Weiße Gänse auf dem Bornbach

Hier haben sich zwei Hausgänse offenbar aus ihrer Gefangenschaft befreit und selbständig gemacht. Hoffentlich werden sie bald wieder eingefangen, Kreuzungen zwischen Haus- und Wildtieren gilt es immer zu verhindern und wie wir bereits aus der Vergangenheit wissen, ist das bei den Gänsen ohne weiteres möglich. Hier ein Beispiel vom Dümmer.

Foto: Christian Vogel

Beobachtungen von Nonnengänsen

Zur Zeit lassen sich sehr gut zwischen den Blässgänsen auch immer wieder kleine Trupps von Nonnengänse beobachten. Die Zählungen von Anfang Januar ergaben, dass sich etwa 172 Vertreter dieser Vögel im Dümmergebiet aufhalten.

Foto: Werner Brinkschröder

Anmerkung: Die Zahlen stammen aus den offiziellen Zählungen des Naturschutzrings Dümmer e.V. und hängen an der Naturschutzstation in der Ausstellungsdiele aus.

Fuchs bereits durchschaut?

Die Silhouettenfüchse scheinen stellenweise schon durchschaut worden zu sein. Zumindestens auf diesem Feld nähren sich die Gänse bereits der Attrappe.
Insgesamt stehen drei Attrappen auf dem Feld, die anderen scheinen Ihre Scheuchwirkung zur Zeit noch zu haben. Vielleicht würde ein regelmäßiges Umsetzen der „Füchse“ den Scheucheffekt verlängern.

Foto: Christian Vogel

Fasanengesperre

Der Fasan gehört zu den Vogelarten, die in unserer Agrarlandschaft u.a. aufgrund des Insektenmangels massive Bestandsrückgänge erlitten haben. Ein erfreulicher Anblick bot sich nun mit einem „Gesperre“ von 15 bereits relativ großen Jungfasanen samt Henne (dritter Vogel von Links) am Rand des Ochsenmoores.

Foto: M. Holy

Lebhafter Schilfbewohner

Der Schilfrohrsänger ist ein typischer Brutvogel in den Schilfbereichen, häufig bevorzugt er eingesprengte Büsche für seinen Nistplatz. Es ist nicht allzu schwer einen Schilfrohrsänger zu beobachten, da diese Vögel wenig scheu sind und oft frei sichtbar im Schilf sitzend beobachtet werden.

Foto: Udo Effertz Text: Christian Vogel

Schafstelzen im Ochsenmoor – Update

Die Schafstelze ist ein häufiger Vetreter im Ochsenmoor, auch wenn die verwandte Bachstelze oft bekannter ist, da sie sich häufig auch in Siedlungen oder Siedlungsnähe aufhält.

Ob es nun eine Schafstelzenart mit vielen geografischen Variationen gibt oder ob sich darunter viele eigenständige Arten verbergen ist noch nicht abschließend geklärt. Gerade die Männchen unterscheiden sich oft erheblich voneinander. Die in Mitteleuropa vorkommende Variante wird auch als Wiesenschafstelze bezeichnet.

In Deutschland ist der Afrikaüberwinterer von April bis September zu beobachten und brütet in Mulden in dichtem Bodenbewuchs.

Häufig ist sie in genau dieser Position im Ochsenmoor zu beobachten:

Fotos: Udo Effertz Text: Chrisitan Vogel

Foto: Werner Brinkschröder

Von Kleibern und Austernfischern

Diese Beobachtungen von den Kleibern stammen aus Eickhöpen. Er ist einer der wenigen Vögel die auch kopfübrt abwärts klettern können. Sollte das Einflugloch des Nistkasten zu groß sein, mauert der Kleiber dieses mit Lehm zu.

Zwei Kleiber an einem Nistkasten im Garten Diese Austernfischer wurden in der Nähe von Schlicks Bootsanleger fotografiert. Am häufigsten ist er an den Küsten verbreitet, wo er aufgrund seiner roten Beine und seines roten Schnabels auch „Halligstorch“ oder „Ostfriesenstorch“ genannt wird.

Dort ernährt er sich überwiegend von Muscheln, je nachdem ob er sie aufhämmert oder blitzschnell in offene Muscheln reinsticht, entwickelt sich sein Schnabel. Diese Entwicklung wird durch die Elterntiere geprägt. So gibt es den abgestumpften Hammerschnabel oder auch einen Schnabel mit meißelförmiger Spitze. Eine dritte Schnabelart ist häufig bei den Vertretern im Binnenland zu finden. Da sie sich überwiegend von Würmern ernähren, haben sie einen spitz zu laufenden „Pfriemschnabel“ entwickelt.

Fotos: Michaela Köhr-Eickhoff Text: Christian Vogel

Schwarz-weiße Gänse im Ochsenmoor

Die Nonnen- oder auch Weißwangengans ist ein häufiger Überwinterungsgast an der deutschen Küsten. Immer häufiger trifft man sie auch im Binnenland an, wie hier im Ochsenmoor.

Eigentlich sollten die Tiere auf ihren Weg in die Brutgebiete sein, bzw. bereits angekommen sein. Diese sechs Vertreter der mittelgroßen Gänse haben sich das aber anscheinend anders überlegt.

Foto: Udo Effertz Text: Christian Vogel