Fuchs, Du hast die Gans gestohlen

Vogelscheuchen aus Säcken haben sich als nicht sonderlich effektiv erwiesen, um Gänse oder Schwäne von Ackerflächen fernzuhalten, wie auch das folgende Bild zeigt.

Neu sind nun die an verschiedenen Stellen zu sehenden Füchse, die mal nur als Silhouette, mal mit passender Farbgebung, zum „Gänseschreck“ werden sollen. Die Zeit wird zeigen, wann der Trick durchschaut wird.

Fotos: M. Holy

Es wird nass

Die ergiebigen Regenfälle der letzten Tage und Wochen haben dazu geführt, dass sich zumindest „optisch“ ein wenig winterliche Normalität in der Dümmerniederung einstellt; die Gräben sind voll und die Wiesen stehen zum Teil unter Wasser.
Wie sich die lange Trockenphase auf Flora, Fauna und die organischen Böden ausgewirkt hat, wird sich zeigen…

Wenig weihnachtliches Ochsenmoor am Heiligabend.

Die Kraniche zieht es in den Süden

Heute setzte ein starker Kranichzug ein. In breiter Front zogen Kraniche in südwestliche Richtung.
Werner Brinkschröder aus Belm dokumentiert das Zuggeschehen im Frühjahr und Herbst seit mehreren Jahren sehr umfangreich und freut sich für die daraus entstehenden Sammelberichte über Zugbeobachtungen aus der Diepholzer Moorniederung und dem Großraum Osnabrück, am besten mit Anzahl, Uhrzeit und Zugrichtung.
Kontakt: brinkschroeder.werner@web.de

Foto: W. Brinkschröder

Genetische Untersuchungen an der Schleie

Im Auftrag der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) führt das Institut für Hydrobiologie der Technischen Universität Dresden eine wissenschaftliche Erhebung zur Erfassung der genetischen Diversität der Schleie (Tinca tinca) in den Haupt-Flussgebietseinheiten Deutschlands durch. Ziel ist die Identifizierung genetisch eigenständiger Populationen sowie der langfristige Erhalt dieser genetisch und phänotypisch regional angepassten „evolutionären Einheiten“.
Aufgrund der guten Kenntnisse des Gebiets und der Fischbestände wurde die NUVD vom Fachdezernat Binnenfischerei des Niedersächsischen Landesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) als Ansprechpartner für eine Befischung in der Dümmerregion benannt.
Nach vorheriger Abstimmung und Gewässerauswahl fand nun die Befischung statt. Dafür wurde als aussichtsreichste Stelle zunächst ein Stillgewässer im Bereich der Südbucht ausgewählt.
Dabei kam die Elektrofischerei zum Einsatz. Mit einem speziellen Kescher wird ein Spannungsfeld im Wasser erzeugt, das bei den Fischen eine unwillkürliche Bewegung hin zum Kescher erzeugt und diese schließlich immobilisiert, sodass sie leicht eingesammelt werden können. Auch wenn es sich nicht so anhören mag, ist es eine sehr schonende Fischfangmethode, die jedoch streng reguliert ist und einer mehrtägigen Schulung sowie einer behördlichen Genehmigung für jede Befischung bedarf.

Dass es in dem ausgewählten Gewässer Schleien gibt, zeigten bereits mehrere tote Exemplare am Ufer, also wurde die Befischung optimistisch begonnen.
Zunächst wurde vom Boot gefischt, ein schmalerer Teil des Gewässers mit mehr Bewuchs wurde anschließend watend befischt.
Obwohl sicherheitshalber der ganze Tag und mehrere Gewässer für die Befischung eingeplant waren, wurde bereits nach etwa einer Stunde die erforderliche Gesamtzahl von Schleien erreicht, sodass anschließend die Beprobung der Fische durchgeführt werden konnte.
Hier im Bild ist eine mittelgroße, mehrjährige Schleie zu sehen. Die Fische wurden zunächst gewogen und vermessen, anschließend wurde ein kleines Stück der Bauchflosse entnommen, um daraus die benötigten genetischen Informationen gewinnen zu können. Auf der rechten Scherenklinge ist das entnommene Flossenstück zu erahnen.
Zudem wurde die Befischung genutzt, um weitere Informationen über den Fischbestand zu gewinnen. So wurden neben Plötze, Aal und Hecht sowie zahlreichen Kamberkrebsen auch mehrere Steinbeißer gefangen. Diese zählen zu den prioritären Arten im niedersächsischen Fischartenschutz und werden zudem im Anhang II der FFH-Richtlinie geführt.
Text und Fotos: Marcel Holy

Aufnahmen aus dem Ochsenmoor

Ich heiße Erik und haben ein zweiwöchiges Praktikum bei der Naturschutzstation am Dümmer See gemacht. Mit den folgenden Bildern zeige ich ihnen was ich während meines Praktikums gesehen habe.

Hier habe ich ein Braunkelchen auf einen Weidezaunpfahl auf der Südseite des Ochsenmoors fotografiern können.

Auf diesem Bild kann man eine Ricke mit zwei Kitzen sehen die am äsen (fressen) sind.

Nun kann man einen Silberreiher auf der Nahrungssuche sehen. Silberreiher ernähren sich von Mäusen, Kröten, Würmer etc.

Auf diesem Foto kann man zwei Graugänse sehen und wenn man genau hinschaut kann man auch sehen, dass die rechte Gans einen Sender um den Hals trägt. Der Sender ist dafür da um die Flugruten der Gänse zu erkunden (verfolgen).

Auf diesem Foto kann man ca. 100 Komorane sehen jedoch ist dies nur 1/10 von den Komoranen die aktuell am Dümmer gezählt wurden.Das macht sich bei dem Fischbestand des Dümmers erheblich bemerkbar.

Zu guter letzt noch ein schönes Herbstfoto.