Von Kleibern und Austernfischern

Diese Beobachtungen von den Kleibern stammen aus Eickhöpen. Er ist einer der wenigen Vögel die auch kopfübrt abwärts klettern können. Sollte das Einflugloch des Nistkasten zu groß sein, mauert der Kleiber dieses mit Lehm zu.

Zwei Kleiber an einem Nistkasten im Garten Diese Austernfischer wurden in der Nähe von Schlicks Bootsanleger fotografiert. Am häufigsten ist er an den Küsten verbreitet, wo er aufgrund seiner roten Beine und seines roten Schnabels auch „Halligstorch“ oder „Ostfriesenstorch“ genannt wird.

Dort ernährt er sich überwiegend von Muscheln, je nachdem ob er sie aufhämmert oder blitzschnell in offene Muscheln reinsticht, entwickelt sich sein Schnabel. Diese Entwicklung wird durch die Elterntiere geprägt. So gibt es den abgestumpften Hammerschnabel oder auch einen Schnabel mit meißelförmiger Spitze. Eine dritte Schnabelart ist häufig bei den Vertretern im Binnenland zu finden. Da sie sich überwiegend von Würmern ernähren, haben sie einen spitz zu laufenden „Pfriemschnabel“ entwickelt.

Fotos: Michaela Köhr-Eickhoff Text: Christian Vogel

Schwarz-weiße Gänse im Ochsenmoor

Die Nonnen- oder auch Weißwangengans ist ein häufiger Überwinterungsgast an der deutschen Küsten. Immer häufiger trifft man sie auch im Binnenland an, wie hier im Ochsenmoor.

Eigentlich sollten die Tiere auf ihren Weg in die Brutgebiete sein, bzw. bereits angekommen sein. Diese sechs Vertreter der mittelgroßen Gänse haben sich das aber anscheinend anders überlegt.

Foto: Udo Effertz Text: Christian Vogel

Grünschenkel

Diesen Grünschenkel beobachtete Udo Effertz im Ochsenmoor. Als Durchzügler auf ihren Weg in den Norden, bzw. Süden kommen Grünschenkel in ganz Deutschland an verschiedenen Gewässern vor.

Er ist deutlich größer und kräftiger als sein Verwandter, der wesentlich häufigere Rotschenkel. Sehr schön auf diesem Fot zu sehen.Im Flachwasser jagt er gerne kleine Fische, charakteristisch ist auch sein leicht nach oben gebogener Schnabel.

Fotos: Udo Effertz Text: Christian Vogel

Gewässerreinigung für den Feuersalamander

Zusammen mit der Jugendfeuerwehr Lemförde hat die NUVD zwei Laichgewässer im Stemweder Berg wieder optimiert. Beide Gewässer wurden vor etwa zweieinhalb Jahren ausgebaggert, damit diese wieder als Laichgewässer fungieren können. Da beide Teiche innerhalb des Waldbestandes liegen, benötigen sie regelmäßiger Pflege und Unterhaltung.

Der Laubeinfall sorgt über die Zeit dafür, dass kleine, flache Teiche schnell verlanden, diesem wurde tatkräftig entgegengewirkt.

Neben der eigentlichen Tätigkeit wurden den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr die Funktion und die verschiedenen Lebewesen in dem Teich vorgestellt.

Die Jugendfeuerwehr im Einsatz:Ein Feuersalamder:

Text und Fotos: Christian Vogel 

 

Der Große Brachvogel

Als typischer Brutvogel der Moore und Feuchtwiesen ist der Brachvogel ein häufiger Vertreter im Ochsenmoor. Im Gegensatz zu Uferschnepfe und Kiebitz bevorzugt er die etwas trockeneren Flächen. Unser größter Limikole kann sehr leicht an seinem nach unten gebogenen langen Schnabel erkannt werden und auch sein flötender Ruf hat einen hohen Wiedererkennungswert.

Foto: Udo Effertz
Text: Christian Vogel

Sumpfdotterblumen

Langsam werden die gelben Blüten der Sumpfdotterblume immer mehr im Ochsenmoor, bis sich aber ein gelbes Blütenmeer über das ganze Gebiet erstreckt dauert es noch ein wenig.

Foto: Christian Vogel

Die Sumpfdotterblume beginnt bereits im März zu blühen und kann je nach Standort bis in den Juni hinein Blüten tragen. Gelegentlich kommt es von Juli bis Oktober zu einer schwächeren Zweitblüte. Rund um die Sumpfdoterblume wird immer wieder ein starkes Vorkommen von Insekten beschrieben.

Durch das Trockenlegen nasser Standorte, Verrohrungen von Gräben und Begradigung von Bächen und Flüssen ist die Pflanze bundesweit auf den Rückzug.

Die Sumpfdotterblume ist giftig und bereits Hautkontakt kann zu Schwellungen und Rötungen führen. Werden Teile verzehrt kann es zu Erbrechen , Schwindel und Krämpfen kommen. Getrocknet als Heu oder Silage ist sie als Futterpflanze aber ungiftig.

Ein wiederkehrender Dümmerbesucher

In den Mooren und am Dümmer sind wieder die Blaukehlchen
zu hören.
Am Dümmer stieß Werner Brinkschröder auch in diesem Jahr wieder auf den in den Rieselfeldern Münster beringten Vogel (weißer Ring B 81).
Leider sang das Blaukehlchen in einem Weidenbusch und war
fotografisch nur hinter den Zweigen zu erwischen.

Fotos und Text: Werner Brinkschröder