Zum Abschluss unserer kleinen Serie hier noch eine Reihe von Fotos, die einfach schön anzuschauen sind.
Autor: Admin
Beobachtungen 10.3.2018; Udo Effertz
Graugansberingung am Dümmer
Am Dümmer werden bekanntlich seit 2 Jahren Graugänse beringt ( https://duemmer-natur-blog.de/graugansberingung-am-duemmer , https://duemmer-natur-blog.de/graugansberingung-und-besenderung ).
Aufgrund der nun bevorstehenden Brutzeit hier noch einmal die Bitte, Ringablesungen unter geese.org zu melden. Bitte geben Sie uns auch direkt Bescheid, wenn Sie eine beringte Graugans beim Nestbau, Brutgeschäft oder mit Küken beobachten: info@nuvd.de.
Grauganspaar D05/D012, heute im Ochsenmoor fotografiert. Hier lässt sich der spätere Neststandort auch über den weißen GPS-Senderhalsring lokalisieren. In den gelben Halsmanschetten ist kein Sender enthalten (Foto: M. Holy). 
Heimzug der Kraniche
Das frühlingshafte Wetter hat gestern zu einem massiven Kranichzug in Richtung Osten geführt. Über das Dümmergebiet sind mehrere Tausend Kraniche, wahrscheinlich sogar in fünfstelliger Größenordnung, gezogen. Auch heute sind ziehende Kraniche zu sehen.
Werner Brinkschröder aus Belm dokumentiert das Kranich-Zuggeschehen und freut sich über die Mitteilungen von Zugbeobachtungen, nach Möglichkeit mit Ort, Uhrzeit und Anzahl: brinkschroeder.werner@web.de.

Meteorologischer Frühlingsanfang
Wildkameras – Fressen und gefressen werden
Hier mal ein paar Fotos von erfolgreichen Beutezügen.
Vielleicht hilft es ja, wenn man alle Viere von sich streckt.

Zwei Krähen wollen einer dritten die erbeutete Kröte streitig machen.



Ein Bussard mit namensgebender Beute.

Diese Fuchsfähe hatte offensichtlich ein besonderes Talent zum Vogelfang. Die Kamera hat sie immer mal wieder mit Vögeln abgelichtet, die sie ihrem Geheck zugetragen hat. Hier ist es eine Ente.

Eine Krähe mit Ei, ebenfalls verfolgt von einem hungrigen Artgenossen.

Frühlingserwachen
Wildkameras – Suchbilder
Hier eine Reihe von Aufnahmen, bei denen man genau hinschauen muss.
Hier hätte das Gras vor der Kamera eigentlich früher gemäht werden müssen, es wollte aber jemand unbedingt auf’s Bild.

Hier ist ein Ast vor die Kamera geweht worden.

Gleicher Standort, anderes Foto.

Gleicher Standort, noch ein Suchbild…

Hier hätte es geholfen, wenn der Infrarotblitz schon eingesetzt hätte.

Gleicher Standort, gleiches Problem.

Eigentlich recht offensichtlich, aber wenn man es nicht weiß, kann man es nicht zuordnen.

Ein großer Vogel, aber nicht leicht zu entdecken…

Auflösungen von oben nach unten:
Rehbock
Wiesel am unteren Bildrand
Fuchs hinter dem ganz rechten Blatt
Fuchs in der Bildmitte
Iltis ganz unten rechts
Wildschwein am linken Bildrand
Entenfamilie unten mittig
Das „helle Etwas“ am oberen Bildrand ist eine Fledermaus
Hase am rechten Gewässerufer
Gans rechts unten
Ein startbereiter Seeadler in der rechten Bildhälfte
Wildkameras – Rehböcke
Sicherlich nicht nur für Jäger interessant…
Ein Knopfbock. Heute aufgrund der deutlich besseren Lebensraumbedingungen, insbesondere der energiereichen Äsung, in vielen Gebieten zu einem seltenen Anblick geworden.

Unter Jägern häufig „Mörderbock“ genannt, weil er ohne Vereckungen am langen Spießergehörn einen kontrahenten zu Tode „forkeln“ könnte.

Der Bock im Bastgehörn „prahlt“. Nach dem Verfegen, also dem Abstreifen der abgestorbenen Basthaut vom fertig ausgebildeten Gehörn, sind die Stangen natürlich deutlich dünner.

Hier ist zu sehen, dass ältere Böcke (rechts) in der Regel später „verfärben“ also in den Haarwechsel kommen, als jüngere. Das Gehörn ist im Hinblick auf das Alter kein zuverlässiges Merkmal.

Man bezeichnet das Gehörn auch als Kopfschmuck. Dieser Bock hat sich allerdings noch einmal zusätzlich geschmückt.

Etwas gefällt dem Bock nicht – er „schreckt“.

Ein Bock mit „abnormem“ Gehörn, also nicht mit einer der üblichen Ausprägungen als Spießer-, Gabler- oder Sechsergehörn.






























