„43CT“ – die Geschichte eines Schwans

Foto und Text: Werner Brinkschröder

Seit Monaten hält sich wieder der mit dem gelben Halsring „43 CT“ beringte Höckerschwan im Ochsenmoor auf. Zu diesem Vogel hat mir der zuständige Beringer, Herr Doktor Volker Blüml, freundlicherweise folgende Infos übersandt:

„43CT“ wurde erstmals am 15.07.1998 am Alfsee als Mauservogel, älter als vorjährig, mit dem Halsring „AP44“ beringt. Am 05.09.2003 gelang dort ein Wiederfang bei der Mauser, der Vogel hatte seinen Halsring „AP44“ verloren und nun mit dem bis heute vorhandenen Code „43CT“ versehen. Der Vogel hat 1999 erfolgreich am Dümmer gebrütet und im darauffolgenden sowie weiteren Wintern an der Mittelweser überwintert. Er ist seitdem regelmäßig Brutvogel am Dümmer, hat in erfolglosen Brutjahren aber (wie 2003, s.o.) auf dem Alfsee bzw. 2001 an den Meißendorfer Teichen bei Celle gemausert. In den letzten Jahren gibt es aber keine Hinweise mehr, dass er die Dümmerniederung verlassen hätte, wo er zeitweise sehr häufig gemeldet wird. Da er Jahrgang <= 1996 sein muss (s.o.), ist der Vogel schon mind. 21 Jahre alt.

Erfolgreiche Jagd

Es war interessant zu beobachten, wie der Storch die Ruhe behielt, seine Beute anvisierte und dann mit seinem Schnabel schließlich den kleinen Nager erlegte, ihn verspeiste, kurz innehielt und dann sogleich die Jagd fortführte…
Ein beeindruckendes Schauspiel der Natur aus nächster Nähe.

Text und Fotos: Christian Schulte

 

Libellen – Überarbeitet

Libellen unterscheidet man grundsätzlich in Groß- und Kleinlibellen. Ein Unterscheidungsmerkmal ist die Flügelstellung, wenn sie sich hingesetzt haben. Während Großlibellen die Flügel ausgebreitet haben, haben die meisten Kleinlibellen diese angelegt. Wie so oft bestätigen auch hier wieder die Ausnahmen die Regel.

Auf den ersten beiden Fotos sehen wir zwei Großlibellen Das erste Foto zeigt ein Weibchen der Großen Königslibelle bei der Eiablage.

Auf diesem Foto ist ein Männchen der Art Großer Blaupfeil zu sehen.

Die nächsten beiden Fotos zeigen eine Prachtlibelle. Neben den angelegt Flügeln, ist auch die Stellung der Facettenaugen ein Unterscheidungsmerkmal, so berühren sie sich bei Kleinlibellen nicht. Bei den Großlibellen sind die Facettenaugen deutlich größer und berühren sich oft in der Kopfmitte.

Da die Fotos in der Gegend um den Dümmer entstanden sind wird es sich bei der Art um die Weibchen der Gebänderten Prachtlibelle handeln.

Fotos: Werner Brinkschröder

Vielen Dank an Herrn Werner Clausen für die Anmerkungen und Korrekturen.

Kleine Kücken werden groß

Im Ochsenmoor werden die kleinen Kücken langsam groß und eigenständig. Besonders die jungen Rauchschwalben am Südturm leben zur Zeit gefährlich, da sie ihre Flugübungen gerne auf der Straße unterbrechen. Deswegen eine bitte an die Autofahrer im Ochsenmoor besonders vorsichtig zu fahren, denn auch andere Vögel queren die Straße zu Fuß.

Ansonsten kann man noch andere Kücken sehen, hier nur eine kleine Auswahl:

Blesshuhnkücken auf einem Polder:

Teichhuhnkücken gut „getarnt“ am Graben am Erlenbruchwald:

Text und Fotos: Christian Vogel