Hier nochmal ein paar Eindrücke von weiter stromaufwärts am Marler Graben.



Heute Morgen waren die Fische übrigens nicht mehr da.
Fotos und Video: Marcel Holy
Fotos, Beobachtungen und Infos aus der Dümmerniederung
Hier nochmal ein paar Eindrücke von weiter stromaufwärts am Marler Graben.



Heute Morgen waren die Fische übrigens nicht mehr da.
Fotos und Video: Marcel Holy
Im Marler Graben gibt es für Fischfresser aller Art gerade reichlich Nahrung. Wie die Ansammlung von Lachmöwen andeutet, sind es Kleinfische, die in großer Zahl aufgestiegen sind.


Heute Morgen setzte ein massiver Abzug von Kranichen aus der Diepholzer Moorniederung ein.
Die Kraniche aus dem Bereich Oppenweher Moor und Rehdener Geestmoor zogen dabei von Ost nach West längs über den Stemweder Berg.


Binseninseln und Segelboote – nur mit dem Unterschied, dass die Binsenbestände kleiner und alle eingezäunt sind und die Segelboote auch deutlich weniger sind als früher..
Aber immerhin wachsen die Teichbinsen erfreulich gut.



Diese beiden Fotos zeigen jeweils drei Seeadler (auf dem oberen Bild ist der dritte Adler im Geäst kaum auszumachen) und einen Trauerschwan zusammen mit einem Höckerschwan.


Der NLWKN-Vollzugshinweis zum Fischartenschutz für den Europäischen Aal benennt folgende Schutz- und Entwicklungsmaßnahmen:
– Anhebung des fischereilichen Mindestmaßes auf 45 cm.
– Ökologische Durchgängigkeit von Fließgewässern: Bau bzw. Anpassung von Fischaufstiegsanlagen an die Ansprüche von natürlich aufsteigenden (Glas-)Aalen.
– Schutz abwandernder Aale an technischen Anlagen (Turbinen, Entnahmebauwerke für Kühlwasser etc.).
– Neuerteilung von Baugenehmigungen bzw. Umrüstungen nur bei Nutzung fischschohnender Technik (z.B. Wasserkraftschnecke statt Turbine)
– Verhinderung eines weiteren Bestandsanstiegs des Kormorans, um das Prädationsrisiko nicht weiter ansteigen zu lassen.
– Aalbesatz
Zum Besatz wird Folgendes näher ausgeführt: Eine zwingende Voraussetzung für den Erhalt des Aalbestandes ist mindestens die Aufrechterhaltung des jetzigen Besatzumfangs durch die Fischerei. Unter der Voraussetzung, dass zukünftig genügend Besatzaale zu nicht wesentlich erhöhten Preisen zur Verfügung stehen werden, kann erwartet werden, dass die Fischerei (private Finanzierung) das bisherige Besatzniveau aufrechterhält. Darüber hinaus ist die Steigerung des Besatzes (z. B. mit Mitteln aus dem Europäischen Fischerei-Fonds) elementar für eine Erholung der Bestände.
Gemeinsam mit dem Fischereibetrieb Dobberschütz, der das berufliche Fischereirecht auf dem Dümmer gepachtet hat, haben wir nun rund 100 kg autochthonen Aal in den Dümmer besetzt.
Da die Bestandserfassungen, die wir regelmäßig mit dem Anglerverband Niedersachsen durchführen, gezeigt haben, dass Steinschüttungen bevorzugte, da sichere Einstände der Aale sind, haben wir den Besatz in direkter Nähe solcher Habitate vorgenommen, um die Fische keinem erhöhten Prädationsrisiko auszsetzen.
Video: Marcel Holy
Dieses Schild steht im Stemweder Berg.

Wir pflanzen seit mehreren Jahren im Dümmer Teichbinsen, um zu schauen, wie sich die Pflanzen an unterschiedlichen Standorten entwickeln. Dabei haben wir bislang unabhängig von Wassertiefe, Untergrund und Wellenexposition die Erfahrung gemacht, dass sich die Binsen in der Regel sehr gut entwickeln.
Wichtig ist aber ein Zaun gegen Fraßschäden, da die Binsen bei verschiedenen Tierarten auf dem Speisezettel stehen.
Unser Ziel ist es, diese Pflanze, die den See sowohl optisch als auch ökologisch prägte, wieder in großen Beständen zu etablieren.


Marcel Holy
Unsere Schilf- und Teichbinsenanpflanzung am Olgahafen entwickelt sich bislang erfreulich. Und auch der Rand der Aussichtsmole blüht in vielen Farben und bietet Insekten reiche Nahrung.


Fotos: Udo Effertz
Auf dem Kiesdach des Kinderheims in Lemförde brüten schon seit mehreren Jahren Austernfischer. In der Vergangenheit sind jedoch keine Jungvögel flügge geworden, da sie das Dach früh verlassen haben und in der Regel auf den angrenzenden Straßen überfahren wurden.
In diesem Jahr haben wir als gemeinsames Projekt mit der Heimleitung und den dort wohnenden Kindern einen Zaun um das Dach gebaut, der die Jungvögel am vorzeitigen Verlassen hindert. Da sie im Gegensatz zu anderen Limikolen wie Kiebitzen und Uferschnepfen ohnehin gefüttert werden, ist der Platz ausreichend und zudem noch sicher vor Katzen und Mardern.
Am 28. Mai. sind 4 Küken geschlüpft, bislang haben 3 überlebt und sind auf dem besten Weg, flügge zu werden. Wir werden berichten, wenn sie ausgeflogen sind.




Alle Fotos: Udo Effertz