Zurzeit befinden sich ca. 599 Pfeifenten rund um den Dümmer auf. Diese sind auf den nassen Wiesen zu finden.
Fotos: Udo Effertz
Anmerkung: Die Zahlen stammen aus den offiziellen Zählungen des Naturschutzrings Dümmer e.V. und hängen an der Naturschutzstation in der Ausstellungsdiele aus.
In diesen Wochen ziehen wieder die Zwergschwäne in ihre Brutgebiete der russischen Tundra. Die Überwinterungsgebiete dieser Vögel befinden sich vorwiegend in den Niederlanden, dem Emsland und an der Elbe. Auf ihrem Rückflug rasten einige dieser Zwergschwäne auch im Dümmer-Gebiet.
In diesen
Wochen verlassen uns wieder die
Zwergschwäne und ziehen in ihre Brutgebiete der russischen Tundra.
Die Überwinterungsgebiete dieser Vögel befinden sich vorwiegend in den Niederlanden,
dem Emsland und an der Elbe. Auf ihrem Rückflug rasten einige dieser Zwergschwäne
auch im Dümmer-Gebiet.
Seit Jahren werden einige dieser Zwergschwäne in Rahmen verschiedener Beringungsprogramme gekennzeichnet. Ein solcher Schwan wurde in der letzten Woche am Rande des Boller Moores südlich Vechta beobachtet. Der gelbe Halsring dieses adulten Zwergschwans mit der Aufschrift 275E zeigt, dass der Schwan aus einem seit 2005 laufenden Forschungsprojekt in den Niederlanden stammt. Neben dem Halsring befindet sich auch am linken Bein ein weiterer gelber Ring mit ebenfalls der Aufschrift „275E“. Am rechten Bein trägt der Schwan einen Aluminiumring der jeweiligen Vogelwarte. Der Zwergschwan wurde laut der zentralen Beringungsdatei „geese.org“ am 17. 1. 2017 in Nord-Brabant in den Niederlanden beringt und als weiblicher Vogel bestimmt. Der Aluminiumring trägt die Kennzeichnung NLA-KH71. Nach seiner Beringung hielt sich der Schwan bis Anfang Februar 2017 in der Umgebung des Beringungsortes auf, wurde dann am 12. 3. in Polen gesehen und anschließend auf seinem weiteren Weg in das russische Brutgebiet am 28. 4. 17 in Karelien (RUS) abgelesen. Die Brutgebiete der Zwergschwäne befinden sich in den Weiten der sibirischen Tundra. In den Wintermonaten 2018 kehrte der Zwergschwan wieder nach West- Deutschland zurück, wo er u. a. auch mehrfach in der Diepholzer Moorniederung gesehen wurde. Dieses Überwinterungsgebiet scheint dem Vogel zu gefallen, denn auch in 2019 wurde er seit dem 6. 1. wieder mehrfach in diesem Naturraum beobachtet. Es ist zu hoffen, dass der Zwergschwan auch in diesem Frühjahr wieder sein Brutgebiet im Norden Russlands erreicht.
Foto: Werner Brinkschröder Text: Werner Brinkschröder & Christian Vogel
Bei den Zählungen vom 19./20.01.2019 wurden 171 Tiere gezählt. Die jetzigen Fotos stammen aus dem Dümmerrandgebiet und zeigen verschiedene rastende Trupps.
Im Gegensatz zu den übwiegenden rastenden Gänse (Graugans, Blässgans und Saatgans) gehört die Nonnengans nicht zu den „grauen Gänsen“ der Gattung Anser, sondern zu den „schwarz-weißen Meergänsen“ der Gattung Branta und ist somit verwandt mit der Ringel und der Kanadagans.
Fotos: Werner Brinkschröder
Anmerkung: Die Zahlen stammen aus den offiziellen Zählungen des Naturschutzrings Dümmer e.V. und hängen an der Naturschutzstation in der Ausstellungsdiele aus.
Trotzdem handelt es sich um die weitverbreitete Ringeltaube, die das ganze Jahr über bei uns zu beobachten ist. Die Turteltaube hält sich zur Zeit südlich der Sahara in wärmeren Gefilden auf und kommt erst im April wieder.
Nicht ganz am Dümmer, aber auch nicht soweit weg, sind diese Fotos der Singschwäne entstanden. Weitere Vorkommen dieser Wintergäste sind auch im Boller Moor zu beobachten.
Singschwäne, vergesellschaftet mit Saatgänsen und Kranichen.Der graue Schwan ist noch ein Jungtier.Fotos: Werner Brinkschröder
Zurzeit ist am Randkanal zwischen dem Huntedeich und dem Parkstreifen im Ochsenmoor oft ein Eisvogel zu beobachten. Dieser markant blaue Vogel ist ganzjährig am Dümmer zu beobachten. Er sitzt gerne auf Ansitzwarten über Wasserflächen und wartet auf geeignete Fische.
Zur Zeit lassen sich sehr gut zwischen den Blässgänsen auch immer wieder kleine Trupps von Nonnengänse beobachten. Die Zählungen von Anfang Januar ergaben, dass sich etwa 172 Vertreter dieser Vögel im Dümmergebiet aufhalten.
Foto: Werner Brinkschröder
Anmerkung: Die Zahlen stammen aus den offiziellen Zählungen des Naturschutzrings Dümmer e.V. und hängen an der Naturschutzstation in der Ausstellungsdiele aus.
Die Schnatterente kann das ganze Jahr über am Dümmer beobachtet werden. Mal sind mehr, mal weniger Tiere zu sehen. Die letzte Zählung Anfang Januar ergab einen Bestand von 263 Tieren. Die Bestände der Schnatterente in Europa nehmen zu und somit auch die ganzjährig bewohnten Gebiete in Deutschland. Vor einigen Jahren war Deutschland nur Brut-, bzw. Durchzugsgebiet, welches im Winter nicht genutzt wurde.
Foto: Werner Brinkschröder
Anmerkung: Die Zahlen stammen aus den offiziellen Zählungen des Naturschutzrings Dümmer e.V. und hängen an der Naturschutzstation in der Ausstellungsdiele aus.
Diese markanten Vögel brüten weiter nördlich an Waldseen und trägen Flüssen. Dort beziehen sie verlassene Baumhöhlen von z.B. Schwarzspechten. Im Winter halten sie sich in kleinen Trupps an eisfreien Binnengewässern und Küsten auf. Diese beiden Enten wurde auf dem Dümmer in einer noch eisfreien Zone fotografiert. Sie verlassen bereits sehr früh die Winterrastgebiete und begeben sich zu den Brutplätzen. Anfang Januar wurden 27 Schellenten am Dümmer gezählt.
Fotos: Werner Brinkschröder
Anmerkung: Die Zahlen stammen aus den offiziellen Zählungen des Naturschutzrings Dümmer e.V. und hängen an der Naturschutzstation in der Ausstellungsdiele aus.