Eichelhäher

Der Eichelhäher ist bis auf die Außnahmen Island, Schottland und Nordnorwegen in ganz Europa zuhause. Er hat eine Körpergröße von 35 cm, eine Flügelspnnweite von 58 cm und ein Gewicht von ca. 170g. Für Nachwuchs sorgt der kleine Rabenvogel immer zwischen Apil und Juni. In der einen Jahresbrut legt er 3-5 Eier und bebrütet diese 16 Tage, die Nestlingsdauer geträgt dann noch 20 weitere Tage. Seine Nahrung ist sehr umfangrreich, sie besteht aus Mäusen, Eiern, Jungvögeln, Beeren, Eicheln, Sämereien, Insekten, Raupen, Würmern, Äpfeln und Nüssen. Zu den Feinden gehören Greifvögel, Uhus, Krähen, Habichte, Marder und Menschen. Vor seinen Feiden sollte er sich besonders in seinem erstem Lebesjahr gut schützen. Hat er dieses gut überstanden wird er ofmals bis zu 15 Jahre alt. Das besondere sind seine Erkennungsmerkmale wie zum Beispiel das blaue Flügelfeld oder der helle, rosabraune Körper.

In diesem Jahr sind auffällig viele Eichelhäher zu beobachten. Dies liegt am unregelmäßig stattfindenden Zuzug aus nördlichen und östlichen Brutgebieten.

Jannis Bothmer, Praktikant bei der NUVD

Faszination Eule

Im Rahmen der Umwelt-AG, die wir gemeinsam mit der AG Biotop- und Eulenschutz Stemweder Berg e.V. an der Von-Sanden-Oberschule Lemförde durchführen, hat nun der Naturfotograf Dr. Andreas Schüring seinen Vortrag „Faszination Eule“, den wir auch bereits auf dem Schäferhof angeboten haben, noch einmal für rund 50 Kinder aus der Umwelt-AG, der Garten-AG und der Grundschule gehalten und dabei nicht nur durch die tollen Fotos, sondern auch durch sein umfassendes Wissen bei vielen Kindern nachhaltig für den Schutz der Eulen geworben.

Vielen Dank dafür!

Dümmerforum am Donnerstag

Am kommenden Donnerstag findet im Kommunikationsforum Alter Schafstall auf dem Schäferhof in Stemshorn das zweite Dümmerforum des Jahres 2019 statt.
Dabei soll es zu Beginn der Veranstaltung einen Pressetermin geben, bei dem ein Foto mit allen Teilnehmern gemacht werden soll, um der Landesregierung zu signalisieren, dass vor Ort große Hoffnungen auf den Bau des Schilfpolders und die dazu erforderliche Mittelfreigabe im Haushalt gesetzt werden.
Vielleicht ist das ja neben der Tagesordnung für den einen oder anderen ein weiterer Grund zur Teilnahme.

Das war eine eindrucksvolle „Kranichwoche“!

Die von der AG-Kranichschutz Niedersachsen  vom 26. – 28. 10. 2019 in Niedersachsen durchgeführte Kranich-Schlafplatzzählung ergab den beachtlich hohen Rastbestand von ca. 80.000 Individuen. Die zentralen Schlafplätze befanden sich in der Diepholzer Moorniederung, in der Teufelsmoor-Wümmeniederung und im Tister Bauernmoor.

Foto: Bernhard Hülsmann

Bereits am  23.10.2019 überflogen größere Kranichtrupps den Großraum Dümmer und das Osnabrücker Land. Dieser Abzug verstärkte sich ab dem 27. Oktober in erheblichem Umfange. In breiter Front zogen Kraniche in Richtung SW ab. Das Kranich-Informationszentrum in Gr. Mohrdorf  informierte sofort die Osnabrücker Kranichfreunde, dass an den Rastplätzen in der  Darß-Zingst- Boddenkette und Rügen ein Kranich-Massenabzug stattfand. Züge von bis zu 10.000 Individuen stiegen in Richtung ihrer Winterquartiere auf.

Wie in den Vorjahren war dieses Ereignis für die Osnabrücker Kranichfreunde Veranlassung, auch im westlichen Niedersachsen Kranichzählungen durchzuführen. Beispielsweise wurden am 28. 10. 19  auf der Linie Wallenhorst bis Bad Essen insgesamt ca. 17.500  durchziehende Kraniche geschätzt. Aufgrund der zahlreich mitgeteilten Daten konnte man den Zug dieser Vögel gut verfolgen. Am Dienstag wiederholte sich dieser Zugablauf in ähnlicher Form; am Mittwoch ebbte dann die Zugintensität merklich ab. Für die Großräume „Dümmer/ Osnabrück/weiteres südwestliches Niedersachsen“ wird nach Auswertung der eingegangenen Meldungen von einem Durchzug in der Zeit vom 27. – 31. 10. 2019 von ca. 35.000 Ind. ausgegangen. In den nächsten Tagen werden die Kranichzähler vorrangig die Diepholzer Moorniederung besuchen, um dort die noch verbliebenen Rastbestände zu erfassen.

Foto: Werner Brinkschröder

Die Kranichkoordinatoren Bernhard Hülsmann ( bernhard.huelsmann@osnanet.de) und Werner Brinkschröder (brinkschroeder.werner@web.de) möchten sich in diesem Zusammenhang sehr herzlich für die zahlreichen Kranich-Mitteilungen bedanken.

Text: Werner Brinkschröder

Kraniche

Wie bereits berichtet, sind die ersten Kraniche eingetroffen und jetzt hat uns auch das erste Foto erreicht:

Foto: Udo Effertz

Nach der letzten Synchronzählung vom 06./07.10.2019, die vom BUND Diepholzer Moornierderung koordiniert wurde, rasten aktuell 19.700 Kraniche in der Diepholzer Moorniederung.

Werner Brinkschröder, ehrenamtlicher Kranicherfasser, freut sich übrigens auch immer über Meldungen zum Zuggeschehen der Kraniche: brinkschroeder.werner@web.de.

Die Kraniche sind da!

Auch wenn der ein oder andere schon von diesjährigen Kranichbeobachtungen in der Dümmerneiderung berichtet hat, so habe ich erst gestern Abend zwischen Lembruch und Wagenfeld meine ersten Kraniche gesehen, leider war es für ein Foto schon zu dunkel.

Somit beginnt jetzt langsam die Saison der „Vögel des Glücks“ und mit freudiger Erwartungen sehnen wir uns dem Zugeschehen entgegen, wenn wieder das Rufen dieser eleganten Vögel zu vernehmen ist.

Aufgrund der Trockenheit in den letzten beiden Jahren finden die Kraniche allerdings wesentlich unatttraktivere Schlafplätze in den Mooren vor, da dort viel Wasser fehlt und somit der Schutz vor Beutegreifern. Wie sich das auf den Rastbestand und die Verweildauer auswirkt, bleibt abzuwarten.

Aktuelle Zahlen zu den verschiedenen Rastplätzen in Europa lassen sich auf den Seiten des Kranichschutz Deutschlands (externer Link) einsehen.