Grauganspaarung D08 und D018

Die beiden im Juni 2016 am Dümmer beringten Graugänse halten die Ehe aufrecht und scheinen das Gebiet laut geese.org bisher nicht für längere Zeit verlassen zu haben.
Am 8. 3. hielten sich die Gänse im Hüder Fladder auf.

Der weiße Halsring ist ein GPS Sendern an der Gans und der gelbe Halsring ist dem Ganter zuzuordnen. Die GPS-Daten können mit Verzögerung unter diesem Link eingesehen werden.

Foto: Werner Brinkschröder
Text: Werner Brinkschröder und Christian Vogel

Fledermäuse bereits unterwegs

Wegen der warmen Witterung haben die Fledermäuse ihre Winterquartiere zum Teil bereits Ende Februar verlassen. Normalerweise erscheinen die nächtlichen, flinken Flieger frühstens Mitte März.

Der frühe Ausflug der Winterschläfer hat zum Nachteil, dass die Insektenfauna, als Nahrungsquelle, noch nicht soweit ist. Bleibt zu hoffen, dass die Frühaufsteher trotzdem genug Nahrung finden.

Foto: Christian Vogel

Informationen: Udo Effertz

Weiße Gänse auf dem Bornbach

Hier haben sich zwei Hausgänse offenbar aus ihrer Gefangenschaft befreit und selbständig gemacht. Hoffentlich werden sie bald wieder eingefangen, Kreuzungen zwischen Haus- und Wildtieren gilt es immer zu verhindern und wie wir bereits aus der Vergangenheit wissen, ist das bei den Gänsen ohne weiteres möglich. Hier ein Beispiel vom Dümmer.

Foto: Christian Vogel

Beobachtungen von Nonnengänsen

Zur Zeit lassen sich sehr gut zwischen den Blässgänsen auch immer wieder kleine Trupps von Nonnengänse beobachten. Die Zählungen von Anfang Januar ergaben, dass sich etwa 172 Vertreter dieser Vögel im Dümmergebiet aufhalten.

Foto: Werner Brinkschröder

Anmerkung: Die Zahlen stammen aus den offiziellen Zählungen des Naturschutzrings Dümmer e.V. und hängen an der Naturschutzstation in der Ausstellungsdiele aus.

Fuchs bereits durchschaut?

Die Silhouettenfüchse scheinen stellenweise schon durchschaut worden zu sein. Zumindestens auf diesem Feld nähren sich die Gänse bereits der Attrappe.
Insgesamt stehen drei Attrappen auf dem Feld, die anderen scheinen Ihre Scheuchwirkung zur Zeit noch zu haben. Vielleicht würde ein regelmäßiges Umsetzen der „Füchse“ den Scheucheffekt verlängern.

Foto: Christian Vogel

Fasanengesperre

Der Fasan gehört zu den Vogelarten, die in unserer Agrarlandschaft u.a. aufgrund des Insektenmangels massive Bestandsrückgänge erlitten haben. Ein erfreulicher Anblick bot sich nun mit einem „Gesperre“ von 15 bereits relativ großen Jungfasanen samt Henne (dritter Vogel von Links) am Rand des Ochsenmoores.

Foto: M. Holy