Bei uns im Ochsenmoor sind rund um Ostern schon die ersten Graugansküken geschlüpft. Man kann sie schon auf den Flächen beobachten, wenn sie ihren Eltern hinterher watscheln.


Fotos, Beobachtungen und Infos aus der Dümmerniederung
Vögel, Säugetiere, Insekten… Hier geht es tierisch zu.
Bei uns im Ochsenmoor sind rund um Ostern schon die ersten Graugansküken geschlüpft. Man kann sie schon auf den Flächen beobachten, wenn sie ihren Eltern hinterher watscheln.


Dieser Bilder sind bereits vor Ostern am Dümmer entstanden. Vielen Dank für die Zusendung an Jürgen Anders!





Fotos: Jürgen Anders
Dieser schöne Grünschenkel war auf dem Durchzug im Ochsenmoor unterwegs. Während des Zugs rasten Grünschenkel im Flachwasser. Dort können in schnellem Lauf auch kleine Fische erbeutet werden. Gebrütet wird dann aber auf trockenem Untergrund in alten Nadelwäldern des Nordens in der Nähe von Mooren oder Wasser.




Fotos: Werner Brinkschröder
Es ist schon schön, wenn man vom Schreibtisch aus der Hohltaube bei der Gymnastik zuschauen kann 🙂
Wir wünschen bei dieser Gelegenheit allen Leser*innen ein entspanntes Osterwochenende!




Fotos: Caroline Poitzsch
Am Dümmer gibt es nicht ausschließlich Wiesenvögel zu entdecken. Maria Elena Vergara hatte am vergangenen Sonntag auch ein Auge für Sperlinge und Meisen. Vielen Dank für die Zusendung der Bilder!






Fotos: Maria Elena Vergara
Bereits vor einer Woche hat uns Jürgen Anders Fotos vom Ausflug an den Dümmer zugesendet. Vielen Dank dafür!




Fotos: Jürgen Anders
Im Vernässungspolder im Ochsenmoor sind neben den Limikolen und Möwen auch viele verschiedene Entenarten zu anzutreffen. Es lohnt sich, einmal genauer hinzuschauen. Zu entdecken gibt es zum Beispiel die Reiherente.

Die Reiherente gehört zur Gruppe der Tauchenten und ist nach der Stockente eine der häufigsten Enten in Deutschland. Ihren Namen verdankt sie dem typischen langen Schopf am Hinterkopf. Beim schwarz gefärbten Erpel mit weißen Flanken ist der Schopf länger als beim Weibchen. Außerdem ist das Weibchen dunkelbraun mit helleren Flanken und hat wie der Erpel gelbe Augen. Bei einer Größe von 40-47 cm haben sie eine Flügelspannweite von 65-72 cm. Zu beobachten sind Reiherenten nahezu an fast allen Gewässern, wobei sie seltener an Flüssen anzutreffen sind. Als Tauchenten fressen sie überwiegen Muscheln, Schnecken, verschiedene Insekten und Krebstiere verschmähen aber auch keine Pflanzenteile und Sämereien. Sie können bis zu 20 Meter tief tauchen.
Text: Udo Effertz
Inzwischen ist es nicht mehr schwierig, die Kampfläufer im Ochsenmoor zu entdecken, denn es sind genug von ihnen da. Die vielen verschiedenen Färbungen der Männchen sind immer wieder schön anzusehen, auch wenn die auffälligen Federkragen und -hauben noch nicht ausgeprägt sind.
Die Rotschenkel sind leicht an ihren namensgebenden langen roten Beinen zu erkennen.


Fotos: Udo Effertz
Diesen zwei kämpfenden Kohlmeisen in seinem Garten hat Michael Brockmeyer interessiert zugeschaut und auch ein paar Fotos von dem Spektakel geschossen. Danke für die Zusendung!




Fotos: Michael Brockmeyer
Heute ist Tag des Geflügels. Hier im Ochsenmoor und Umgebung lässt sich eine Menge an verschiedenen Geflügelarten antreffen. Auch die Nilgans wird immer häufiger. Jedoch kann diese Verbreitung eine Auswirkung auf unsere heimischen Wasservögel haben und stellenweise bis zu vereinzelten Verdrängungen führen, da sie grade in der Brutzeit keine anderen Entenvögel in ihrem Revier duldet.
Ursprünglich kommt die Nilgans aus Afrika. Dort lebt sie an nahrungsreichen Seen und Flüssen. Bei uns ist sie auch immer häufiger in Park- und Grünanlagen an zu treffen.
Die Nilgans hat einen rotbraunen Ring um den Augen. Der Rest des Kopfes ist weißgrau mit variablen rosarotem Nasenfleck oder Halsring. Die Farbe ihres Schnabels kann von blass rot bis tiefrot variieren. Der Rücken der Nilgans ist dunkelbraun, zum Bürzel hin beige oder rotbraun. Am Bauch variiert die Farbe zwischen einem Hellen beige und grau. Am Flügel können weiße Zeichnungen zu sehen sein und mit ihren auffällig langen roten Beinen kann sie auch von weitem erkannt werden. Ihre endgültige Färbung hat sich mit einem Alter von vier bis fünf Monaten voll entwickelt. Bei den Geschlechtern gibt es keinen farblichen Unterschied. Das Männchen ist aber ein klein wenig größer.


Woran man die beiden Geschlechter aber eindeutig auseinander halten kann, sind deren Laute, die die Nilgänse von sich geben. Die Männchen geben ein keuchen von sich. Außerdem zischen sie, als wären sie heiser. Die Weibchen hingegen lassen ein lautes, schnelles, fast trompetendes Schnattern von sich hören.
Nilgänse fressen hauptsächlich Samen, Blätter und Gräser. Aber auch Würmer und Heuschrecken stehen ab und an mal auf ihrem Speiseplan.
Während ihrer Brutzeit, von Mai bis August, sind die Nilgänse sehr territorial und dulden keine anderen Entenvögel in ihrem Revier. Bei der Nistplatzwahl sind sie allerdings nicht sehr wählerisch. Nilgänse wurden auch schon in Storchennester oder Horsten von Greifvögeln zum brüten gesehen.
Nach 30 tagen schlüpfen die ersten Küken. Um ihre Küken kümmern sich die Elternvögel gleichermaßen. Die ersten Wochen bleiben die beiden Erwachsenen Nilgänse mit ihnen in Seichtwasserzonen und auf Nest nahen Grasflächen.
Mit etwa neun bis zehn Wochen sind die Junggänse ausgewachsen und lernen zu fliegen.