Faszination Fernglas – Teil 3

… welches ist das richtige Fernglas für mich? …

Was will ich beobachten und wie bin ich unterwegs – damit fällt die Entscheidung. Mond und Sterne anschauen – Flugzeuge am Himmel – Berggipfel – Schiffe am Meer – Tiere in der Natur – Vögel im Nahbereich Garten – Fledermäuse im Abendlicht… usw. Und alles das als Spaziergänger – vom eigenen Fenster aus – versteckt aus einem Ansitz – bei Wind und Regen in der Feldflur…usw. Ein Glas für jeden Anspruch mündet immer in einem Kompromiss. Das ist so ähnlich wie die Frage nach dem richtigen Auto – Combi, Cabrio, Sportwagen oder Familientransporter… Ich sollte mir klar werden, für was ich das Fernglas überwiegend einsetzen werde – dann klappt es auch mit den speziellen Themen.

Wer viel zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs ist wird eher ein leichteres Glas mit 6x bis 10x Vergrößerung wählen, wobei man bei für 10x schon eine ruhige Hand braucht. Die zweite Zahl nach dem x beschreibt den Durchmesser der größeren Linse am Glas. Sie bestimmt die einfallende Lichtmenge. Je größer die Linse umso besser kann man in der Dämmerung schauen – natürlich steigt das Gewicht damit. 8×30 ist ein gängiges Glas für viele Gelegenheiten. Das ist in der Regel ein mittelschweres Gerät in überschaubarer Größe geeignet für kleinere bis mittelgroße Hände.

Die Preislagenbandbreite ist gigantisch: von 20,-€ bis gut 2.000,-€ gibt es Unmengen von Gläsern. Die Linsen sind unterschiedlich hergestellt, geschliffen, vergütet und beschichtet. Prismen lenken den Lichteinfall zum Auge. Die Mechanik sollte fließend und weich einstellbar sein. Alles das rechtfertig die verschiedenen Preislagen.

Brillenträger: kein Problem. Entweder nehme ich die Brille runter und habe das Glas auf meine Augen eingestellt oder ich lasse die Brille auf der Nase und habe das Glas auf die Brillendurchsicht eingestellt. Beides geht gut.

Das richtig eingestellte Glas ist die Schlüsselstelle zum optimalen „Durchblick“. Dazu an dieser Stelle demnächst mehr.

Mit Grüßen aus der Natur von Jürgen

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