Westliche Keiljungfer

Die Westliche Keiljungfer (Gomphus pulchellus) ist ein nicht mehr so häufiger Gast in der Dümmerniederung und an der Hunte. Mit ihren blauen Augen und der gelben Färbung ist sie eine wunderschöne Vertreterin unserer genialen Flugkünstler.  Sie lebt 2-3 Jahre als Larve im Wasser, eingegraben im Sediment und ernährt sich unter anderem von Zuckmückenlarven. Dann schlüpft sie ab Mitte Mai.

Westliche Keiljungfer an der Hunte

Text und Foto: Uta Lansing

Steinschmätzer

Obwohl Steinschmätzer eher steiniges Gelände als Lebensraum bevorzugen, kann man sie auch im Ochsenmoor beobachten. Auch wenn sie hier auf dem Durchzug wahrscheinlich nur kurz verweilen.

Männliche Steinschmätzer haben dunkelbraune Flügel und sind am Bauch weiß. Im Frühjahr verfärbt sich die Brust in einen rosabeige Ton. Am Rücken und Scheitel sind sie aschgrau gefärbt. Außerdem haben sie eine auffällige schwarze Augenmaske mit weißen Überaugstreif.

Das Weibchen ist braungrau und hat eine hell beige Unterseite sowie einen beigen Überaugstreif.

Auf dem Speiseplan der Steinschmätzer stehen überwiegend Insekten, Spinnen, Würmer uns Schnecken. Im Herbst greifen sie auch mal auf Beeren zurück.

Den Winter verbringen die Steinschmätzer in Afrika.

Foto: Meike

Kinderstube Ochsenmoor

Inzwischen sind schon einige Küken im Ochsenmoor geschlüpft und im flauschigen Dunenkleid auf großem Fuß unterwegs auf Nahrungssuche. Weil man sich ja eigentlich gar nicht an ihnen sattsehen kann, gibt es hier eine große Portion Kiebitz- und Uferschnepfenküken und zum Einstieg auch zwei Blässhuhnküken.

Blässhuhn mit Küken
Kiebitzküken
Kiebitzküken
Kiebitzküken
Wärme tanken bei Mama, die Kiebitzküken werden gehudert
Uferschnepfenküken
Uferschnepfenküken
Uferschnepfenküken
Uferschnepfenküken
Ein echtes Highlight: 6 Uferschnepfenküken in einer Familie! In der Regel legen Uferschnepfen 3 bis 4 Eier, auch 5 kommen schon mal vor, aber 6 Küken sind doch sehr ungewöhnlich. Eventuell haben zwei Weibchen die Eier in dasselbe Nest gelegt. Oder dieses Elternpaar ist einfach besonders produktiv.
Bei so vielen Küken ist es für die Altvögel umso schwerer den Überblick zu behalten

Alle Fotos: Christian Hembes