Früher „Allerweltsfische“…

Die Karausche war früher ein Fisch, dem man nachsagte, in jedem Teich und Tümpel vorzukommen. Eigentlich ist sie auch sehr genügsam und robust, dennoch machen ihr Verluste typischer Lebensräume wie Auengewässer und Altarme sowie die Konkurrenz mit dem Giebel stark zu schaffen.

Aktuell hat die Niedersächsisch-Westfälische Anglervereingung e.V. 2.500 Karauschen besetzt, um beim Erhalt dieser für die Angelfischerei unbedeutenden, aber in unseren Gewässern eigentlich heimischen Fischart zu helfen. Das mehrjährige Projekt wird gemeinsam mit dem Anglerverband Niedersachsen e.V. durchgeführt.
Bereits 2011 haben die NWA und die NUVD gemeinsam rd. 1.500 Karauschen in der Dümmerniederung wiederangesiedelt.

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Beide Fotos: NWA e.V./ Anglerverband Niedersachsen, Florian Möllers
Beide Fotos: NWA e.V./ Anglerverband Niedersachsen, Florian Möllers

Sollten Ihnen Karauschenvorkommen bekannt sein, würden wir uns über eine Mitteilung über kontakt@duemmer-natur-blog.de oder an info@nuvd.de sehr freuen. Mittlerweile ist diese Fischart leider selten wie die sprichwörtliche Nadel im Heuhaufen.

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