Gut geschützt vor Fraßschäden (auch zwischen den Kästen sind Zäune), wachsen die Teichbinsen im Moment hervorragend, und das bei gut 1 m Wassertiefe.

Fotos, Beobachtungen und Infos aus der Dümmerniederung
Große und kleine Neuigkeiten, Geschichten und Erlebnisse.
Gut geschützt vor Fraßschäden (auch zwischen den Kästen sind Zäune), wachsen die Teichbinsen im Moment hervorragend, und das bei gut 1 m Wassertiefe.

Ein kurzes Video, das den Niedergang der Verlandungszone am Dümmer darstellt. Abgefressenes Schilf und eine Mulchfläche, auf der nach der Entfernung der Gehölze kein Röhricht wieder aufwachsen konnte, sondern die mittlerweile von Karpfen als Laichplatz genutzt wird.
Ab morgen soll das Wetter endlich besser werden. Das gefällt den Schafen und sorgt auch dafür, dass sie auf den wenigen Frühjahrsweideflächen nicht so häufig umgetrieben werden müssen. Entweder sind die übrigen Flächen zu nass oder durch brütende bzw. jungeführende Vögel blockiert.

Auch für die Küken der Wiesenvögel wäre besseres Wetter wünschenswert. Bei der aktuellen kühlen und nassen Witterung müssen die Küken noch viel gehudert werden und die benötigte Insektennahrung ist knapp.
Die Gänseküken, die aufgrund ihrer Körpergröße und der benötigten Pflanzennahrung deutlich weniger Probleme haben, entwickeln sich hingegen gut und in großer Anzahl…

Nicht nur die Wiesenvögel sind fließig mit der Aufzucht ihrer Brut beschäftigt, wie dieser Buntspecht zeigt.


Diese Maskenstelzen konnte Jürgen Heinrich in schönen Fotos im Ochsenmoor dokumentieren.


Und die Chilepfeifente mit einem qualitativ hochwertigen Foto vom 9. April gibt es auch noch einmal.

Wer dieser Tage am Dümmer unterwegs ist, kann nicht nur die „alten Hasen“ unter den Vögeln entdecken sondern auch Küken, von ganz klein bis schon fast ganz groß. Letzteres trifft vor allem auf die Graugansküken zu, die mit ihren Eltern in großen Gruppen im Ochsenmoor unterwegs sind. Jürgen Anders hat aber zum Beispiel auch ein Kiebitzküken vor die Linse bekommen, das sich anschickt, flügge zu werden.




Fotos: Jürgen Anders
Zeugen dieses schönen Wetterphänomens wurden Ingrid und Walter Meyer aus Bad Oeynhausen gestern Nachmittag im Ochsenmoor. Sie finden ihren Ausflug zum Dümmer immer wieder beeindruckend.

Zwischen dem Ausfluss aus dem Dümmer und der Stadt Diepholz sind entlang der Lohne durch Ausgleichsmaßnahmen, reduzierte Gewässerunterhaltung und aktive Schutzmaßnahmen wie z.B. die Anlage von Seitenarmen zahlreiche wertvolle Bereiche entstanden. Diese werden auch von bestandsgefährdeten Tierarten zur Brut, Nahrungssuche und als Versteck bzw. Ruheplatz genutzt. So werden hier regelmäßig Eisvögel, Nachtigallen sowie diverse Enten- und Watvogelarten nachgewiesen.
Da auf der Lohne im Sommerhalbjahr zahlreiche Kanutoren stattfinden, wollten der Anbieter der Kanutouren, die Firma Bright Side Tours, der Naturpark Dümmer sowie die NUVD durch Barrieren vor schützenswerten Biotopen und Neststandorten von Wasservögeln dafür sorgen, dass der Kanutourismus naturverträglich durchgeführt werden kann.
Dieses Vorhaben wurde bereits im April 2014 umgesetzt. Gemeinsam mit Jörg Böse von Bright Side Tours aus Lembruch wurden Barrieren aus Eichenpfosten und quer daran angebrachten Baumstämmen vor schützenswerten Bereichen an der Lohne zwischen dem Dümmer See und Diepholz installiert. Auch ungeübte Kanuten werden bei mangelnder Steuerfähigkeit durch die Barrieren im Fahrwasser gehalten.

Vor den beiden im Jahr 2012 durch die NUVD an der Lohne geschaffenen Seitenarmen wurden Barrieren eingespült bzw. lange Baumstämme von Ufer zu Ufer gelegt. Außerdem wurden Bereiche mit überhängenden Ästen (z. B. Ansitzwarte Eisvogel), Schwimmblattpflanzen und aquatischen Schilfbe-ständen geschützt.
Für die Instandhaltung sorgt Jörg Böse seit der Installation der Barrieren regelmäßig.
In der vergangen Woche hat die NUVD gemeinsam mit Jörg Böse Hinweisschilder an den Barrieren angebracht, um auf den Sinn und Zweck der Absperrungen hinzuweisen und so für noch mehr Verständnis unter den Kanuten zu sorgen.

Während der Tour auf der Lohne zur Anbringung der Schilder wurden außerdem eindeutige Biberspuren entdeckt. In der Nähe der Stelle, an der im Dezember 2020 ein Biber in eine Kamerafalle getappt ist, sind die Spuren laufender Baumfällarbeiten nicht zu übersehen.

Hier eine kleine Reihe von Bildern, in denen sich ein Vogel versteckt, über den wir uns am Dümmer sehr freuen.
Im Moment ruft sogar ein Exemplar in der Südbucht.






Udo Effertz hat erfreuliche Nachrichten aus Hüde: „Heute sind die ersten Rauchschwalben aus dem Süden zurück und bei uns im Pferdestall eingezogen.“
Dann geht es jetzt wohl los mit dem Sommer ;-D
