Sumpfdotterblumen

Langsam werden die gelben Blüten der Sumpfdotterblume immer mehr im Ochsenmoor, bis sich aber ein gelbes Blütenmeer über das ganze Gebiet erstreckt dauert es noch ein wenig.

Foto: Christian Vogel

Die Sumpfdotterblume beginnt bereits im März zu blühen und kann je nach Standort bis in den Juni hinein Blüten tragen. Gelegentlich kommt es von Juli bis Oktober zu einer schwächeren Zweitblüte. Rund um die Sumpfdoterblume wird immer wieder ein starkes Vorkommen von Insekten beschrieben.

Durch das Trockenlegen nasser Standorte, Verrohrungen von Gräben und Begradigung von Bächen und Flüssen ist die Pflanze bundesweit auf den Rückzug.

Die Sumpfdotterblume ist giftig und bereits Hautkontakt kann zu Schwellungen und Rötungen führen. Werden Teile verzehrt kann es zu Erbrechen , Schwindel und Krämpfen kommen. Getrocknet als Heu oder Silage ist sie als Futterpflanze aber ungiftig.

Beringte Uferschnepfen

An 06.04.2018 konnte Kristina Knoth diese beringten Uferschnepfen im Ochsenmoor fotographieren. Eine Dokumentation und Meldung solcher beringten Tiere ist für die Bestandserfassung und Ermittlung von z.B. Überlebensraten  sehr wichtig. Dadurch kann unter anderem der Erfolg von den Naturschutzbemühungen im Ochsenmoor gemessen werden. Im Fall der Uferschnepfen konnten durch verschiedene Bemühungen ein Anstieg der Population erreicht werden.

Über weitere Meldungen würden wir uns sehr freuen (Fotos sind nicht unbedingt notwendig). Was und wie genau gemeldet werden soll, kann hier nachgelesen werden: https://duemmer-natur-blog.de/aufruf-bitte-auf-farbberingte-uferschnepfen-achten

Diese Uferschnepfe hält beide Beine sehr schön in die Kamera:

Diese Uferschnepfe zeigt hingegen erst das linke Bein…

…und dann das Rechte:

Fotos:Kristina Knoth Text: Christian Vogel

Fledermausrettung

Der Naturschutzring Dümmer e.V. hat uns eine Breitflügelfledermaus vorbeigebracht, die tagsüber auf dem Boden aufgefunden wurde. Nach einer kurzen Untersuchung konnten wir sie getrost wieder in die Natur entlassen.

Die Fledermaus in der Transportbox:Während des Gesundheitschecks: Auf den Weg in die Freiheit (leider unscharf, aber sie hatte es etwas eilig, sodass auch nur das Hinterteil noch zu sehen ist):

Text und Fotos: Christian Vogel 

Graugansberingung am Dümmer

Am Dümmer werden bekanntlich seit 2 Jahren Graugänse beringt ( https://duemmer-natur-blog.de/graugansberingung-am-duemmerhttps://duemmer-natur-blog.de/graugansberingung-und-besenderung ).
Aufgrund der nun bevorstehenden Brutzeit hier noch einmal die Bitte, Ringablesungen unter geese.org zu melden. Bitte geben Sie uns auch direkt Bescheid, wenn Sie eine beringte Graugans beim Nestbau, Brutgeschäft oder mit Küken beobachten: info@nuvd.de.

Grauganspaar D05/D012, heute im Ochsenmoor fotografiert. Hier lässt sich der spätere Neststandort auch über den weißen GPS-Senderhalsring lokalisieren. In den gelben Halsmanschetten ist kein Sender enthalten (Foto: M. Holy).

Heimzug der Kraniche

Das frühlingshafte Wetter hat gestern zu einem massiven Kranichzug in Richtung Osten geführt. Über das Dümmergebiet sind mehrere Tausend Kraniche, wahrscheinlich sogar in fünfstelliger Größenordnung, gezogen. Auch heute sind ziehende Kraniche zu sehen.

Werner Brinkschröder aus Belm dokumentiert das Kranich-Zuggeschehen und freut sich über die Mitteilungen von Zugbeobachtungen, nach Möglichkeit mit Ort, Uhrzeit und Anzahl: brinkschroeder.werner@web.de.

 

Foto: M. Holy

Strukturverbessernde Maßnahmen am Linner See

Heute stellen wir euch ein Projekt unseres Mitgliedverbandes  Niedersächsisch-Westfälische Anglervereinigung e.V. (NWA) vor.

Die NWA beteiligt sich mit struktruverbessernden Maßnahmen an einem Forschungprojekt des Berliner Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei und der TU Berlin. Hierbei wird versucht künstliche Flachwasserzonen zu schaffen um die Artenvielfalt der Gewässer zu steigern, gleichzeitig wird die Vereinbarkeit von Schutz und Nutzung der Seen untersucht. Flachwasserzonen dienen nicht nur den Fischen, sondern auch verschiedenen Pflanzen, dadurch Insekten und Vögeln und so weiter und so fort.
Weitere Informationen zum Projekt gibt es hier (externer Link führt auf die Seite der NWA).

Auf den folgenden Fotos sind das ausbringen von Holzbündeln zu sehen, mit denen die Flachwasserbereiche erweitern werden sollen… …einen Teil der 190 auszubringenden Holzbündel und… …die Spitzmaus, die sich in den Holzbündeln versteckt hatte, im Wasser trieb und vom Baggerfahrer gerettet wurde.

Fotos: Harry Ferch
Text: Christian Vogel