Am vergangenen Sonntag zeigte der Blick ins Storchennest in Sandbrink drei Küken. Es gab also Verluste bei den ursprünglich fünf Eiern. Diese drei Küken scheinen aber wohlauf zu sein.

Fotos, Beobachtungen und Infos aus der Dümmerniederung
Am vergangenen Sonntag zeigte der Blick ins Storchennest in Sandbrink drei Küken. Es gab also Verluste bei den ursprünglich fünf Eiern. Diese drei Küken scheinen aber wohlauf zu sein.

Nachdem es gestern viele Küken zu sehen gab, schenken wir heute den Altvögeln unsere Aufmerksamkeit. Denn die sind natürlich auch immer eine Freude zu beobachten. Vielleicht besonders, wenn man sie nicht so einfach zu Gesicht bekommen kann.




Alle Fotos: Christian Hembes
Inzwischen sind schon einige Küken im Ochsenmoor geschlüpft und im flauschigen Dunenkleid auf großem Fuß unterwegs auf Nahrungssuche. Weil man sich ja eigentlich gar nicht an ihnen sattsehen kann, gibt es hier eine große Portion Kiebitz- und Uferschnepfenküken und zum Einstieg auch zwei Blässhuhnküken.











Alle Fotos: Christian Hembes
Heute einmal ein Aufruf zur Vorsicht: Die Wiesenvogelküken sind auf der Nahrungssuche weiträumig unterwegs und schrecken auch vor der Kreisstraße nicht zurück. Sie sind noch sehr klein und schlecht zu sehen, fahrt darum bitte besonders vorsichtig durchs Ochsenmoor! Die erlaubte Geschwindigkeit von
70 km/h ist eigentlich zu hoch, um im Zweifel noch reagieren zu können. Aus der Ferne geben ggf. schon warnende oder sichernde Altvögel Hinweise auf die Anwesenheit von Küken. (Das soll dann aber keine Aufforderung an den Fotografen sein, näher zu treten.)
Davon abgesehen profitieren auch die Altvögel selbst von einer vorsichtigeren Fahrweise. Gerade heute morgen lag ein überfahrener Rotschenkel auf der Haßlinger Straße.


Zurzeit können im Ochsenmoor wieder die vielfältigen Prachtkleider der Kampfläufermännchen bestaunt werden. Den Farbvarianten und -kombinationen scheinen nahezu keine Grenzen gesetzt zu sein. Hier eine kleine Auswahl, die Werner Brinkschröder zusammengetragen hat. Übrigens soll es bei den Kampfläufern auch Männchen geben, die wie Weibchen gefärbt sind.















Alle Fotos: Werner Brinkschröder
Im Storchennest in Hüde-Sandbrink ist am Samstag das erste Küken geschlüpft. Sicherlich können wir von Zeit zu Zeit wieder nachschauen, was sich so tut im Storchennest.

Da staunt man doch nicht schlecht, wenn plötzlich eine Ringdrossel im Garten sitzt. Petra Hensel hat sich über diesen Überraschungsgast sehr gefreut. Die Ringdrossel brütet meist in Bergregionen an steilen, steinigen Hängen, in Mittel- und Südeuropa in lichten alpinen Nadelwäldern und in der Latschenzone.

Dieser Bilder sind bereits vor Ostern am Dümmer entstanden. Vielen Dank für die Zusendung an Jürgen Anders!





Fotos: Jürgen Anders
Dieser schöne Grünschenkel war auf dem Durchzug im Ochsenmoor unterwegs. Während des Zugs rasten Grünschenkel im Flachwasser. Dort können in schnellem Lauf auch kleine Fische erbeutet werden. Gebrütet wird dann aber auf trockenem Untergrund in alten Nadelwäldern des Nordens in der Nähe von Mooren oder Wasser.




Fotos: Werner Brinkschröder
Es ist schon schön, wenn man vom Schreibtisch aus der Hohltaube bei der Gymnastik zuschauen kann 🙂
Wir wünschen bei dieser Gelegenheit allen Leser*innen ein entspanntes Osterwochenende!




Fotos: Caroline Poitzsch