Goldregenpfeifer

Im Ochsenmoor sind nun auch die Goldregenpfeifer aufgetaucht. Durch die anhaltenden Bemühungen zur Wiedervernässung ist u.a. das Ochsenmoor ein Refugium für Limikolen. Neben unseren drei bekanntesten Vertretern, Kiebitz, Uferschnepfe und Großer Brachvogel, sind auch viele andere Vetreter zu finden. So werden auch die Goldregenpfeifer hier häufiger, übrigens hat sich auch ein Kampfläufer zwischen den Goldregenpfeifern im Video versteckt.
Und die Rufe im Hintergrund gehören zu den Blässgänsen, die als Wintergäste die Dümmerniederung aufsuchen.

Videomaterial: Werner Brinkschröder.

Kranichzug über der Dümmerniederung

Kraniche auf ihrem Weg in die Brutgebiete (Foto: Werner Brinkschröder).

Am vorgestrigen Tage, dem 02. März 2021, war wieder intensiver Kranichzug im Dümmer-Gebiet und auf der „Osnabrücker Route“ zu beobachten.

Allein am Dümmer wurden in den Mittags- und Nachmittagsstunden ca. 1.350 in Richtung Ost ziehende Kraniche beobachtet.

(Text: Werner Brinkschröder).

Austernfischer

Seit Ende Februar treiben sich auch die Austernfischer wieder in der Dümmerniederung rum.
Übrigens unterscheiden sich die Schnäbel der Austernficher, je nachdem wo sie vorkommen. An der Küste lebende Austernfischer haben einen dicken Schnabel mit einer stumpfen Spitzen, damit können sie besser Muscheln aufhämmern. Die im Binnenland lebenden Vögel, wie die am Dümmer, haben sehr spitze Schnäbel, damit sie besser nach Würmern und Insekten in der Erde stochern können.

Austernfischer auf einem Pfahl (Foto: Werner Brinkschröder).

Es taut im Ochsenmoor

Der Erlenbruchwald ist randvoll mit Schmelzwasser
Ein schwarzes und ein hellbraunes Reh im Erlenbruch
Im schwindenden Schnee werden Gänge sichtbar. Dieser hier könnte von einer Schermaus stammen.
Die ersten Weidenkätzchen wagen sich ans Licht.
Ein kleiner Trupp Kraniche, unterwegs in nordwestlicher Richtung

Fotos: Caroline Poitzsch

Vogelwelt im Winter

Hier ein paar Eindrücke vom Wochenende als der Winter seinen Rückzug noch nicht angetreten hatte.

Am Marler Graben werden die ersten wärmenden Sonnenstrahlen voll genutzt.
Dieser Buntspecht sucht an den Weidepfählen im Ochsenmoor nach Nahrung.
Der Eisvogel nutzt den eisfreien Bereich am Marler Graben und lauert auf Beute.

Alle Fotos: Udo Effertz

Winterruhe am Dümmer

Auch wenn der Dümmer und die weiteren Gewässer im Dümmer-Randgebiet fast sämtlich zugefroren und die Felder mit Schnee bedeckt sind, lohnt sich m. E. eine Fahrt in das dortige Gebiet. Am Marler Graben, der in Höhe der Saatkrähenkolonie noch eisfrei ist, hält sich ein Eisvogel auf. Auch ca. 15 Kormorane suchen dort im Graben nach Nahrung.

Eisvogel am Marler Graben

In Berglage und auf den Feldern südlich vom Geestmoor sind größere Ansammlungen von Bläss- und Saatgänsen zu beobachten.

Saat- und Blässgänse

Seit etwa Mitte Januar rufen die Feldlerchen. Auch gestern konnte ich trotz des Wintereinbruchs und der kalten Nächte mehrere Feldlerchen beobachten. Die Vögel saßen jetzt an den Straßenrändern, um dort nach Nahrung zu suchen.

Feldlerche

Bei Evershorst rastet – wie in jedem Winter – ein Schwarm (ca. 60 Ex.) Hohltauben. Gestern zogen in Höhe der Huntemündung ca. 65 Kraniche laut rufend in Richtung Geestmoor.

Hohltauben

Trotz der Minusgrade fanden an mehreren Stellen schon Hasen-Hochzeiten statt.

Feldhasen

Text und alle Fotos: Werner Brinkschröder

Marler Graben

Der Marler Graben ist aktuell einer der letzten offenen Wasserstellen an der Südostseite des Dümmers, hier versammeln sich viele der fischfressenden Vögel und sind gut zu beobachten.

Der Marler Graben ist wegen der Strömung noch eisfrei.
Zwei Kormorane in einer Erle am Marler Graben.
Ein Storch im Schnee.
Ein Graureiher und einige Kormorane am Marler Graben.
Ein Eisvogel in Lauerstellung über dem Wasser.

Alles Fotos: Udo Effertz