Zurzeit ist am Randkanal zwischen dem Huntedeich und dem Parkstreifen im Ochsenmoor oft ein Eisvogel zu beobachten. Dieser markant blaue Vogel ist ganzjährig am Dümmer zu beobachten. Er sitzt gerne auf Ansitzwarten über Wasserflächen und wartet auf geeignete Fische.
Zur Zeit lassen sich sehr gut zwischen den Blässgänsen auch immer wieder kleine Trupps von Nonnengänse beobachten. Die Zählungen von Anfang Januar ergaben, dass sich etwa 172 Vertreter dieser Vögel im Dümmergebiet aufhalten.
Foto: Werner Brinkschröder
Anmerkung: Die Zahlen stammen aus den offiziellen Zählungen des Naturschutzrings Dümmer e.V. und hängen an der Naturschutzstation in der Ausstellungsdiele aus.
Die Schnatterente kann das ganze Jahr über am Dümmer beobachtet werden. Mal sind mehr, mal weniger Tiere zu sehen. Die letzte Zählung Anfang Januar ergab einen Bestand von 263 Tieren. Die Bestände der Schnatterente in Europa nehmen zu und somit auch die ganzjährig bewohnten Gebiete in Deutschland. Vor einigen Jahren war Deutschland nur Brut-, bzw. Durchzugsgebiet, welches im Winter nicht genutzt wurde.
Foto: Werner Brinkschröder
Anmerkung: Die Zahlen stammen aus den offiziellen Zählungen des Naturschutzrings Dümmer e.V. und hängen an der Naturschutzstation in der Ausstellungsdiele aus.
Diese markanten Vögel brüten weiter nördlich an Waldseen und trägen Flüssen. Dort beziehen sie verlassene Baumhöhlen von z.B. Schwarzspechten. Im Winter halten sie sich in kleinen Trupps an eisfreien Binnengewässern und Küsten auf. Diese beiden Enten wurde auf dem Dümmer in einer noch eisfreien Zone fotografiert. Sie verlassen bereits sehr früh die Winterrastgebiete und begeben sich zu den Brutplätzen. Anfang Januar wurden 27 Schellenten am Dümmer gezählt.
Fotos: Werner Brinkschröder
Anmerkung: Die Zahlen stammen aus den offiziellen Zählungen des Naturschutzrings Dümmer e.V. und hängen an der Naturschutzstation in der Ausstellungsdiele aus.
Noch konnte der Raubwürger im Südlohner Moor als Raubwürger nicht nachgewiesen werden, umso mehr freuen wir uns jedes Jahr über die vorhandenen Wintergäste. Vielleicht bleibt der ein oder andere auch einmal zum Brutgeschäft.
Oder auch Bergstelze ist ein ganzjährig vorkommender Vogel in unserer Gegend. Trotz des Namens ist er auch ein Bewohner des Flachlandes und bevorzugt schnell fließende Bäche, teilweise ist sie auch an Seen zu finden.
Diese Impressionen der geselligen Vögel zeigen einen Teil der am Dümmer rastenden Pfeifenten.
Anfang Januar 2019 konnten noch 887 Tiere gezählt werden. Fast 300 Pfeifenten weniger als im Dezember.
Fotos: Werner Brinkschröder
Anmerkung: Die Zahlen stammen aus den offiziellen Zählungen des Naturschutzrings Dümmer e.V. und hängen an der Naturschutzstation in der Ausstellungsdiele aus.
In so mancher Literatur steht die Löffelente ist im Winter nur selten in Deutschland anzutreffen. Um Weihnachten hielten sich etwa 442 Löffelenten rund um den Dümmer auf.
Tatsächlich ziehen die „Sommerpopulationen“ in wärmere Gefilde und Populationen aus dem Norden überwintern in Deutschland. Normalerweise eher im Wattenmeer zu finden, dringt sie auch immer weiter in das Binnenland vor.
Foto: Marcel Holy
Anmerkung: Die Zahlen stammen aus den offiziellen Zählungen des Naturschutzrings Dümmer e.V. und hängen an der Naturschutzstation in der Ausstellungsdiele aus.
Eigentlich sollten diese Amphibien sich noch in ihren Überwinterungsquartieren finden, aber bereits in der ersten Januarhälfte konnten Aktivitäten von Feuersalamandern im Stemweder Berg festgestellt werden.
Ihre Idealtemperatur liegt bei 10°C, bleibt nur zu hoffen, dass sie sich vor dem Kälteeinbruch wieder in ihre unterirdischen Höhlen verkrochen haben. Neben der Temperatur beeinflusst auch die relative Luftfeuchte, die eingestrahlte Lichtmenge und Veränderungen im elektronischen Feld, die durch Cumulonimbuswolken verursacht werden, die Aktivität der Tiere.