Die Geschichte der Lachmöwe S41M

Werden Ringablesungen von Vögeln bei den entsprechenden Vogelwarten und Institutionen gemeldet, bekommt man oft deren Lebenslauf als Dankeschön zugeschickt.

Die Lachmöwe S41M wurde von Herrn Lühr gemeldet, der uns dankenswerterweise darauf hin Fotos und Lebenslauf der Möwe schickte, so dass wir einen Einblick in das Leben dieser Lachmöwe geben können.

Foto: Reinhard Lühr

S41M wurde im Alter von drei Jahren bei Zagreb in Kroatien im Jahre 2012 beringt. Von dort wurde sie ebenfalls 2015 und 2016 gemeldet.

2017 hat sich S41M aus Kroatien verabschiedet und wurde aus dem polnischen Georgenberg (Miasteczko Śląskie) gemeldet.

Und nun ist S41M am Dümmer in Hüde gelandet und wurde dort am 28.08.2018 gemeldet und hat sich somit über 930 km von ihrem Beringungsort entfernt.

Mit Hilfe solcher Lebensläufe gelingt es Forschern Wander- und Ausbreitungsverhalten von Vögeln sowie Zugrouten bei Zugvögeln zu ermitteln. Dabei ist die Mithilfe aller Vogelbeobachter sehr wichtig, nur so können möglichst viele Ablesungen von Ringen und deren Meldungen stattfinden.

 

Wasserfrösche

Diese Foto entstand im Steinfelder Moor und zeigt einen Vertreter des Wasserfroschkomplexes. Aufgrund von Bastardisierung ist eine genaue Artbestimmung sehr schwierig. Zu dem Wasserfroschkomplex gehören die Arten Kleiner Wasserfrosch (Rana lessonae), Seefrosch (Rana ridibunda) und deren Bastardform, der Teichfrosch (Rana kl. esculenta). Da der Seefrosch in erster Linie große Flusstäler besiedelt, wird er es wohl nicht sein.

Foto: Christian Vogel

Schnatterenten legen das Prachtkleid an

Die Schnatterenten beginnen bereits wieder ihr Prachtkleid anzulegen, gut zu erkennen an den weißen Flügelspiegeln.

Die Art ist etwas kleiner als die Stockente und bevorzugt Flachwasserseen mit guter Unterwasservegetation. Sie brütet vornehmlich an nicht bewaldeten Ufern, gerne auch innerhalb von Möwenkolonien.

Fotos: Werner Brinkschröder

Blindschleiche im Stemweder Berg

Diese Blindschleiche wurde im Stemweder Berg auf der Höhe Wehdem fotografiert. Auch wenn sie wie eine Schlange aussieht, gehört sie doch zu den Echsen. In Gegensatz zu Schlangen haben Blindschleichen bewegliche Augenlider, äußere Gehöröffnungen und kann ihre Schwanzspitze „opfern“ um Fraßfeinden zu entkommen. Diese wächst anschließend wieder nach.

Foto: Siegward Siebe

Beringte Lachmöwe

Am 15.08. diesen Jahres wurde diese beringte Lachmöwe in Lembruch fotografiert und wurde durch den Fotografen gemeldet. Daraufhin wurden die Beringungsdaten diese Vogels vom Ornithological Station Museum and Institute Polish Academy of Science an den Finder übermittelt.

Es stellte sich heraus, dass diese Lachmöwe einjährig, am 09.11.2011 bei Lyck in Polen beringt wurde. Die Sichtung am 15.08.2018 am Dümmer liegt in einer Entfernung von 941 km vom Beringungsort.

Foto: Reinhard Lühr

Flora und Fauna in Dümmerlohausen

Diese schönen Fotos vom Westufer fertigte Klaus Luttermann in Dümmerlohausen.

Auf den nächsten beiden Fotos ist die Blüte der Echten Zaunwinde zu sehen, zunächst einzelnd……und dann zu mehreren. Sie wächst gerne in dichtem Gestrüpp. Dieses Foto zeigt eine Heidelibelle.Ein Tagpfauenauge, einmal mit geschlossenen Flügeln… …und einmal mit geöffneten Flügeln. Schön zusehen sind die namensgebenden „Augen“.

Fotos: Klaus Luttermann

Blasse Blässralle

Dieses weiße Blässhuhn, wie die Blässralle auch genannt wird, konnte auf dem Alfsee beobachtet werden. Es ist ein nicht ganz alltäglicher Anblick. Tatsächlich sind weiße Farbvarianten und Albinos, nicht jedes weiße Tier ist gleich ein Albino, je nach Art gar nicht so selten. Besonders bei manchen Säugetierarten kommen auf 500 „Normalfarbende“ ein weißes Tier, bei Vögeln liegt das Verhältnis oft deutlich höher (Pinguin 1:1.000.000).

Fotos: Werner Brinkschröder

Der Marler Graben

Nachdem dieser Sommer ungewohnte Bilder hervorbrachte, wie z.B. die ausgetrockneten Fanggraben oder auch den ausgetrockneten Marler Graben, hat der Regen der letzten Tage doch wieder einige Pfützen in diese Gewässer zurückgebracht, es sind aber tatsächlich nur Pfützen, wie hier im Marler Graben. Bis dieser wieder ordentlich Wasser führt, wird es noch ein paar Regentage benötigen.

Fotos: Udo Effertz