Gänsepaare

Am Dümmer wurden ja bekanntlich im vergangenen Jahr Graugänse beringt bzw. besendert. Die Aktivitäten der Gänse lassen sich hier betrachten: http://www.blessgans.de/?676

Aktuell sind einige dieser Gänse als Paar zu beobachten, die ersten Gänse brüten auch bereits. Sollten Sie solche Gänse beobachten, notieren Sie bitte die Ringnummern und den Sozialstatus (einzeln, im Trupp, verpaart, mit Jungvögeln etc.) und melden Sie diese über http://www.geese.org oder die Vogelwarte Helgoland.

Momentan gibt es ganz unterschiedliche Paare.

Gelber Halsring und unberingter Partner:
DSCN6093

Sender und unberingter Partner:
DSCN6059Sender und gelber Halsring:Alle Fotos: Marcel HolyAlle Fotos: Marcel Holy

Da 2016 nur weibliche Altvögel einen Sender bekommen haben, sind Paare aus zwei besenderten Gänsen als einzige Variante ausgeschlossen. Gänse mit gelben Halsringen waren bei der Beringung in 2015 entweder männliche Altvögel oder Küken beiderlei Geschlechts.

Kampfläufer und Uferschnepfe

Kampfläufer und Uferschnepfen bei der Nahrungssuche im überstauten Ochsenmoor. Die Kampfläufer machen Rast am Dümmer (es sei denn, es entscheidet sich mal wieder einer für eine Brut am Dümmer…), die Uferschnepfen legen sich noch ein paar Reserven für die Brutzeit zu.
Die Sumpfdotterblumen beginnen ihre Köpfe aus dem flachen Wasser zu strecken.

Foto: Udo Effertz
Foto: Udo Effertz

Frühling

Das Ochsenmoor zeigt seine Frühlingsseite.
Große Vogelschwärme halten sich zur Zeit am Dümmer auf. Große Brachvögel, Uferschnepfen, Goldregenpfeifer, Austernfischer, Kampfläufer, Kiebitze und viele verschiedene Enten und Gänse sind an den überfluteten Flächen zu beobachten.
Udo Effertz

Aufruf: Bitte auf farbberingte Uferschnepfen achten

Die ersten Uferschnepfen sind aus ihren Überwinterungsgebieten zurückgekehrt und können wieder am Dümmer und in anderen Gebieten beobachtet werden.

Um mehr Informationen zur Brutbiologie und zur Zusammensetzung der Populationen zu erhalten, werden in der Dümmerniederung wie auch in anderen Gebieten Deutschlands seit einigen Jahren Uferschnepfen farbberingt. Am Dümmer geschieht dies im Rahmen des niedersächsischen LIFE-Projekts „Wiesenvögel“.

Die Ringe befinden sich oberhalb des Intertarsalgelenks. Der Alu-Ring stammt von der Vogelwarte Helgoland. Weiter sind normalerweise fünf farbige Kunststoffringe zu finden.

Wichtige Information sind:

Wann gesehen?

Wo gesehen?

Welche Farbkombination? (bitte auch bei nicht sicherer Benennung melden bzw. wenn nur ein Alu-Ring beobachtet wurde)

Welches Geschlecht? (falls möglich)

Beobachtungen von beringten Uferschnepfen (gerne mit Foto) direkt an info@bio-consult-os.de.

Herzlichen Dank und frohes Beobachten!

Beringte Uferschnepfe 2016 in der Dümmerniederung. Durch die Farbberingung können Uferschnepfen individuell identifiziert werden:

Foto: BioConsult
Foto: BioConsult

2015 am Dümmer beringte Uferschnepfe, die im Januar 2017 in Marokko gesichtet und gemeldet wurde. Das Foto half bei der Identifizierung:

Foto: Azaouaghe
Foto: Azaouaghe

Im Rahmen des LIFE-Projektes, das von der EU teil-finanziert wird, sollen zwischen 2011 und 2020 die Kernflächen der niedersächsischen Wiesenvogelschutzgebiete gesichert und durch verschiedene Maßnahmen entwickelt werden. Mehr Informationen unter: www.wiesenvoegel-life.de

Präsentation Gewässerrandstreifen Ingrid Vörckel

Im Nachgang zu unserer sehr gut besuchten Infoveranstaltung im alten Schafstall des Schäferhofs in Stemshorn (https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/lemfoerde-ort48657/duemmer-zuleiter-sollen-entlastet-werden-7428935.html) hier nun die Präsentation von Ingrid Vörckel, Gewässermanagerin des UHV 70 „obere Hunte“, zum Thema Gewässerrandstreifen und -renaturierung: 2017-02-20_NUVD_Gewaesserrandstreifen

Entwicklung des Feuchtbiotops „Heemke“

Text und Fotos: Werner Brinkschröder

Das „Feuchtbiotop Heemke“ im Osterfeiner Moor wurde neu gestaltet. Der Naturschutzstation Dümmer unter der Leitung von Herrn Heinrich Belting ein herzliches Dankeschön für die geleistete Arbeit.
Die nunmehr wieder vorhandenen Flachwasserzonen und das kleinkuppige Gelände werden in den nächsten Wochen sicherlich wieder ein interessanter Rastplatz für Limikolen werden.
Es bleibt zu hoffen, dass das Gebiet weiterhin in diesem Zustand erhalten wird.
Weitere derartige Biotope fehlen dringend im Großraum Osnabrück und im Emsland. Es wäre zu begrüßen, wenn die dortigen Naturschutzbehörden sich an diesem Vorhaben ein Beispiel nehmen würden.

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Alle Fotos: Werner Brinkschröder
Alle Fotos: Werner Brinkschröder