Unterstützung für die tierischen Landschaftspfleger im Ochsenmoor.
Fotos von Udo Effertz.


Fotos, Beobachtungen und Infos aus der Dümmerniederung
Unterstützung für die tierischen Landschaftspfleger im Ochsenmoor.
Fotos von Udo Effertz.


Der erste Schnee ist da.

Da er genauso schnell weg getaut ist, wie er gekommen ist, dürfte es die große Zahl der hier rastenden Gänse noch nicht dazu veranlassen, den Dümmer zu verlassen.

Beim Kranich deutet sich heute allerdings an, dass größere Zahlen nach Süden abziehen.
Werner Brinkschröder bittet in diesem Zusammenhang um Zusendung von Zugbeobachtungen an brinkschroeder.werner@web.de.
Südliches Ochsenmoor
5 Silberreiher
350 Blässgänse
23 Graugänse
Nördliches Ochsenmoor
230 Blässgänse
45 Graugänse
2 Höckerschwäne
1 Silberreiher
Im Bereich Huntemündung, Südbucht und Ochsenmoor war starker Gänsezug zu beobachten. Überwiegend Blässgänse die hin und her zogen. Vorsichtig geschätzt über 5.000 Exemplare.
Bezieht man den Bereich Dammer Wiesen und Borringhauser Wiesen mit ein , kommt man auf über 10.000 Ex. Der Anteil Saatgänse bei den ruhenden Gänsen war sehr gering (unter 20 Ex.).

Wenn am Ende des Regenbogens kein Topf voll Gold zu finden ist, dann immerhin goldenes Laub…
Eingefangen von Werner Brinkschröder.

Des einen Freud, ist des anderen Leid…
Die Maisernte verlief reibungslos, das Vieh kann lange auf den Weiden stehen und auf den Grünlandflächen der Schutzgebiete konnte trotz der sommerlichen Starkregenereignisse noch eine Nutzung im Sinne des Wiesenvogelschutzes durchgeführt werden.
Allerdings sind auch zahlreiche Gewässer ausgetrocknet, was z.B. für Fische und Amphibien je nach Anbindung an andere Gewässer oder dem Stadium der Laich- bzw. Larvenentwicklung problematisch sein kann.
In den Hochmooren sind zahlreiche Wiedervernässungsflächen ebenfalls sehr trocken. Da jedoch immer mehr Flächen aus der Abtorfung in die Renaturierung gehen, stehen dennoch zahlreiche Schlafplätze für rastende Kraniche und Gänse zur Verfügung.
Anbei exemplarisch drei Fotos aus dem Oppenweher Moor von Werner Brinkschröder.



…es ist Demo und keiner geht hin…

In Anlehnung an „Stell Dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin“ von Carl August Sandburg.
Hier mal eine impressionistische Variante eines herbstlichen Moorbirkenwaldes.
Lange Belichtungszeit zum Verwischen und nachträglich etwas mehr Farbsättigung, kein Fotofilter.

Am 24.10.2016 ca. 200 Kiebitze im Bereich der Schlammdeponie Eickhöpen.
Michaela Köhr-Eickhoff
24.10.2016
2 Sumpfohreulen, eine an der Kreisstraße im zentralen Ochsenmoor, eine weitere nahe der Huntemündung.
Marcel Holy