Ein wirklich immer wieder beeindruckendes Schauspiel ist der Schwarmflug der Stare. Am Südufer des Dümmers kann man zur Zeit in den Abendstunden das Glück haben, Zeuge einer solchen „Vorführung“ zu werden.




Alle Fotos: Werner Brinkschröder
Fotos, Beobachtungen und Infos aus der Dümmerniederung
Vögel, Säugetiere, Insekten… Hier geht es tierisch zu.
Ein wirklich immer wieder beeindruckendes Schauspiel ist der Schwarmflug der Stare. Am Südufer des Dümmers kann man zur Zeit in den Abendstunden das Glück haben, Zeuge einer solchen „Vorführung“ zu werden.




Alle Fotos: Werner Brinkschröder
Eine kleine Beobachtungssammlung:




Alle Fotos: Udo Effertz
Es ist wieder soweit: das Ochsenmoor hat sich gut gefüllt, sodass bei einem Besuch zahlreiche Arten beobachtet werden können.
Die folgenden Bilder sind am 6.3. entstanden.



Alle Fotos: Jürgen Anders
Im Ochsenmoor sind nun auch die Goldregenpfeifer aufgetaucht. Durch die anhaltenden Bemühungen zur Wiedervernässung ist u.a. das Ochsenmoor ein Refugium für Limikolen. Neben unseren drei bekanntesten Vertretern, Kiebitz, Uferschnepfe und Großer Brachvogel, sind auch viele andere Vetreter zu finden. So werden auch die Goldregenpfeifer hier häufiger, übrigens hat sich auch ein Kampfläufer zwischen den Goldregenpfeifern im Video versteckt.
Und die Rufe im Hintergrund gehören zu den Blässgänsen, die als Wintergäste die Dümmerniederung aufsuchen.

Am vorgestrigen Tage, dem 02. März 2021, war wieder intensiver Kranichzug im Dümmer-Gebiet und auf der „Osnabrücker Route“ zu beobachten.
Allein am Dümmer wurden in den Mittags- und Nachmittagsstunden ca. 1.350 in Richtung Ost ziehende Kraniche beobachtet.
(Text: Werner Brinkschröder).
Seit Ende Februar treiben sich auch die Austernfischer wieder in der Dümmerniederung rum.
Übrigens unterscheiden sich die Schnäbel der Austernficher, je nachdem wo sie vorkommen. An der Küste lebende Austernfischer haben einen dicken Schnabel mit einer stumpfen Spitzen, damit können sie besser Muscheln aufhämmern. Die im Binnenland lebenden Vögel, wie die am Dümmer, haben sehr spitze Schnäbel, damit sie besser nach Würmern und Insekten in der Erde stochern können.

Auch die folgenden beiden Bilder entstanden am vergangenen Wochenende am „Hotspot“ Marler Graben.


Fotos: Jürgen Anders





Fotos: Caroline Poitzsch
Hier ein paar Eindrücke vom Wochenende als der Winter seinen Rückzug noch nicht angetreten hatte.



Alle Fotos: Udo Effertz
Auch wenn der Dümmer und die weiteren Gewässer im Dümmer-Randgebiet fast sämtlich zugefroren und die Felder mit Schnee bedeckt sind, lohnt sich m. E. eine Fahrt in das dortige Gebiet. Am Marler Graben, der in Höhe der Saatkrähenkolonie noch eisfrei ist, hält sich ein Eisvogel auf. Auch ca. 15 Kormorane suchen dort im Graben nach Nahrung.

In Berglage und auf den Feldern südlich vom Geestmoor sind größere Ansammlungen von Bläss- und Saatgänsen zu beobachten.

Seit etwa Mitte Januar rufen die Feldlerchen. Auch gestern konnte ich trotz des Wintereinbruchs und der kalten Nächte mehrere Feldlerchen beobachten. Die Vögel saßen jetzt an den Straßenrändern, um dort nach Nahrung zu suchen.

Bei Evershorst rastet – wie in jedem Winter – ein Schwarm (ca. 60 Ex.) Hohltauben. Gestern zogen in Höhe der Huntemündung ca. 65 Kraniche laut rufend in Richtung Geestmoor.

Trotz der Minusgrade fanden an mehreren Stellen schon Hasen-Hochzeiten statt.

Text und alle Fotos: Werner Brinkschröder