Dieser Eisvogel ließ sich im Ochsenmoor aus dem Auto heraus bereitwillig fotografieren.



Fotos, Beobachtungen und Infos aus der Dümmerniederung
Dieser Eisvogel ließ sich im Ochsenmoor aus dem Auto heraus bereitwillig fotografieren.



Hier ein Foto, das am Tag vor dem Sturm und der damit einhergehenden Überstauung weiter Teile des Ochsenmoors aufgenommen wurde.
Durch die milde Witterung wächst das Grünland schon ganz rege – sehr zur Freude von Enten und Gänsen, für die die frischen Triebe absolute Leckerbissen sind.

An der großen Wasserfläche im zentralen Ochsenmoor (Vernässungspolder oder Ochsenmoorpolder genannt), war am Freitag ein großer Kiebitzschwarm beim Einflug zu beobachten.

Foto und Video: M. Holy
In den letzten beiden Jahren wurden am Dümmer im Rahmen des LIFE-Projekts „Wiesenvögel“ Uferschnepfen mit Satellitensendern ausgestattet, um ihre Zugwege verfolgen zu können.
Wer also wissen möchte, wann mit der Ankunft der Vögel am Dümmer zu rechnen ist, findet auf dieser Seite Informationen über die aktuellen Aufenthaltsorte der besenderten Exemplare.
Aber wer weiß, vielleicht ist ja schon ein unbesenderter Vogel seinen „überwachten“ Kameraden voraus…

Sicher mögen wir wohl alle Sonnenschein lieber als Regen, aber die ergiebigen Niederschläge der letzten Tage waren bitter nötig, um das in den beiden letzten Jahren verloren gegangene Wasser wieder zurückzubringen.
Im Ochsenmoor stehen immer mehr Flächen unter Wasser, sodass in der anstehenden Brutzeit hoffentlich die Ansprüche aller Arten erfüllt werden können. Von den offenen Wasserflächen, in denen die Uferschnepfen sich nach der Rückkehr aus Afrika zunächst mit Wasser bis zum Bauch Brutkondition „anfressen“ können, über die nassen Bereiche, in denen sich Kampfläufer zur Nahrungsuche und zu ersten Balzkämpfen einfinden werden, über die feuchten Bereiche, in denen später die Uferschnepfen brüten werden bis hin zu den schon etwas trockeneren Randbereichen, in denen die Brachvögel ihre Reviere besetzen werden.
Wenn in diesem Frühjahr die Niederschläge nicht wieder ausbleiben, bleibt es hoffentlich lange genug feucht, damit die Küken von Kiebitzen und Rotschenkeln ausgedehnte Schlammbereiche zur Nahrungssuche finden. Und mit etwas Glück lässt sich dort auch die eine oder andere Seltenheit aus der Familie der Watvögel beobachten.
Also, hoffen wir das Beste für die kommenden Monate…

Gestern ist, soweit wir wissen, der erste Storch in der südlichen Dümmerniederung angekommen.
Hier ein Foto aus Marl-Haßlinge.


An der Straße „Zum Fischerhafen“ in Hüde ist zur Zeit ein Waldohreulen-Schlafplatz.
Wie die Menge an Kot und Gewölle unschwer erkennen lässt, halten sich hier mehrere Eulen auf. Gestern waren insgesamt 11 Vögel im Efeu auszumachen.


Eine kurze Beobachtungsrunde im Boller Moor, leider ohne Fernglas – nur mit der Kamera.
4 Kraniche
1 Seeadler
8 Mäusebussarde
1 Turmfalke
1 w Kornweihe
9 Rabenkrähen
38 Saatkrähen
1 Kolkrabe
14 Graureiher
14 Graugänse
ca. 80 Kiebitze
ca. 80 Wacholderdrosseln
Auf der großen Wasserfläche am Südrand zahlreiche Stock- und Schnatterenten sowie Krick- und Brandenten.
Zahlreiche Kleinvögel (Wiesenpieper, Goldammer etc.)




Hier ein paar Beobachtungen entlang der Straße von Aldorf nach Rüssen, nördlich von Barnstorf.




… mal was Abstraktes.
