Das Team der NUVD wünscht frohe Festtage, eine besinnliche Zeit und einen guten Start ins neue Jahr!

Fotos, Beobachtungen und Infos aus der Dümmerniederung
Große und kleine Neuigkeiten, Geschichten und Erlebnisse.
Das Team der NUVD wünscht frohe Festtage, eine besinnliche Zeit und einen guten Start ins neue Jahr!

Bei einer Drohnen-Befliegung der Nordbucht im Rahmen des Nutria-Monitorings wurde eine Rohrdommel gesichtet. Wer kann sie auf dem Foto ebenfalls sichten?

Nun haben wir so oft auf den für diese Jahreszeit ungewöhnlich hohen Wasserstand im Ochsenmoor hingewiesen. Um zu verdeutlichen, was wir meinen, haben wir Fotos aus dem Dezember letzten Jahres zum Vergleich herausgesucht.




Fotos: Caroline Poitzsch
Wir haben ja bereits berichtet, dass es im Ochsenmoor für diese Jahreszeit extrem nass ist. Hier sind ein paar Eindrücke aus dieser Woche.




Fotos: Caroline Poitzsch
Zurzeit ist der Schnee fast gänzlich verschwunden. Hier gibt es trotzdem ein paar winterliche Eindrücke zum Wochenende.





Fotos: Tobias Lange
Der Weg durch den Erlenbruch im Ochsenmoor …

… steht zurzeit ein kleines bisschen unter Wasser.

Die Wahl des richtigen Schuhwerks ist hier entscheidend.
Fotos: C. Poitzsch
Die ausgiebigen Regenfälle des Herbstes haben ihre Spuren nicht nur auf den Ackerflächen hinterlassen. Im Ochsenmoor steht bereits jetzt so viel Wasser wie es sonst erst gegen Ende des Winters der Fall ist. Die Bilder wurden am 24.11. und am 28.11. aufgenommen. Der Unterschied nach nur drei Tagen Regen ist deutlich sichtbar.



Am gestrigen Nachmittag haben wir als Projektgebiet des Projektes „Rebhuhn retten – Vielfalt fördern!“ im Bundesprogramm Biologische Vielfalt zu einer Auftaktveranstaltung in die Dümmer Perle in Hüde geladen. Gemeinsam mit unserem Projektpartner, der Stiftung Westfälische Kulturlandschaft, haben wir Landwirten aus der Region bei Kaffee und Kuchen vorgestellt, was wir in Sachen Rebhuhnschutz in den nächsten sechs Jahren mit ihnen gemeinsam vorhaben.

Die Vertreter des Landvolk Diepholz und des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes haben dem Projekt ihre Unterstützung zugesichert und die anwesenden Kollegen ebenfalls zu reger Beteiligung ermuntert. Nun wird es im nächsten Schritt daran gehen, gemeinsam mit den Betrieben, sinnvolle Maßnahmen zu planen.
Nähere Informationen zum Bundesprojekt „Rebhuhn retten – Vielfalt fördern!“ gibt es unter www.rebhuhn-retten.de.
Interessierte Landwirt*innen aus der Projektregion, können sich gerne bei uns melden unter info@nuvd.de.
(Fotos: C. Poitzsch)

Herr Kleingünther arbeitet als Fachingenieur bei der Unteren Wasserbehörde des Landkreises Diepholz und ist mit seinem Team unter anderem zuständig für Grundwasserentnahmen und für das Wasserversorgungskonzept des Landkreises. Seine jahrzehntelange Erfahrung in diesen Aufgaben zeichnet ihn als überregional anerkannten Experten auf diesem Gebiet aus.
In seinem Vortrag wird Herr Kleingünther sowohl auf die Situation des Grundwassers aber auch auf das Oberflächenwasser eingehen. Getrieben vom Klimawandel und den letzten viel zu trockenen Jahren haben sich wesentliche Änderungen eingestellt, die zu sinkenden Grundwasserspiegeln und teilweise trockengefallenden Fließ- und Stillgewässern geführt haben.
Herr Kleingünther wird hierzu über Strategien und Lösungsansätze, die die bereits eingetretenen und die noch zu erwartenden Veränderungen betrachten und bewerten, berichten.
Gerne können Sie auch schon an der Jahreshauptversammlung des Fördervereins um 19.00 Uhr teilnehmen.

Vor einer Woche haben wir unsere jährliche Synchronzählung der Silberreiher am Dümmer durchgeführt. Wir hatten schon in den vergangenen beiden Jahren festgestellt, dass wir nicht alle wichtigen Schlafplätze kennen. Auch dieses Jahr ließen sich keine weiteren Schlafplätze ausfindig machen, die zuverlässig an jedem Abend aufgesucht würden. Deshalb wurden eine halbe Stunde vor Sonnenuntergang wieder die bisherigen Standorte zur Zählung bezogen: Südturm, Ochsenmoorturm, Huntebrücke im Süden, Nordbucht, der Strand des Marissa-Ferienparks und die Surfeinsatzstelle in Hüde mit Blick zur Huntemündung. Außerdem wurde auch wieder an dem Standort im Hüder-Fladder gezählt. Im vergangenen Jahr wurden hier noch mindestens 50 Silberreiher am Schlafplatz beobachtet. Dieses Jahr wurde dieser Platz am Abend unserer Zählung nicht aufgesucht. Am See konnten wir nur zwei größere Schlafplätze feststellen: in der Südbucht (im letzten Jahr wurde hier nur ein Silberreiher beobachtet) und am Nordrand der Hohen Sieben wurden jeweils rund 60 Silberreiher gezählt. Zusammen mit weiteren vereinzelt beobachteten Exemplaren haben wir somit rund 125 Silberreiher gezählt.
Wir stellen also fest, die Wahl der Schlafplätze scheint bei den Silberreihern relativ dynamisch zu sein. Das nicht nur im Jahresvergleich. In der Nordbucht beispielsweise wurden Ende September noch circa 80 Exemplare beim abendlichen Einflug beobachtet. Am Zählabend war dort kein Silberreiher zu finden. Die Gesamtzahl der Silberreiher im Gebiet konnten wir auf diese Weise sicherlich nicht erfassen.
Trotzdem geht ein Dank an alle Zähler*innen! Zur Belohnung gab es für alle einen schönen Sonnenuntergang.
