Sturmmöwe und andere Beobachtungen

Gestern, am 21.08.2017, konnte am Dümmer ein „enormer“ Durchzug von Uferschwalben beobachtet werden. Ebenso waren große Trupps von Schafstelzen anwesend. In der Bucht vor Strandlust konnten 120 Exemplare gezählt werden.

Auf dem Foto ist eine adulte Sturmmöwe zu sehen.

Außerdem können immer wieder farbberingte Lachmöwen am Dümmer beobachtet werden. Wahrscheinlich wurde dieses Tier in Polen beringt.

Fotos und Beobachtungen: Werner Brinkschröder

Nachtrag: Die Lachmöwe wurde tatsächlich in Polen beringt. Im Großraum Osnabrück halten sich zur Zeit mehrere in Polen beringte Lachmöwen auf.

Silberreiher am Dümmer

Seit Mitte Juli rasten wieder verstärkt Silberreiher im Dümmer-Randgebiet. Der Gesamtbestand beträgt derzeit ca. 65-70 Ex..

Die Vögel halten sich vornehmlich in den Wiesen nördlich des Dümmers sowie in den sog. Rüschendorfer Wiesen auf.

Der Schlafplatz in der Nordbucht wird schon wieder gut besucht.

Foto und Text: Werner Brinkschröder

Rohrweihe schlägt Lachmöwe in der Luft

Leider ohne Foto- oder Videobeleg, da quasi „im Vorbeifahren“ gesehen.
Über der großen Feuchtfläche im Ochsenmoor verfolgte eine Rohrweihe eine Lachmöwe. Die Möwe wich zweimal geschickt aus, aber beim dritten Versuch griff die Rohrweihe sie in der Luft und sank mit ihr in den Fängen zu Boden. Aufgrund der hohen Vegetation war auch hier kein Foto möglich. Eine nicht alltägliche Beobachtung…

Marcel Holy

Viele, viele Orchideen

Knabenkräuter, Waldhyazinthe usw. stehen in voller Blüte. Diese schönen, aber geschützten Pflanzen dürfen nicht gepflückt oder gar zertreten werden. Erfreuen Sie sich einfach an ihrem Anblick. Danke.

Fotos: Werner Brinkschröder Text: verändert nach Werner Brinkschröder

Über Mitteilungen zu den Orchideenstandorte würde der NUVD sich sehr freuen.

Bekassinen beobachten

An den Nachmittagen kann man immer wieder Bekassinen im nördlichen Ochsenmoor entlnag der Einbahnstraße beobachten. Diese schönen Vögel werden wegen ihres makanten Rufes auch „Himmelsziegen“ oder „Meckervogel“ genannt.

Foto: Werner Brinkschröder
Foto: Werner Brinkschröder Text: Werner Brinkschröder und Christian Vogel

Der Brutbestand der Bekassine ist in Deutschland stark rückläufig. Das Ochsenmoor sowie das Osterfeiner Moor zählen im westlichen Niedersachsen zu den bedeutendsten Rast- und Brutgebieten der Bekassine. Auch in diesem Jahr war dort wieder ein erfreulich guter Bestand zu beobachten. Es ist zu hoffen, dass durch eine konsequente Umsetzung der soeben vom niedersächsischen Umwelministerium veröffentlichten „Niedersächsischen. Naturschutzstrategie“ weitere Biotope für die Bekassine geschaffen werden.

Außerdem sind in der Südbucht die ersten Starenschwärme zu beobachten und auch die Uferschnepfen finden sich an ihren Rast- und Schlafplätzen wieder in großer Zahl am Ochsenmoorploder ein.

Trauerseeschwalbe, Kanadagans und Schwarzhalstaucher

Im nördlichen Ochsenmoor können zur Zeit Kanadagänse, Trauerseeschwalben und auch ein Trupp von Schwarzhalstauchern (ohne Foto) beobachtet werden.

Zwei Kanadagänse im Ochsenmoor:170530_Kanadagans_final

Mindestens fünf Trauerseeschwalben, es ist ein kleines Suchbild:170530_Trauerseeschwalbe_final

Fotos: Christian Vogel

 

Bestandserfassung

Ein kleiner Nachtrag aus der letzten Woche:

In der letzten Woche (KW 20) wurde vermehrt der Grünspecht in Hüde gesichtet.

In den Feuchtgebieten in Heemke und Langenteilen konnten bis zu 18 verschiedene Limikolenarten beobachtet werden:                          Bekassine, Kiebitz, Rotschenkel, Temminckstrandläufer, Knutt, Sichelstrandläufer, Kampfläufer, Flußuferläufer, Uferschnepfe, Kiebitzregenpfeifer, Bruchwasserläufer, Sandregenpfeifer, Sanderling, Gr. Brachvogel, Grünschenkel, Austernfischer, Alpenstrandläufer.

Im Osterfeiner Moor konnten Wachtelrufe gehört werden, somit ist auch dieser Vogel wieder aus dem Winterquartier zurück.

Darüber hinaus ist bei einer Grauganszählung am Alfsee eine Graugans vom Dümmer erfasst worden. Diese konnten durch ihren gelben Halsring zwischen den ca. 1250 Graugänsen identifiziert werden.

Darüber hinaus konnten 22 Kanadagänse an der Naturschutzstation in Hüde beobachtet werden.

Alle Beobachtungen sind durch Werner Brinkschröder und Udo Effertz gemacht worden.