Reise zum Mond

In der letzten Woche bot sich eine Gelegenheit, den Abendmond über dem Dümmermoor abzulichten. Dabei bemerkte ich auch das Flugzeug, welches gerade den Bereich vor dem Mond querte…
Eine interessante Aufnahme, die einem die Dimensionen sehr eindrucksvoll vor Augen führt.

 

Text und Foto: Christian Schulte

Nachwuchssorgen oder nicht?

Bei vielen Feldvogelarten kann der Bruterfolg aufgrund der geringen Größe und der häufig versteckten Lebensweise nur schlecht bzw. mit großem Aufwand abgeschätzt werden.
Der Fasan ist durch seine Körpergröße und dadurch, dass er sich häufig auch in Bereichen mit kurzer Vegetation aufhält, gut zu beobachten.
In den vergangenen Jahren waren stets wenige Jungfasane zu beobachten. Eine der wahrscheinlichsten Ursachen dafür ist eine zu geringe Verfügbarkeit von Insekten, auf die Hühnervögel in den ersten Lebenswochen zwingend angewiesen sind. Finden die Fasanenküken zu wenig Insekten, verhungern sie entweder oder sie bleiben im Wachstum zurück, können das Immunsystem nicht richtig ausbilden und werden anfällig für Krankheiten, die ihnen sonst wenig hätten anhaben können.

In diesem Jahr sind man allerdings erfreulich viele Fasane mit Nachwuchs, darunter auch größere „Gesperre“ mit bis zu 10 Küken, viele auch schon fast so groß wie die Hennen.

 

Text und Foto: Marcel Holy

Erfolgreiche Jagd

Es war interessant zu beobachten, wie der Storch die Ruhe behielt, seine Beute anvisierte und dann mit seinem Schnabel schließlich den kleinen Nager erlegte, ihn verspeiste, kurz innehielt und dann sogleich die Jagd fortführte…
Ein beeindruckendes Schauspiel der Natur aus nächster Nähe.

Text und Fotos: Christian Schulte

 

Wann wird’s mal wieder richtig Sommer…?

So langsam dürfte das regnerische Wetter aufhören, ansonsten wird es in diesem Jahr wieder schwierig, die Wiesen in der Dümmerniederung zu mähen.
Für die Wiesenvögel ist dies unbedingt notwendig, da ansonsten im nächsten Frühjahr keine passenden Bedingungen für Balz, Brut und Jungenaufzucht zur Verfügung stehen. Die Kurzrasigkeit im Frühjahr ist eines der wichtigsten Merkmale attraktiver Wiesenvogellebensräume.
Nun sind manche Wiesen schon wieder bis an die Oberfläche durchnässt und trocknen bei hohem Vegetationsbestand nur noch langsam ab. Und auch die Qualität des Heus, das hoffentlich noch zu ernten sein wird, leidet.
Im letzten Jahr machten die Starkregenereignisse am Monatswechsel Juni/Juli ähnliche Probleme. Mit großer Mühe konnte der Großteil der Wiesen relativ spät im Jahr gemäht werden.

Hoffen wir also, dass sich das Wetter bald bessert und die Heuernte doch noch einigermaßen zeitnah eingefahren werden kann…

Marcel Holy