Es werden mehr und mehr!
Die überwinternen Silberreiher im Dümmergebiet werden immer mehr. Diese Foto entstand an der Elze, kurz bevor sie in die Hunte mündet.

Fotos, Beobachtungen und Infos aus der Dümmerniederung
Es werden mehr und mehr!
Die überwinternen Silberreiher im Dümmergebiet werden immer mehr. Diese Foto entstand an der Elze, kurz bevor sie in die Hunte mündet.

Der Winter ist eingekehrt und zusammen mit der Sonne erscheint das Ochsenmoor in einem ganz besonderem Licht:




In so mancher Literatur steht die Löffelente ist im Winter nur selten in Deutschland anzutreffen. Um Weihnachten hielten sich etwa 442 Löffelenten rund um den Dümmer auf.
Tatsächlich ziehen die „Sommerpopulationen“ in wärmere Gefilde und Populationen aus dem Norden überwintern in Deutschland. Normalerweise eher im Wattenmeer zu finden, dringt sie auch immer weiter in das Binnenland vor.

Anmerkung: Die Zahlen stammen aus den offiziellen Zählungen des Naturschutzrings Dümmer e.V. und hängen an der Naturschutzstation in der Ausstellungsdiele aus.
Eigentlich sollten diese Amphibien sich noch in ihren Überwinterungsquartieren finden, aber bereits in der ersten Januarhälfte konnten Aktivitäten von Feuersalamandern im Stemweder Berg festgestellt werden.
Ihre Idealtemperatur liegt bei 10°C, bleibt nur zu hoffen, dass sie sich vor dem Kälteeinbruch wieder in ihre unterirdischen Höhlen verkrochen haben. Neben der Temperatur beeinflusst auch die relative Luftfeuchte, die eingestrahlte Lichtmenge und Veränderungen im elektronischen Feld, die durch Cumulonimbuswolken verursacht werden, die Aktivität der Tiere.

Diese Blässgans wurde 2006 in den Niederlanden beringt und ist seit dem jährlich auch am Dümmer aufgetaucht. 2012 hat sie einen Abstecher nach Litauen gemacht, ansonsten hält sie sich überwiegend in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und den Niederlanden auf.


Diese beiden Haussperlinge, auch Spatzen gennant, negmen ein kleines Bad in einer Pfütze und lassen es sich gut gehen.
Grau- und Blässgänse auf ihren Einflug in das Ochsenmoor.



Der dortige Raubwürger wird immer fotogener. Sehr gut zu sehen sind die schwarze Maske und der, für alle Würger, typische Schnabel mit hakenförmiger Spitze. Durch sein helles Gefieder und die Eigenart auf hohen exponierten Warten zu sitzen, kann er leicht im Gelände entdeckt werden.


Der Regen vom letzten Wochenende hat die Wasserstände im Ochsenmoor noch einmal steigen lassen und der Unterschied zwischen Gräben und Wiesen ist zum Teil nicht mehr sichtbar. Hoffentlich kommt das Wasser nicht zu spät für die Tier-und Pflanzenwelt sowie für die organischen Böden.


Dieser fischfressende Vogel ist bei uns nur Überwinterungsgast und brütet meist an fischreichen Seen und Flüssen in bewaldeten Gebieten Skandinaviens. Im Nordosten Deutschlands sind bereits ebenfalls Bruten nachgewiesen wurden.
Ende Dezember 2018 wurden 153 Gänsesäger auf dem Dümmer gezählt.
Die männlichen Tiere zeichnen sich im Prachtkleid durch ihr schwarz-weißes Gefieder aus

