Entwicklung des Feuchtbiotops „Heemke“

Text und Fotos: Werner Brinkschröder

Das „Feuchtbiotop Heemke“ im Osterfeiner Moor wurde neu gestaltet. Der Naturschutzstation Dümmer unter der Leitung von Herrn Heinrich Belting ein herzliches Dankeschön für die geleistete Arbeit.
Die nunmehr wieder vorhandenen Flachwasserzonen und das kleinkuppige Gelände werden in den nächsten Wochen sicherlich wieder ein interessanter Rastplatz für Limikolen werden.
Es bleibt zu hoffen, dass das Gebiet weiterhin in diesem Zustand erhalten wird.
Weitere derartige Biotope fehlen dringend im Großraum Osnabrück und im Emsland. Es wäre zu begrüßen, wenn die dortigen Naturschutzbehörden sich an diesem Vorhaben ein Beispiel nehmen würden.

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Alle Fotos: Werner Brinkschröder
Alle Fotos: Werner Brinkschröder

 

Rastende Gänse und Schwäne

Text und Fotos von Werner Brinkschröder

Im westlichen Dümmer-Randgebiet verweilen augenblicklich mehr als 80 Sing- und Zwergschwäne.
Die dort rastenden Schwäne und Gänse werden leider ständig von den Sportflugzeugen aufgescheucht.
Weitere Schwanenrastplätze befinden sich im Vördener Raum und im Großraum Bramsche.
Hoffentlich geraten die dort rastenden Schwäne nicht in die Rotorblätter der Windkraftanlagen.
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Alle Fotos: Werner Brinkschröder
Alle Fotos: Werner Brinkschröder

Gänsesäger

Text und Fotos von Werner Brinkschröder:
Das bisher in diesem Winterhalbjahr beobachtete Gänsesägervorkommen war gegenüber den Vorjahren stark rückläufig.
Vielleicht ist dieser Rückgang auch auf den weitgehend fehlenden Kleinfischbestand zurückzuführen.
Nach dem Zufrieren des Dümmers sind augenblicklich die meisten noch verweilenden Gänsesäger auf der Hunte zu beobachten.

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Beide Fotos: Werner Brinkschröder
Beide Fotos: Werner Brinkschröder

Frostempfindlicher Neubürger

Meistens sieht man die Nutria derzeit bei sonnigem Wetter. Winter ist nicht ihr Ding, kommt sie doch eigentlich aus Südamerika.
Das hat sie aber nicht an einer massiven Ausbreitung auch in unserer Region gehindert, was wiederum zahlreiche negative Auswirkungen mit sich bringt. So schädigt die Nutria Röhrichte, Unterwasserpflanzen und Uferböschungen und verursacht somit nicht nur ökologische, sondern auch wirtschaftliche Schäden, die bis hin zur Gefährdung der Hochwassersicherheit von Deichen und Unfällen mit Todesfolge bei der Bewirtschaftung von Ackerflächen an Gewässern oder der Mahd von Uferböschungen reichen.
All dies hat dazu geführt, dass die Nutria in die EU-Liste der gebietsfremden, invasiven Arten von unionsweiter Bedeutung aufgenommen wurde und zukünftig eine weitere Ausbreitung intensiv unterbunden und existierende Vorkommen zurückgedrängt werden sollen. Ob und wie gut dies gelingt, wird die Zeit zeigen.

Die NUVD würde sich über Meldung von Nutriavorkommen am Dümmer und in seiner Umgebung freuen.

Foto von Udo Effertz, heute aufgenommen im Ochsenmoor:

Foto: Udo Effertz
Foto: Udo Effertz