Klare Sache

Es hat leider eine Zeit gedauert, aber 35.000 Liter Wasser sind auch für gute Filter- und UV-Technik eine Herausforderung. Nun arbeiten wir noch am Nährstoffentzug, um das Wachstum der Fadenalgen einzudämmen.
Mittlerweile ist das Wasser im Teichaquarium am Dümmer-Museum in Lembruch aber wieder so klar, dass man den ganzen Wasserkörper durchblicken kann. Hier ein paar Eindrücke:

Im Freiwasser und an der Oberfläche ziehen Alande und Rotfedern ihre Bahnen.
Ein Flussbarsch.
Plötze (Rotauge) und Schuppenkarpfen.
Eine Plötze „in voller Pracht“.
Ein junger Zander (alle Fotos M. Holy)

Die beste Sicht hat man im Laufe des Vormittags, da dann die Sonne direkt in den Teich scheint.
Schauen Sie mal vorbei – es lohnt sich!

Eine besondere Kulturlandschaft entdecken

Durch die Zusammenlegung von Ausgleichsflächen sowie zahlreiche Maßnahmen zur Lebensraumverbesserung ist am Nordhang des Stemweder Bergs eine Kulturlandschaft entstanden, die aus der übrigend, größtenteils sehr intensiv genutzten Landschaft heraus sticht. Extensives Grünland, Hecken, Obstbäume und klein strukturierte Ackerflächen prägen das Bild und bieten zahlreichen Tieren und Pflanzen einen Lebensraum. Bei einer gemütlichen, zweistündigen Wanderung soll der Blick links und rechts der Wege schweifen und gemeinsam die dortige Vielfalt entdeckt werden. Hierzu laden die Natur- und Umweltschutzvereinigung Dümmer e.V. (NUVD) und die AG Biotop- und Eulenschutz Stemweder Berg e.V. ein, die gemeinsam mit der Samtgemeinde Lemförde und weiteren Partnern schon lange aktiv an der Entwicklung des Gebiets arbeiten. Treffpunkt ist am Sonntag, dem 9.6.2019 um 10 Uhr am Lichtburg Kino in 49448 Quernheim. Für Erwachsene kostet die Führung 6 €, für Kinder 3 €. Anmeldung unter info@nuvd.de oder 05443-929811.

Röhrichtentwicklung

Gut durch Zäune vor Fraßschäden geschützt, pflanzen wir im Dümmer aktuell Schilf, Rohrkolben und Teichbinsen, um zu schauen, wie sich die Pflanzen unter den aktuellen Bedingungen entwickeln. Dabei wird in unterschiedlichen Wassertiefen, Substraten und Wellenexpositionen gepflanzt.

Die entstehenden Röhrichtbereiche bieten verschiedensten Arten einen Lebensraum, darunter diverse Vögel, Insekten und Fische.
Die Förderung der Fischfauna im Dümmer ist nicht nur zur Verbesserung der Nahrungsverfügbarkeit für Arten wie Haubentaucher, Rohrdommel und Trauerseeschwalbe wichtig, sondern auch um die Massenschlupfereignisse von Zuckmücken zu reduzieren.
Aktuell weist der Fischbestand des Dümmers eine sehr unnatürliche Struktur auf.

Zuckmücken an einer Sitzbank in Hüde (Fotos: M. Holy)

Ein Ausflug in das Barnstorfer Moor

Ausgedehnte Moorheidebestände mit Krähenbeere
Die Trockenheit ist allgegenwärtig. Im Hintergrund fruchtet das Wollgras.
Nicht ganz scharf, aber man kann den Seeadler erkennen…
Ein anderer Vogel, zwar kleiner, aber deutlich näher dran. Wer errät es..?
Es ist eine Sumpfohreule – eine nette Überraschung.
Das direkte Nebeneinander von Abtorfung und Wiedervernässung.
Ein Löffelerpel in einer Wiedervernässungsfläche. Weiter entfernt waren auch Brachvogel, Kiebitz und Rotschenkel zu hören. Wiesenpieper, Feldlerche und Schwarzkelchen waren auch mehrfach entlang des Weges zu beobachten bzw. zu hören.
Der Größe des Zahnabrucks nach, war es eher ein marderartiges Tier, das dieses Entenei gefressen hat.
Neben älterer Wolfslosung…
…fand sich auch frische.
Hoffentlich bringt die genommene Genetikprobe Aufschluss darüber, welcher Wolf hier markiert hat.
Fotos: Marcel Holy

Beringter Brachvogel

Da bereits seit einigen Jahren Uferschnepfen am Dümmer beringt werden, ist die Wahrscheinlichkeit groß, einen farbberingten Vogel zu beobachten.
Udo Effertz hatte nun jedoch das Glück, auch einen farbberingten Brachvogel in der Nähe des Schäferhofs zu entdecken.
Die Daten zum Vogel reichen wir nach, sobald wir sie erhalten haben.

Foto: Udo Effertz

Kleinvögel im Ochsenmoor

Neben der Feldlerche, der Schafstelze und der Rohrammer sind auf einer Tour durch das Ochsenmoor als weitere Kleinvögel in den Wiesen und entlang der Gräben und Weidezäune folgende Arten zu beobachten.

Der Wiesenpieper mit seinen interessanten Balzflügen (Foto: Udo Effertz)
Der Bluthänfling (Foto: Udo Effertz)
Das Schwarzkehlchen (Foto: Udo Effertz)
Und als Art mit Seltenheitswert das Braunkehlchen (Foto: Udo Effertz)