Neue Beschilderung an der Hohen Sieben…

Fotos, Beobachtungen und Infos aus der Dümmerniederung
Neue Beschilderung an der Hohen Sieben…

Im Moment wird die erste Silageernte eingefahren. Ackergras und Grünroggen werden früh geerntet, sodass die Flächen direkt umgebrochen und anschließend mit Mais bestellt werden können. Die starkwüchsigen Kulturen sind dabei leider auch beliebte Deckungen für Rehkitze, Hasen, die ersten brütenden Fasanenhennen und andere Tierarten. Diese finden häufig den Tod im Mähwerk, wenn nicht mit Scheuchen gearbeitet wird, die am Vortag der Mahd in den Flächen platziert werden, die Flächen nicht mit Hunden abgesucht werden, keine Wildwarner am Mähwerk angebracht sind oder zumindest bereits am Vortag ein kleiner Teil der Flächen gemäht wird, was manche Tiere zum Verlassen ihres vormals als sicher empfundenen Einstands veranlasst. Neben den Verlusten der Wildtiere, die mittlerweile schon empfindliche Strafen für Landwirte nach sich gezogen haben, die nichts unternommen haben, um diese zu verhindern, kann es zu Botulismuserkrankungen bei Rindern oder anderen Tieren kommen, die mit Silage gefüttert wurden, in der Tierkadaver enthalten waren.
Eine effiziente Möglichkeit zum Absuchen von Wiesen und Grünroggenflächen bieten mittlerweile Drohnen mit Wärmebildtechnik.

Zwar gibt es des öfteren „Fehlalarme“, weil Feldhasen aus der Luft für Rehkitze gehalten wurden, aber auch die sollen ja die Flächen verlassen. Und es gelingen erfreulicherweise immer wieder Funde der niedlichen Kitze.


Diese werden dann entweder in unmittelbarer Nähe der Mahdflächen abgelegt oder, wenn sie schon so alt sind, dass sie auf eigenen Beinen wieder in diese hinein laufen könnten, in gut durchlüfteten Kartons bis nach der Mahd verwahrt, sodass sie sich nach der Freilassung wieder mit ihren Mutterricken zusammenfinden können.

Und manchmal findet man auch ganz kleine Kandidaten, die man vor dem Mähtod retten kann.

Eine andere Form der Rehrettung gab es kürzlich mit diesem Bock, der sich entweder ganz versehentlich oder beim Fegen mit seinem Gehörn in einer Litze verfangen hatte. Mit dicken Handschuhen und einem Messer konnte er befreit werden. Hilfreich war, dass er im Graben lag – so gab es keine Schläge mit den Läufen.

Marcel Holy
(Kohl-)Meisen sind nicht wählerisch bei der Wahl eines Brutplatzes. Das zeigen sie hier mit der Wahl einer Kleinkläranlagen-Entlüftung. Immerhin ist das Plätzchen trocken und auch tief genug, um vor Marder- und Katzenpfoten geschützt zu sein.


Hier mal eine sinnbildliche Darstellung des Brauereiensterbens, das aktuell durch die Corona-bedingten Einschränkungen gefördert wird.

An der Hohen Sieben wird derzeit ein Horst auf einem gekappten Baum von dem Storchenpaar fleißig renoviert.
Den Hinweis und das Foto sendete Michael Brockmeyer ein.

Das Storchenpaar, das sich seit längerer Zeit erfolglos am Bau eines Horsts auf der Spitze einer Erle versuchte, hat zwischenzeitlich eine Nistplattform bekommen.

Diese schönen Fotos schickte uns Maria Elena Vergara
Folgende Fotos stammen aus dem Osterfeiner Moor:




Und diese Fotos wurden im Ochsenmoor aufgenommen.



Diese tolle Fläche, auf der es summte und brummte, befindet sich an der Hohen Sieben.



Wenn er nicht gerade herumfliegt, lohnt sich die Suche in der Nähe der größten Autoansammlung im Ochsenmoor…


Viele Obstbäume erwischen in diesem Jahr bestes Wetter für die Blüte.
Hoffen wir also auf reiche Erträge für Mensch und Tier.
