Boller Moor und Lange Lohe

Im Boller Moor und Lange Lohe rasten viele Sing- und Zwergschwäne. Da wo sonst sehr viele dieser nordischen Gäste überwintern, halten sich aktuell nur vereinzelte auf, vielleicht sind die warmen Temperaturen daran Schuld.

Singschwäne im Boller Moor

Die großen Einzelbäume im Gebiet werden intensiv von Kleinvögel als Zwischenstopp genutzt. Die Schattenseite, besonders für die Wiesenvögel im Frühjahr und Sommer, diese Bäume dienen auch als Sitzwarte für Greifvögel.

Solitärbaum im Boller Moor

Auf einer eingezäunten Fläche grasen diese Pferde als Landschaftspfleger. Diese Konikpferde wurden lange als die letzten Überlebenden der osteuropäischen Wildpferde gehalten, genetische Studien scheinen dies allerdings widerlegt zu haben. Nichtsdestotrotz gibt es in Osteuropa auch heute noch wilde (verwilderte) Herden dieser Rasse.

Konikpferde als Landschaftspfleger
Fotos: Jürgen Richter

Verteibung winterlicher Gedanken

Eigentlich war mein Plan, letzten Samstag und Sonntag mal wieder mit dem Fernrohr und der Kamera ins Ochsenmoor und an den Dümmer zu gehen – aber das Wetter. Zum Trost „blätterte“ ich in meinen alten Aufnahmen und fand 2 sommerliche Fotos – allerdings August 2013 und südlich der 770 in Höhe der „Pohlschen‘ Heide“. Vielleicht vertreibt das „winterliche“ Gedanken.

Fotos und Text: Ulrich Krause

Schilf von oben 2

Bei der Erfassung von Wildschweinen im Schilf entstand auch dieses Foto eines einzelnen Exemplars. Durch das Weitwinkelobjektiv der Drohnenkamera „strahlen“ die Schilfhalme in alle Richtungen. Das warme Licht der niedrig stehenden Wintersonne unterstützt die Bildwirkung.

Bild lässt sich über die rechte Maustaste größer öffnen. Foto: Marcel Holy