Auch in diesem Jahr werden in Hüde wieder Freiwillige zusammengetrommelt, um beim Frühjahrsputz zu helfen. Wer dabei sein will, kann sich das Datum schon mal im Kalender eintragen: 25. März 2023
Der Treffpunkt ist am Dorfhaus in Hüde. Die Startzeit wird noch bekannt gegeben.
Im Anschluss an die Reinigungsaktion wird es Möglichkeiten zur Stärkung geben 😉
Zwischen den Blässgänsen sind auch immer wieder kleine oder größere Trupps Weißwangengänse (auch Nonnengänse genannt) zu beobachten. Diese Koloniebrüter der arktischen Tundra kommen bei uns vor allem als Wintergäste oder Durchzügler vor. Brutvorkommen in Deutschland befinden sich vorwiegend an den Küsten der Nord- und Ostsee.
wie bereits berichtet, wurden wir ja als Projektgebiet für die Umsetzung eines sechsjährigen Rebhuhnschutzprojekts im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt ausgewählt (www.rebhuhn-retten.de).
Obwohl der offizielle Projektstart erst im Juni 2023 ist, soll bereits jetzt im Frühjahr wieder eine großflächige Bestandserfassung durchgeführt werden. Das Ergebnis der Erfassung 2022 war mit 165 Nachweisen rufender Rebhähne ja bereits sehr erfreulich.
Rebhuhnpaar (Foto: W. Brinkschröder)
Vorbereitend findet am Dienstag, dem 14. Februar 2023, von 17:00 bis 18:30 Uhr eine Online-Schulung statt, bei der gezeigt wird, wie die Erfassung funktioniert. Die Dokumentation im Gelände kann auf Papierkarten oder direkt in Ornitho auf dem Smartphone oder Tablet geschehen.
Der ideale Zeitraum für die Bestandserfassung ist von Ende Februar bis Ende März. In dieser Zeit reagieren die Rebhähne abends in einem Zeitfenster von 30 bis 60 Minuten nach Sonnenuntergang gut auf Rebhahnrufe, die man beispielsweise mit Handy und Bluetooth-Lautsprecher abspielen kann. Durch den nur 30-minütigen Zeitraum für die Erfassung, ist der Aufwand überschaubar und gut als Feierabend-Spaziergang machbar.
Wer Interesse hat, sich an der Erfassung zu beteiligen, melde sich bitte per Email an info@nuvd.de oder telefonisch unter 05443-929811. Wir geben Euch dann die Zugangsdaten für die Online-Schulung und stimmen anschließend ab, in welchem Bereich Ihr die Erfassung durchführt.
Die Arbeit mit einer Drohne ermöglicht nebenbei immer wieder schöne Ansichten und Ausblicke, die man sonst nicht zu Gesicht bekommen würde.
Huntemündung im Januar 2023 (Foto: Marcel Holy)
In dieser Aufnahme ist die Huntemündung zu sehen. Links der Hunte ist das Schilf relativ großflächig gehölzfrei. Zum See hin ist dagegen viel Weidengebüsch vorhanden. Das liegt daran, dass die Entfernung der Gehölze aufgrund der Bodenverhältnisse nicht im gesamten Schilfbereich möglich ist. Zum Wasser hin bildet die Vegetation häufig sogenannte Schwingrasen und ist dort kaum zu betreten und schon gar nicht mit Maschinen zu befahren. Im nun offenen Bereich wurden Gehölze wiederholt maschinell entfernt, um die Verbuschung -und damit den Verlust des Röhrichts als wertvollen Lebensraumes- aufzuhalten.
Beginnen wir in 2023 erst einmal mit ‚kleinen‘ Vogelarten“, schreibt Werner Brinkschröder und schickt uns diese beiden kugeligen Kandidaten, die er am Dümmer fotografiert hat.
Zaunkönig (Foto: Werner Brinkschröder)Schwarzkehlchen (Foto: Werner Brinkschröder)
Nein, natürlich sind es keine Kuscheltiere, die im Schilfgürtel im Dümmer leben. Aber es sieht doch ziemlich kuschelig aus bei den Wildschweinen in ihren Kesseln.
Bache mit vier Frischlingen.
Mit Drohne und Wärmebildkamera wurde Anfang der Woche der Wildschweinbestand im Schilf überprüft. Die Schweine nutzen im Röhricht die Rhizome als Nahrungsquelle und richten bei hoher Bestandsdichte folglich erhebliche Schäden an.
Im Moment ist aber alles im Grünen Bereich: in der Südbucht wurde eine Bache mit vier Frischlingen entdeckt, an der Westseite waren es eine Bache mit sechs Frischlingen und außerdem sechs Überläufer, also Tiere im zweiten Lebensjahr. Dieser Bestand aus insgesamt 18 Tieren ist nichts im Vergleich zu den über 100 Wildschweinen, die zeitweise im Dümmer lebten. Die Intensivierung der Bejagung mittels Einzel- und Drückjagd zeigt also Erfolge. Auch hohe Wasserstände, wie im Februar 2020, führen zu Abwanderungen in andere Lebensräume.
Und so sieht die Bache mit ihren vier Frischlingen im Wärmebild aus.Diese Bache hat sechs Frischlinge, in diesem Bildausschnitt fehlen zwei von ihnen.In diesem Bildausschnitt sind alle sechs Frischlinge zu sehen. Hier wird auch besonders deutlich, welch eine große Hilfe die Wärmebildtechnik darstellt, gerade in Kombination mit einer Drohne.
Beeindruckende Tiere sind die Feuersalamander! Und am Stemweder Berg gibt es sie! Ihre Larven wachsen in den Kleingewässern rund um den Berg auf. Die NUVD hilft u.a. durch Freischneideaktionen, die Verlandung zu verhindern. Erfolgreich war im November diese Aktion mit der Natur AG der Grundschule Lemförde. Die Kinder lernten einiges zum versteckten Leben dieser faszinierenden Tiere. Eine kleine Spurensuche im angrenzenden Wald zum Abschluss rundete den Nachmittag ab.
Text: Uta Lansing
Uta Lansing (NUVD) mit der Natur AG der Grundschule Lemförde (Foto: Wolke)Feuersalamander am Stemweder Berg (Foto: U. Lansing)
Die Mantelmöwe ist die größte Möwe. Ab dem Frühjahr des dritten Kalenderjahres ist sie, neben ihrer bedeutenden Größe, an ihren schwärzlichen Flügeldecken und den rosafarbenen Beinen zu erkennen. Erst im vierten Kalenderjahr ist die Mantelmöwe ausgefärbt.
Das abgebildete Exemplar wurde zwar nicht am Dümmer fotografiert, aber auch hier ist diese Großmöwe vereinzelt zu beobachten.
Mantelmöwe im Bereich des Osnabrücker Hafengebietes (Foto: Werner Brinkschröder)
Die eisigen Temperaturen der vergangenen Tage haben den Dümmer zufrieren lassen. Und auch die umliegenden Gewässer sind nur noch an jenen Stellen eisfrei, an denen das Wasser in ausreichender Bewegung ist. Diese wenigen eisfreien Stellen sind nun Anlaufpunkt für viele Vogelarten, die zur Nahrungssuche auf Gewässer angewiesen sind. Werner Brinkschröder entdeckte auf den Gräben Zwergtaucher und schickte uns diese Fotos.