Es ist wieder soweit: die jungen Weißstörche in Hüde-Sandbrink sind fast bereit das Nest zu verlassen! Nach einer 33 bis 34 tägigen Brutdauer, beträgt die Nestlingszeit des Weißstorches 55 bis 60 Tage. Die jungen Störche werden nach weiteren 7 bis 20 Tagen selbstständig.
Storchennest in Hüde-Sandbrink (Foto: Ralf Effertz)
Die Teichrohrsänger am Dümmer haben augenscheinlich lautstark auf sich aufmerksam gemacht und ließen sich bereitwillig fotografieren. Danke an Jürgen Anders für die Einsendung dieser Aufnahmen!
Die Westliche Keiljungfer (Gomphus pulchellus) ist ein nicht mehr so häufiger Gast in der Dümmerniederung und an der Hunte. Mit ihren blauen Augen und der gelben Färbung ist sie eine wunderschöne Vertreterin unserer genialen Flugkünstler. Sie lebt 2-3 Jahre als Larve im Wasser, eingegraben im Sediment und ernährt sich unter anderem von Zuckmückenlarven. Dann schlüpft sie ab Mitte Mai.
Es gibt bei uns ja nicht nur die gefiederten Vertreter der Wirbeltiere zu entdecken. Auch ein paar Säugetiere lassen sich gerne ablichten. Wie zum Beispiel diese beiden schicken Rehböcke.
Dieses wunderschöne Tierchen ist ein Ampfer-Grünwidderchen. Es ist ein häufiger, tagaktiver Schmetterling, dessen Raupen gerne am Wiesen-Sauerampfer fressen. Es überwintert und verpuppt sich im Frühjahr. Das Ampfer-Grünwidderchen wurde zum Schmetterling des Jahres 2023 gekürt.
Am vergangenen Sonntag zeigte der Blick ins Storchennest in Sandbrink drei Küken. Es gab also Verluste bei den ursprünglich fünf Eiern. Diese drei Küken scheinen aber wohlauf zu sein.
Drei Küken im Storchennest in Sandbrink (Foto: Ralf Effertz)
Obwohl Steinschmätzer eher steiniges Gelände als Lebensraum bevorzugen, kann man sie auch im Ochsenmoor beobachten. Auch wenn sie hier auf dem Durchzug wahrscheinlich nur kurz verweilen.
Männliche Steinschmätzer haben dunkelbraune Flügel und sind am Bauch weiß. Im Frühjahr verfärbt sich die Brust in einen rosabeige Ton. Am Rücken und Scheitel sind sie aschgrau gefärbt. Außerdem haben sie eine auffällige schwarze Augenmaske mit weißen Überaugstreif.
Das Weibchen ist braungrau und hat eine hell beige Unterseite sowie einen beigen Überaugstreif.
Auf dem Speiseplan der Steinschmätzer stehen überwiegend Insekten, Spinnen, Würmer uns Schnecken. Im Herbst greifen sie auch mal auf Beeren zurück.
Den Winter verbringen die Steinschmätzer in Afrika.
Nachdem es gestern viele Küken zu sehen gab, schenken wir heute den Altvögeln unsere Aufmerksamkeit. Denn die sind natürlich auch immer eine Freude zu beobachten. Vielleicht besonders, wenn man sie nicht so einfach zu Gesicht bekommen kann.
Inzwischen sind schon einige Küken im Ochsenmoor geschlüpft und im flauschigen Dunenkleid auf großem Fuß unterwegs auf Nahrungssuche. Weil man sich ja eigentlich gar nicht an ihnen sattsehen kann, gibt es hier eine große Portion Kiebitz- und Uferschnepfenküken und zum Einstieg auch zwei Blässhuhnküken.
Blässhuhn mit KükenKiebitzkükenKiebitzkükenKiebitzkükenWärme tanken bei Mama, die Kiebitzküken werden gehudertUferschnepfenkükenUferschnepfenkükenUferschnepfenkükenUferschnepfenkükenEin echtes Highlight: 6 Uferschnepfenküken in einer Familie! In der Regel legen Uferschnepfen 3 bis 4 Eier, auch 5 kommen schon mal vor, aber 6 Küken sind doch sehr ungewöhnlich. Eventuell haben zwei Weibchen die Eier in dasselbe Nest gelegt. Oder dieses Elternpaar ist einfach besonders produktiv.Bei so vielen Küken ist es für die Altvögel umso schwerer den Überblick zu behalten