Raubwürger im Winterrevier

Dieser eigentlich weitverbreitete Vogel ist bei uns relativ selten geworden, vor allem als Brutvogel. Er bevorzugt in erster Linie Heide- und Moorflächen mit weiter Feldflur und einzelnen Baumgruppen.

Als Wintergast ist er vom aufmerksamen Beobachter noch recht häufig in seinen Revieren anzutreffen. So wurde auch dieser Raubwürger im Ochsenmoor gesichtet und fotografiert.

Fotos: Werner Brinkschröder

Fuchs, Du hast die Gans gestohlen

Vogelscheuchen aus Säcken haben sich als nicht sonderlich effektiv erwiesen, um Gänse oder Schwäne von Ackerflächen fernzuhalten, wie auch das folgende Bild zeigt.

Neu sind nun die an verschiedenen Stellen zu sehenden Füchse, die mal nur als Silhouette, mal mit passender Farbgebung, zum „Gänseschreck“ werden sollen. Die Zeit wird zeigen, wann der Trick durchschaut wird.

Fotos: M. Holy

Es wird nass

Die ergiebigen Regenfälle der letzten Tage und Wochen haben dazu geführt, dass sich zumindest „optisch“ ein wenig winterliche Normalität in der Dümmerniederung einstellt; die Gräben sind voll und die Wiesen stehen zum Teil unter Wasser.
Wie sich die lange Trockenphase auf Flora, Fauna und die organischen Böden ausgewirkt hat, wird sich zeigen…

Wenig weihnachtliches Ochsenmoor am Heiligabend.

Mäusebussarde am Dümmer

Foto: Werner Brinkschröder

Mäusebussarde sind das ganze Jahr häufig in der Dümmerregion zu beobachten. Zurzeit scheint der Bestand allerdings geringer zu sein als in den Vorjahren, dies kann unterschiedliche Ursachen haben. Das Schwanken der Mäusebussardbestände geht oft einher mit der Größe der Mäusepopulationen.

Kraniche – Jung und Alt

Auf diesen beiden Fotos kann man sehr gut den Unterschied zwischen jungen und alten Kranichen sehen.

Der Jungvogel (oberes Foto) zeigt ein noch nicht so farbenprächtiges Gefieder, vor allem am Kopf, wie der Altvogel (unteres Foto). Auch im zweiten Jahr ist das Kopfmuster noch nicht ausgebildet.

Zusätzlich hat der junge Kranich noch keine stark ausgeprägten Schirmfedern, die am Hinterende buschig überhängen.

Fotos: Werner Brinkschröder