Gänsepaare

Am Dümmer wurden ja bekanntlich im vergangenen Jahr Graugänse beringt bzw. besendert. Die Aktivitäten der Gänse lassen sich hier betrachten: http://www.blessgans.de/?676

Aktuell sind einige dieser Gänse als Paar zu beobachten, die ersten Gänse brüten auch bereits. Sollten Sie solche Gänse beobachten, notieren Sie bitte die Ringnummern und den Sozialstatus (einzeln, im Trupp, verpaart, mit Jungvögeln etc.) und melden Sie diese über http://www.geese.org oder die Vogelwarte Helgoland.

Momentan gibt es ganz unterschiedliche Paare.

Gelber Halsring und unberingter Partner:
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Sender und unberingter Partner:
DSCN6059Sender und gelber Halsring:Alle Fotos: Marcel HolyAlle Fotos: Marcel Holy

Da 2016 nur weibliche Altvögel einen Sender bekommen haben, sind Paare aus zwei besenderten Gänsen als einzige Variante ausgeschlossen. Gänse mit gelben Halsringen waren bei der Beringung in 2015 entweder männliche Altvögel oder Küken beiderlei Geschlechts.

Kampfläufer und Uferschnepfe

Kampfläufer und Uferschnepfen bei der Nahrungssuche im überstauten Ochsenmoor. Die Kampfläufer machen Rast am Dümmer (es sei denn, es entscheidet sich mal wieder einer für eine Brut am Dümmer…), die Uferschnepfen legen sich noch ein paar Reserven für die Brutzeit zu.
Die Sumpfdotterblumen beginnen ihre Köpfe aus dem flachen Wasser zu strecken.

Foto: Udo Effertz
Foto: Udo Effertz

Beobachtungen NSG Boller Moor und Lange Lohe, 15.3.2017

Rabenkrähe 8
Nilgans 10
Blässgans 103
Graugans 26
Brandgans 2
Schwarzkehlchen 3
Kiebitz 64
Rotschenkel 5
Bekassine 3
Austernfischer 1
Großer Brachvogel 5
Mäusebussard 1
Sturmmöwe 5
Turmfalke 2
Stockente 19
Knäkente 7
Wiesenpieper 1
Rohrammer 6
Graureiher 1
Silberreiher 1
Zahlreiche weitere Enten auf der südwestlich gelegenen Feuchtfläche. Aufgrund der Entfernung und des niedrigen Sonnenstandes nicht bestimmbar, jedoch u.a. Stock-, Schnatter- und Krickente zu hören.
In den Randbereichen rund 80 Kraniche auf Ackerflächen.
Marcel Holy

Uferschnepfen

Text und Fotos: Werner Brinkschröder

Vor einigen Tagen wurde im Dümmer-Natur-Blog zur Mitteilung beringter Uferschnepfen am Dümmer aufgerufen. Am 13. 3. 17 hielt sich im Ochsenmoor die beigefügte beringte Uferschnepfe auf.
Im Feuchtbiotop Ochsenmoor waren sogar insgesamt 128 Individuen versammelt. Dort erfolgten weitere Ringablesungen, leider sind manche Ringe verwittert oder verschmiert.

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In diesem Zusammenhang stellt sich auch die Frage, ob diese aufwändige und für die Uferschnepfen sicherlich teils anstrengende Beringungs-Prozedur unbedingt notwendig bzw. für die Arterhaltung von herausragender Bedeutung ist.
Uferschnepfen-Beringungen sollte daher künftig nur noch in begründeten Ausnahmefällen durchgeführt werden.

Bekanntlich wird das Life-Projekt aus Steuermitteln finanziert.
Für den Steuerzahler wäre es sicherlich einmal interessant zu erfahren, wie die bisherigen Mittel des Life-Projektes
verwandt wurden (z. B. Ausgaben für Gutachten usw., für Flächenerwerb mit Bennnung der betreffenden Flächen, für die Schaffung neuer Uferschnepfen-Biotope und konkrete Beschreibung der Flächen, in denen eine Neuansiedlung von Uferschnepfen durch das Life-Projekt gelungen ist).

Es wäre schön, wenn man nach Beantwortung dieser Fragen den Beteiligten auch mal ein  Lob für die bisher geleistete Arbeit aussprechen kann.

In den Randbiotopen halten sich derzeit mindestens 15 Austernfischer auf.
Der Kampfläufer-Bestand baut sich kontinuierlich auf.

Alle Fotos: Werner Brinkschröder
Alle Fotos: Werner Brinkschröder

Beobachtungen 3.3. und 13.3.2017, Heiner Härtel

Sumpfohreule
Eine Sumpfohreule am 03.03.2017 im südlichen Ochsenmoor neben der Straße „Fischerstatt“ auf Pfahl sitzend
Beobachter: Heiner Härtel
Mäusebussard
Als alte Bekannte am 13.03.2017 ein Bussardweibchen im nördlichen Ochsenmoor an der Huntebrücke Flügelmarke „gelb CC“
Beobachter und Foto: Heiner Härtel

Foto: Heiner Härtel
Foto: Heiner Härtel