1-2 Quadratmeter Boden und 2 Eimer Wasser und die Schwalben freuen sich.
Udo Effertz

Fotos, Beobachtungen und Infos aus der Dümmerniederung
In Anlehnung an das Klimwandel-Produkt „Cappucino-Bär“ hier ein „Cappucino-Hase“ von der Hohen Sieben. Wenn man die Augen betrachtet, scheint er aber weniger ein Produkt des Klimawandels als vielmehr dieser Artgenossen zu sein: https://duemmer-natur-blog.de/weisse-hasen

Hallo,
Sie hatten zur Meldung von Ringfunden von Uferschnepfen aufgerufen!
Die Uferschnepfe auf beiliegendem Foto habe ich am 1.4.2017 im Ochsenmoor gefunden.
Viele Grüße
Heinz Janus

Anmerkung: Vielen Dank für die Meldung. Diese am Dümmer beringte Uferschnepfe brütet schon seit mehreren Jahren im Ochsenmoor. Hier eine Aufnahme aus dem letzten Jahr: https://duemmer-natur-blog.de/dreierlei-wiesenvoegel
Im Zuge der Erstellung von Luftbildern zur Dokumentation der Flächenvernässung sind auch diese Schrägaufnahmen entstanden.
Das Panorama aus dem Ochsenmoor hat zwar ein paar kleine Bildfehler, die sich durch das Weitwinkelobjektiv der Drohnenkamera ergeben, ist aber dennoch sehr eindrucksvoll.
In beiden Gebieten zeigt sich deutlich das als Zielzustand der Frühjahrs-Wasserstandsregelung angestrebte kleinflächige Mosaik aus flach überstauten und oberflächlich trockenen Bereichen.
Daneben in beiden Gebieten die großen Vernässungsbereich an der Kreisstraße im Ochsenmoor und am Weg Heemke im Osterfeiner Moor.
Osterfeiner Moor, im Hintergrund das NSG Huntebruch, Aufnahmedatum 27.3.2017.

Ochsenmoor, Aufnahmedatum 3.3.2017.
Bild anklicken für größere Darstellung.

Das Teichaquarium am Dümmer-Museum in Lembruch bietet jetzt durch klares Wasser und viele Fische gute Bedingungen zum Beobachten und Verweilen.
Und auch das Museum selbst hat über die Ostertage geöffnet – ein Besuch lohnt sich also.

Hier ein paar bunt gemischte Eindrücke aus dem Südlohner und Steinfelder Moor.
Zweitnutzung für Telefonzellen im Mobilfunkzeitalter (Hochsitz):

Immer der Sonne entgegen.

Auch wenn die Torfsoden hier nasse Füße bekommen haben, sind viele Flächen sehr trocken. Bislang sind z.B. deutlich weniger Rotschenkel zu finden als in den Vorjahren.

Symmetrische Trockenriss-Muster.

Es gibt auch ansprechende Flächen, hier z.B. mit Flussregenpfeifer und Kiebitz.

Und hier und da findet man auch noch Rotschenkel. Daneben u.a. Stock-, Krick-, Schnatter- und Löffelente, Grau- und Kanadagans sowie die Bekassine und den Großen Brachvogel.

An verschiedenen Stellen zudem Schwarz- und Blaukehlchen, Wiesenpieper, Bluthänflinge und Rohrammern.
Und neben diversen Baumpiepern in den Gehölzbereichen natürlich auch unzählige Fitisse.

Hier eine unserer Maßnahmenflächen, auf der Moorheide in verschiedenen Stadien erhalten bzw. entwickelt wird. Einzelne Birken und Kiefern bleiben als Ansitzwarten und Nestbäume und auch für ein ansprechendes Landschaftsbild stehen.

Flieg! Dein Leben ist kurz… (Eintagsfliege).
Im Steinfelder Moor entwickelte sich ein gestern Abend festgestellter und im Laufe der Nacht gelöschter Brand erneut, sodass die Feuerwehr wieder anrücken musste. Betroffen waren mehrere Hektar. Da es sich dabei überwiegend um Wiedervernässungsflächen handelte, konnten sich Glutnester offenbar lediglich im Kreisgrenz-Damm halten.
Hier ein Bericht dazu im Diepholzer Kreisblatt.

Alle Fotos: Marcel Holy
Eine Gelbwangen-Schmuckschildkröte, heute im Bereich der Südbucht fotografiert.

Heute ein Fischadler auf einer der Nisthilfen auf der Stromleitung im Haverbecker (Osterfeiner) Moor.

Außerdem ein Schwarzmilan im Clinch mit zwei Brachvögeln, ebenfalls im Osterfeiner Moor.

Einer von diversen Steinschmätzern.

…aber immerhin wurde heute von Udo Effertz bei herrlichem Frühlingswetter eine Rauchschwalbe in Hüde beobachtet.
Heute Morgen ein Trupp Pfuhlschnepfen in der großen Feuchtfläche im Ochsenmoor. Außerdem viele Löffel- und Knäkenten auf den Wasserflächen.
Beate Schwier
