Die Drohne mit Wärmebildkamera verrät die Wildschweine auch dort, wo sie sich sicher fühlen…


Fotos, Beobachtungen und Infos aus der Dümmerniederung
Hinweis: Es hat sich herausgestellt, dass viele Beobachter unterschiedliche Gebietsbezeichnungen verwenden. Um die räumliche Zuordnung der Beobachtungen zu vereinfachen, haben wir zwei Karten mit Gebietsnamen erstellt, die wir Ihnen gerne zur Nutzung an die Hand geben möchten. Sie finden die Karten hier: Detailkarte Dümmer und weitere Gebiete
Die Drohne mit Wärmebildkamera verrät die Wildschweine auch dort, wo sie sich sicher fühlen…


Hier einmal ein „Lebenslauf“ einer im vergangenen Jahr in den Niederlanden beringten und heute von Werner Brinkschröder am Dümmer abgelesenen Blässgans (grüner Halsring „T32“): blaessgans_t32.
Auch die in diesem Sommer am Dümmer beringten Graugänse sind regelmäßig anzutreffen, jedoch erfordern die derzeitigen großen Gänseansammlungen Zeit zur Suche nach den gelben Halsringen und weißen GPS-Sendern.
Die Bewegungsmuster der besenderten Gänse kann man hier ansehen: http://www.blessgans.de/?676.
Hier ein Foto aus dem Ochsenmoor von heute, mit einer Gruppe aus den beringten Graugänsen D06, D001, D004, D008, D009 und D011 (D011 nicht im Bild).

Nördliches Ochsenmoor
Neben den üblichen Ansammlungen von Bläss- und Graugänsen sowie vereinzelt Saatgänsen
12 Kiebitze
6 Silberreiher.
Rastvögel, die zeitweise in großen Ansammlungen in der Dümmer- und Diepholzer Moorniederung zu beobachten sind, sind Sing- und Zwergschwäne.
Hier zwei Fotos von Werner Brinkschröder. Wer genau hinschaut, entdeckt in den Rastansammlungen sogar gelegentlich beringte Exemplare.


Ein kleines Potpourri aus dem Boller Moor und dem Großen Moorkomplex zwischen Vechta und Barnstorf.
Im Boller Moor sehr wenige Vögel, abgesehen von einigen Bussarden und Krähen noch 3 Kornweihen, 76 Kiebitze und 3 überfliegende Kraniche.
2 Kornweihen:

„Die letzten Mohikaner“:
Im Moor lohnt sich auch der Blick nach unten. Man findet mit Moosen und Pilzen unscheinbare, aber auf ihre Art doch faszinierende und vielfältige Organismen. Und ohne (Torf-)Moose gäbe es das Moor ja schließlich garnicht…
Beim Blick nach unten findet man gelegentlich auch Fährten, die die seit 2014 territorial etablierte Wolfsfähe hinterlassen haben dürfte.
Der geschnürte Trab ist wolfstypisch, durch die Bodenverhältnisse sind die Fährten aber meistens viel zu kurz für einen sicheren Wolfsnachweis.
Hilfreicher ist es da schon, wenn man im Fährtenverlauf auf weitere „Hinterlassenschaften“ stößt (hier ein früherer Losungsfund mit DNA-Nachweis der territorialen Wolfsfähe).
Abends gab es dann trotz des Abzugs zahlreicher Kraniche in den vergangenen Tagen einen starken Einflug zu den Schlafplätzen.
Alle Fotos: Marcel Holy
Südliches Ochsenmoor
5 Silberreiher
350 Blässgänse
23 Graugänse
Nördliches Ochsenmoor
230 Blässgänse
45 Graugänse
2 Höckerschwäne
1 Silberreiher
Im Bereich Huntemündung, Südbucht und Ochsenmoor war starker Gänsezug zu beobachten. Überwiegend Blässgänse die hin und her zogen. Vorsichtig geschätzt über 5.000 Exemplare.
Bezieht man den Bereich Dammer Wiesen und Borringhauser Wiesen mit ein , kommt man auf über 10.000 Ex. Der Anteil Saatgänse bei den ruhenden Gänsen war sehr gering (unter 20 Ex.).
Am 24.10.2016 ca. 200 Kiebitze im Bereich der Schlammdeponie Eickhöpen.
Michaela Köhr-Eickhoff
24.10.2016
2 Sumpfohreulen, eine an der Kreisstraße im zentralen Ochsenmoor, eine weitere nahe der Huntemündung.
Marcel Holy
Der Bussard mit der Flügelmarke „CC“ hält sich nach wie vor im Ochsenmoor auf und wird regelmäßig beobachtet.
Hier ein „Schlechtwetterfoto“ vom 21.10.2016 an der Huntebrücke.
In Brockum konnte heute ein Bussard mit ebenfalls oranger Flügelmarke und der Kennzeichnung „GK“ fotografiert werden.

Meldungen bitte weiterhin an kontakt@son-net.de.
Marcel Holy