Beobachtungen im Hausgarten in Quernheim – von Ulrich Krause.
Fotos, Beobachtungen und Infos aus der Dümmerniederung
„7 auf einen Streich“ möchte man sagen, beim Anblick dieser gemeinschaftlich auf Futtersuche befindlichen Schar an Alt- und Jungvögeln.
Die Aufnahme gelang im Bereich der Wiesen zwischen Rüschendorf und dem Schäferhof, aus dem Juni 2017, zur Nachmittagsstunde.

„Erfolgreiche Jagd“ kann man diesem Turmfalken Männchen belegen, angesichts dieses „wohlgenährten Nagers“.
Diese Aufnahme gelang ebenfalls im Bereich der Wiesen zwischen Rüschendorf und dem Schäferhof, aus dem Juni 2017, zur Mittagsstunde.

„In Pose gebracht“, hat sich hier eine Uferschnepfe am Rande der „Einbahnstraße“ im Dümmerrandgebiet. Auch diese Aufnahme gelang im Juni 2017, am Vormittag.

Morgenstimmung am Rand des Schutzgebiets.
Sonnenaufgang an einem alten Moorweidestandort.

Großes Wiesenvögelchen (auf Glockenheide) – eine kleine Seltenheit, die sowohl deutschlandweit, als auch in Niedersachsen in Kategorie 2 der Roten Liste geführt wird.

Auf dem Torfmoos sind die Küken von Rotschenkel und Kiebitz sicher vor Raubsäugern.

Die Grauschnäpper im Osterfeiner Moor entwickeln sich prächtig und werden weiterhin fleißig gefüttert.


Libellen unterscheidet man grundsätzlich in Groß- und Kleinlibellen. Ein Unterscheidungsmerkmal ist die Flügelstellung, wenn sie sich hingesetzt haben. Während Großlibellen die Flügel ausgebreitet haben, haben die meisten Kleinlibellen diese angelegt. Wie so oft bestätigen auch hier wieder die Ausnahmen die Regel.
Auf den ersten beiden Fotos sehen wir zwei Großlibellen Das erste Foto zeigt ein Weibchen der Großen Königslibelle bei der Eiablage.
Auf diesem Foto ist ein Männchen der Art Großer Blaupfeil zu sehen.
Die nächsten beiden Fotos zeigen eine Prachtlibelle. Neben den angelegt Flügeln, ist auch die Stellung der Facettenaugen ein Unterscheidungsmerkmal, so berühren sie sich bei Kleinlibellen nicht. Bei den Großlibellen sind die Facettenaugen deutlich größer und berühren sich oft in der Kopfmitte.
Da die Fotos in der Gegend um den Dümmer entstanden sind wird es sich bei der Art um die Weibchen der Gebänderten Prachtlibelle handeln.


Vielen Dank an Herrn Werner Clausen für die Anmerkungen und Korrekturen.
Im Ochsenmoor werden die kleinen Kücken langsam groß und eigenständig. Besonders die jungen Rauchschwalben am Südturm leben zur Zeit gefährlich, da sie ihre Flugübungen gerne auf der Straße unterbrechen. Deswegen eine bitte an die Autofahrer im Ochsenmoor besonders vorsichtig zu fahren, denn auch andere Vögel queren die Straße zu Fuß.

Ansonsten kann man noch andere Kücken sehen, hier nur eine kleine Auswahl:
Blesshuhnkücken auf einem Polder:
Teichhuhnkücken gut „getarnt“ am Graben am Erlenbruchwald:
Text und Fotos: Christian Vogel