Libellen an den Schwarzstorchteichen

2013 hat die NUVD e.V. in dem NSG „Huntebruch und Huntebruchwiesen“ Gewässer als lebensraumverbessernde Maßnahmen für den Schwarzstorch angelegt. Dieser ist als Zielart in der NSG Verodnung genannt. Allerdings hat er sich bis heute dort nicht eingestellt. Unser Vorstandsmitglied, Uta Lansing, hat sich aber mit den Teichen in Hinblick auf Libellen beschäftigt und 24 Arten dort festgestellt.
Alles weitere erfahrt ihr im folgendem Bericht!

2020_Libellen_Huntebruch_ULansing

Ein Gedanke zu „Libellen an den Schwarzstorchteichen“

  1. Eine solche ausführlichere Bestandsaufnahme der Libellen ist immer eine erfreuliche Angelegenheit. Gerade in der klimatisch sehr veränderlichen Zeit ist ein Monitoring der Libellen sehr zu wünschen, da mit den gravierenden Veränderungen u.a. der Wasserverhältnisse auch ein Wandel im Artenspektrum sich vollzieht. So ist z.B. im NSG Oppenweher Moor die in dem Beitrag erwähnte Südliche Binsenjungfer (Lestes barabarus) in 2020 nicht zu finden gewesen. – Ein Hinweis: Die in Abb. 26 gezeigte Libelle ist m.E. nicht die Glänzende Binsenjungfer (Lestes dryas). Leider ist das Foto nicht hinreichend, eine genaue Artbestimmung vorzunehmen. Ich vermute aber, dass es sich um die Fledermausazurjunfer (Coenagrion pulchellum) handelt; dieses sehr lange, dünne Abdomen sowie die Zeichnung am Abdomenende spricht dafür. Vom Biotop her wäre C. pulch. sehr wohl denkbar.

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