Turmfalken sind in Deutschland sowie in West- und Südeuropa überwiegend Standvögel und bleiben das ganze Jahr über in ihren Brutgebieten. Die nord- und osteurpäischen Vertreter hingegen ziehen häufig in den Süden. Dabei können sich die Überwinterungsgebiete von Südeuropa bis in die tropischen Regenwälder erstrecken.
In Jahren mit großen Wühlmauspopulationen konnten Turmfalken auch schon im Winter in Finnland beobachtet werden.
In der Nähe der Vogelwiese konnte dieses Foto gemacht werden.
Zu sehen ist ein Stück Rehwild im grauen Winterhaar, dass es sich in der Dämmerung gemütlich gemacht hat.
Jetzt im Herbst/Winter schließt sich das Rehwild zu sogenannten Sprüngen, Gruppen von mehreren Tieren, zusammen und geben ihr im Sommer übliches Revierverhalten auf.
Seit einigen Tagen halten sich in Hüde am Hafen bis zu 10 Gänsesäger auf. Ihre Brutgebiete liegen weiter nördlich in Skandinavien, dort brüten sie u.a. in Baumhöhlen und Nistkästen. Den Winter verbringen sie in etwas wärmeren Gefilden, wie z.B. bei uns am Dümmer.
Endlich haben die ersten Löffelenten ihre Mauser abgeschlossen
und sind wieder in ihrem kontrastreichen Federkleid zu sehen.
Am Olgahafen in Richtung Westseite sind derzeit Löffelenten
gut zu beobachten.
Zur Zeit sind viele verschiedene Gänse im Ochsenmoor unterwegs, hier ist eine Auswahl zu sehen:
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Die Blässgans ist der zur Zeit häufigste Vertreter, sie ist an der schwarzen Bauchbänderung und dem weißen Feld an der Schnabelbasis zu erkennen.
Blässgänse beim Überflug
Blässgans – weiße Schnabelbasis
Blässgans-Foto: Werner Brinkschröder
Hier fliegen sowohl Graugänse als auch Saatgänse. Die Saatgänse haben einen dunkleren Kopf und einen schwarzen Schnabel mit orangener Binde. Der Schnabel der Graugans hingegen ist orange und kann eine weiße Spitze aufweisen.
Grau- und Saatgänse am blauen Himmer
Saatgans -schwarzer Schnabel mit orangener Binde
Graugans – Orangener Schnabel
Saatgänse – Foto Werner Brinkschröder
Während die drei oben genannten Gänse alle zur Gattung Anser gehören und als „graue Gänse“ bezeichnet werden, gehören die auf den linken Bild zusehenden Gänse zu den „schwarz-weißen-Meeresgänsen“ (Gattung: Branta). Diese aus Nordamerika eingeführten Kanadagänse kennzeichnet ein schwarzer Hals- und Kopfbereich mit den charakteristischen weißen Kinnband, welches bis hinter das Auge hochgeht. Eine weitere eingewanderte Art ist die Nilgans (rechtes Bild), sie gehört zu den afrikanischen Halbgänsen und ist in Deutschladn fast flächendeckend vorhanden. Ihr sehr territoriales Verhalten verscheucht oft andere Wasservögel von Seen und Tümpeln.
Kanadagänse beim Überflug, geführt von einer Blässgans
Nilgänse im Überflug
Fotos: Werner Brinkschröder und Christian Vogel Text: Christian Vogel