Mit einem letzten größeren Pflegeeinsatz wurde nun das Teichaquarium am Dümmer-Museum in Lembruch für den Winter vorbereitet.
Die Wasserpflanzen wurden zurückgeschnitten, Laub abgekeschert und die Filteranlage gereinigt, um dem Tag möglichst viele Nährstoffe zu entziehen.

In solch kleinen Systemen ist eine Nährtsoffanreicherung jedoch kaum zu verhindern, da die Fische, die schließlich die „Hauptattraktion“ bilden, gefüttert werden müssen. Durch die Filteranlage wird ein Teil der Pflanzenteile, Sedimente und sonstiger Feststoffe aus dem Teich entfernt, gelöste Nährstoffe werden aber in pflanzliche Biomasse, insbesondere Algen, die die Sicht behindern, umgesetzt. Abhilfe schafft hier die UV-Anlage, die Teil der technischen Ausstattung des Teichaquariums ist.
Problematisch waren in diesem Jahr allerdings aufgewirbelte Sedimentpartikel, die zeitweise nur sehr geringe Sichtweiten erlaubt haben. Der Grund hierfür waren zwei Karpfen, mit denen das Teichaquarium besetzt wurde. Nachdem einer der beiden Karpfen wieder entnommen wurde, besserte sich die Situation zwar deutlich, die Sichtweiten der Vorjahre wurden jedoch nicht erreicht. Dies soll sich im kommenden Jahr durch die Entnahme des zweiten Karpfens, die bislang leider nicht geglückt ist, bessern und wieder einen Blick durch den gesamten Teich möglich machen.

Besuchen Sie das Teichaquarium auch gerne jetzt im Winter – es gibt reichlich Fische zu sehen, unter anderem einen großen Schwarm junger Rotfedern.



Im Moor lohnt sich auch der Blick nach unten. Man findet mit Moosen und Pilzen unscheinbare, aber auf ihre Art doch faszinierende und vielfältige Organismen. Und ohne (Torf-)Moose gäbe es das Moor ja schließlich garnicht…
Beim Blick nach unten findet man gelegentlich auch Fährten, die die seit 2014 territorial etablierte Wolfsfähe hinterlassen haben dürfte.
Hilfreicher ist es da schon, wenn man im Fährtenverlauf auf weitere „Hinterlassenschaften“ stößt (hier ein früherer Losungsfund mit DNA-Nachweis der territorialen Wolfsfähe).
Abends gab es dann trotz des Abzugs zahlreicher Kraniche in den vergangenen Tagen einen starken Einflug zu den Schlafplätzen.









