Im Grün entdeckt

Bei Vogelerfassungen laufen, hüpfen, kriechen und fliegen einem natürlich auch viele andere Tiere über den Weg. Nicht alle halten still genug für ein schnelles Handyfoto, aber manche eben doch.

Das mit „Dornen“ besetzte Hinterteil einer Raupe des Tagpfauenauges ist auf einer Brennnessel zu sehen. Brennnesseln dienen den Raupen als nahezu einzige Nahrungspflanzen.
Auf diesem Bild sind zwei Wasserfrösche zu finden – eigentlich sind es drei, aber Nummer 3 ist fast vollständig von Vegetation verdeckt 😉

Fotos: Caroline Poitzsch

Seidenreiher

Die Fotos sind schon etwas älter, trotzdem wollten wir sie Ihnen nicht vorenthalten.

Der Seidenreiher ist kleiner als der Silberreiher, für den ungeübten ist er aber sehr schnell mit ihm zu verwechseln.
Seine sommerlichen Brutgebiete im Osten überschneiden sich großenteils mit denen des Silberreihers, dafür liegen seine Überwinterungsgebiete aber westlicher. Zum Teil brütet der Seidenreiher auch in seinen Überwinterungsgebieten.
Er bevorzugt flache Seen und im Zusammenhang mit den Klimaveränderungen scheint er sich am Dümmer auch immer wohler zu fühlen. Bis vor ein paar Jahren war er nämlich noch kein Besucher am See.

Fotos Werner Brinkschröder

Wildkameraaufnahmen

Wir hatten in letzter Zeit einige Wildkameras rund um den Dümmer aufgehängt. Eigentlich wollten wir Aufnahmen vom Fischotter bekommen, die wir auch haben, aber sind auch so immer mal wieder ein paar Highlights dabei, die wir gerne mit euch teilen möchten.

Der Tisch scheint gedeckt zu sein, zwei Graureiher und ein Kormoran in der Nähe der Lohne.
Hier führt eine Tafelente ihre Küken aus, auf späteren Fotos ist leider nur noch ein Küken zu sehen.
Baut der Haubentaucher etwa noch ein Nest? Möglich ist es.
Ein eher seltenes Motiv auf einer Wildkamera – zwei Schuppenkarpfen.
Ein sich wiederholender Gast – eine Streifengans.

Löffler am Westufer

Es ist selten, aber hin und wieder sind sie am Dümmer zu beobachten, die Löffler. Mit ihrem namensgebenden Schnabel sehen sie schon ein wenig witzig aus, sind dafür aber leicht zu erkennen.

Diese 4 Vertreter sind am Westufer des Dümmers aufgeflogen und konnten gerade so noch fotografiert werden.

Auffliegende Löffler (Foto: Werner Brinkschröder).

Hausrotschwanz im Carport

Ulrich Krause hat Erfreuliches zu berichten und schrieb uns zu den folgenden Bildern:

Sie sind uns auch in diesem Jahr in Quernheim treu geblieben: „unsere“ Hausrortschwänze. Im siebten Jahr haben sie das alte, offene Nest unter dem Carport wieder bezogen. Spät, aber 3 muntere und hungrige Jungvögel sind schon mal ein guter Anfang und unter dem Carport sind sie sicher und unser Schattenplatz weg.

Fotos: Ulrich Krause

Schwarzhalstaucherküken die Zweite

„Die beiden Schwarzhalstaucher-Brutpaare im Ochsenmoor gedeihen prächtig“, weiß Werner Brinkschröder zu berichten. Er hofft, dass der Wasserstand in aktueller Höhe erhalten bleibt. Es wird sich zeigen, welche Auswirkungen die hohen Temperaturen dieser Tage auf den Wasserstand in den Flächen haben werden.

Fotos: Werner Brinkschröder

Biber in der Lohne

Auch wenn die Fotos bereits etwas älter sind, möchten wir sie trotzdem gerne noch zeigen. Der Biber bei einem nächtlichen Mahl an der Lohne.
Inzwischen wird er sicher Schilf und Maispflanzen als Nahrung bevorzugen, weshalb in nächster Zeit keine weiteren Fotos zu erwarten sind. Wenn dann aber im Herbst und Winter die Nahrung für ihn knapp wird, wird er sich wieder über die Weiden hermachen und dann können solche Stellen gezielt mit Wildkameras ausgestattet werden. Und wer weiß, vielleicht lässt sich dann auch mal ein Partner mit fotografieren.

Biber an der Lohne (Foto: Christian Vogel).
(Foto: Christian Vogel).

Das Datum der Kamera ist nicht korrekt, es handelte sich um den 11.05.2021.

Bekassine

Susanne Hoffmann schrieb uns zu ihrer Fotoeinsendung:

Am Sonntag war ich nach der Milchstraße und Sonnenaufgang beim Olgahafen gegen 6 Uhr dann im Ochsenmoor und habe mich so sehr über diese Begegnung gefreut: eine entspannte Bekassine direkt auf dem Zaunpfahl neben der Straße!

Weitere Bilder können unter https://www.instagram.com/suseluparella/ bestaunt werden.

Bekassine im Ochsenmoor (Foto: Susanne Hoffmann)