Wie im Artikel Amphibienzeit bereits angekündigt, waren auch im Stemweder Berg die Feuersalamander schon sehr aktiv. Bei der Kontrolle der Amphibiengewässer konnten vier adulte Tiere und unzählige Larven festgestellt werden.


Fotos: Christian Vogel
Fotos, Beobachtungen und Infos aus der Dümmerniederung
Vögel, Säugetiere, Insekten… Hier geht es tierisch zu.
Wie im Artikel Amphibienzeit bereits angekündigt, waren auch im Stemweder Berg die Feuersalamander schon sehr aktiv. Bei der Kontrolle der Amphibiengewässer konnten vier adulte Tiere und unzählige Larven festgestellt werden.


Am Wochenende, am 02.03., wurde nun auch der erste Rotschenkel im Ochsenmoor gesichtet.



Nachdem die meisten Blässgänse das Gebiet verlassen haben,
findet man immer wieder in den verbliebenen Trupps Sehenswertes.


Schon seit einigen Jahren ist der Uhu zurück im Stemweder Berg und fühlt sich dort offensichtlich wohl. Wieviele Paare tatsächlich dort zu finden sind, ist nicht ganz klar, allerdings konnten in den vergangenden Jahren bereits erfolgreiche Bruten festgestellt werden.

…zumindestens fast. Die Rotschenkel fehlen noch. Aber Bekassinen, Große Brachvögel, Uferschnepfen, Kiebitze und auch die ersten Kampfläufer tummeln sich schon im Ochsenmoor.
Der Zug weniger Uferschnepfen kann auch verfolgt werden. 2018 wurden 10 Tiere (5 Adulte und 5 Küken) mit GPS-Sendern ausgestattet. Die Daten können hier eingesehen werden.



Nicht der alte Holzmichel, sondern der kleine Junghase vom 18. Februar.
Bis gestern ist er schon ordentlich gewachsen. Also weiterhin die Daumen drücken…

Dieser Bodenbrüter war vornehmlich an den Küsten zu finden, inzwischen ist er lokal auch im Binnenland häufig und brütet in Feuchtwiesen oder auf Kiesdächern. An ihrer Schnabelspitze ist ein Tastsinn, der ihnen ermöglicht zwischen Muscheln und leeren Schalen zu unterscheiden. Allerdings ist der Austernfischer nicht in der Lage die heute an der Nordseeküste vorkommende pazifische Auster zu knacken, ihre Schale ist einfach zu dick. Der Name stammt trotzdem nicht von ungefähr, als die heute fast ausgestorben europäische Auster im Wattenmeer noch vertreten war, war dies eine Hauptnahrungsquelle der Austernfischer.
Im Binnenland ernährt sich der Austernfischer hauptsächlich von im Boden lebenden Würmern

Das OM füllt sich langsam. Tausende Kiebitze, Goldregenpfeifer, Lerchen und die ersten Bachstelzen sind da.
Ein Besuch lohnt sich.


Im Steinfelder Moor sind zwei Kornweihen auf Nahrungssuche, ein Männchen und ein Weibchen. Die Kornweihe hat einen sehr ausgeprägten Geschlechtsdimorphismus, das heißt, die Geschlechter lassen sich sehr gut anhand des Erscheinungsbildes unterscheiden. Das Weibchen ist unaufällig braun, als Bodenbrüter ein Vorteil gegenüber Räubern, während das Männchen überwiegend blau grau ist. Übrigens besteht in der warmen Jahreshälfte eine große Verwechslungsgefahr mit der Wiesenweihe. Aktuell halten sich die Wiesenweihen aber noch im Winterrastgebiet auf.


Die Brandgans, oder auch Brandente, gehört zu den Halbgänsen. Diese Vögel sind typische Küstenbewohner, die Sommer wie Winter dort zu finden sind. Die europäischen Vertreter treffen sich zur Mauser im Wattenmeer, gebrütet wird gerne in Kaninchenlöcher oder anderen Erhöhlen. Neben der Küste werden auch größere Seen und Flüsse besiedelt.

