Blasse Blässralle

Dieses weiße Blässhuhn, wie die Blässralle auch genannt wird, konnte auf dem Alfsee beobachtet werden. Es ist ein nicht ganz alltäglicher Anblick. Tatsächlich sind weiße Farbvarianten und Albinos, nicht jedes weiße Tier ist gleich ein Albino, je nach Art gar nicht so selten. Besonders bei manchen Säugetierarten kommen auf 500 „Normalfarbende“ ein weißes Tier, bei Vögeln liegt das Verhältnis oft deutlich höher (Pinguin 1:1.000.000).

Fotos: Werner Brinkschröder

Der Marler Graben

Nachdem dieser Sommer ungewohnte Bilder hervorbrachte, wie z.B. die ausgetrockneten Fanggraben oder auch den ausgetrockneten Marler Graben, hat der Regen der letzten Tage doch wieder einige Pfützen in diese Gewässer zurückgebracht, es sind aber tatsächlich nur Pfützen, wie hier im Marler Graben. Bis dieser wieder ordentlich Wasser führt, wird es noch ein paar Regentage benötigen.

Fotos: Udo Effertz

Mondfinsternis

Auch wenn das Ereignis jetzt schon ein wenig her ist und es in vielen Teilen der Welt und nicht nur in der Dümmerniederung zu beobachten war, dient es vielleicht doch ein wenig als Lückenfüller.

Die Bilder sind auf dem Dielinger Klei in Stemwede entstanden.

Der Strich rechts oberhalb des Mondes ist die ISS und der rote Punkt unten im Bild ist der Mars (leider nicht ganz scharf):Auf den nächsten beiden Bildern ist der Mond und der Mars zu sehen:

Fotos: Christian Vogel

Mehlschwalben

Noch werden die jungen Mehlschwalben in ihren Nestern gefüttert, aber schon bald werden sie sich wieder auf ihren Weg nach Afrika machen. Bereits im September startet der Zug der Mehlschwalben, bis dahin heißt es viel fressen und schnell Fliegen lernen.

Im Gegensatz zu den Rauchschwalben, bauen die Mehlschwalben ihre Nester außen an Gebäude aber auch an Felswände. Zum Schutz sind die meist viertelkugelförmigen Nestern sehr weit geschlossen.

Fotos: Werner Brinkschröder

Insektenwand

Vieler Orts wird immer wieder vo Insektensterben gesprochen und es ist auch deutlich Rückgang zu verzeichnen. Lokal kann die Sache aber etwas besser aussehen. Nichtsdetotrotz ist die Gesamtsituation der Insekten gar nicht gut.

Diese Fotos entstanden in der Nacht an der Scheunenwand der Naturschutzstation. Offensichtlich wurde vergessen das Licht auszuschalten und viele Insketen nutzten die Gelegenheit:

Fotos: Christian Vogel

Junge Sturmmöwe gesichtet

Am Ostufer konnte in der letzten Woche diese junge Sturmmöwe beobachtet werden, dies wirft den Verdacht auf eventuelle Bruten am Dümmer auf. Uns sind diesbezüglich keine bekannt, gerne können Sie Hinweise zu dem Thema in den Kommentaren posten.

Die junge Sturmmöwe (rechts) neben einer kleineren Lachmöwe Während bei den meisten anderen heimischen Möwen sich das schwarze Auge der juvenilen Vertreter noch verändert und eine helle, oft gelbe Iris ausbilden, bleiben sie bei der Sturmmöwe erhalten.

Fotos: Werner Brinkschröder

Flussseeschwalbe am Dümmer

Diese Flussseeschwalbe wurde letzte Woche am Dümmer gesichtet. Sie unterscheidet sich durch die hier brütende Trauerseeschwalbe vor allem durch ihr hellers Gefieder. Sie brütet an Küsten- und Binnengewässern meist in Kolonien, zum Teil aber auch einzelnd. Am Dümmer sind keine Brutvorkommen bekannt.

Makant ist die schwarze Schnabelspitze, die sie auch von der ansonsten sehr ähnlichen Küstenseeschwalbe unterscheidet.Zu sehen ist ebenfalls ein silberner Ring am rechten Ständer.Fotos: Werner Brinkschröder

Rauch- und Mehlschwalben

Der Rückgang der Schwalbenbestände ist zur Zeit selbst in der Presse zu lesen und immer mehr Menschen machen sich Gedanken, wie sie helfen können. Ursachen sind vor allem der Rückgang von geeigneten Nistplätzen durch Renovierungen und  die Veränderungen beim Bau von Viehställen. Zudem fehlt oft der Zugang zu geeignetem Material zum Nistbau. Udo Effertz aus Hüde hat mit einfachen Mittel eine Möglichkeit geschaffen, wo die Schwalben feuchtes, lehmiges Nitsbaumaterial finden:

Fotos: Udo Effertz

Auf seinem Grundstück hält er eine kleine Senke feucht, diese wird von den Schwalben, hier Mehlschwalben, sehr gut angenommen.