Rosmarinheide und Moosbeere

Bei Kartierungen ist es immer besonders schön, Arten aufnehmen zu können, die zum einen wertgebend für den jeweiligen Lebensraum und zum anderen gefährdet sind. Bei Biotoptypenkartierungen im Hochmoor gehören Rosmarinheide (Andromeda polifolia) und Gewöhnliche Moosbeere (Vaccinium oxycoccus) in diese Kategorie. Beide Arten sind auf der Roten Liste in Kategorie 3 (gefährdet) geführt.

Rosmarinheide (Andromade polifolia, Bildmitte) am Rande einer überstauten Fläche im Südlohner Moor.

Die Rosmarinheide verdankt ihren Trivialnamen ihrer Ähnlichkeit zu Rosmarin. Anders als dieser ist das Heidekrautgewächs durch Andromedatoxin allerdings giftig. Auch Honig, der von dieser Pflanze stammt, ist giftig.

Gewöhnliche Moosbeere (Vaccinium oxycoccus) rankt auf Glockenheide (Erica tetralix) im Südlohner Moor.

Die Moosbeere gilt als der niedrigste bei uns vorkommende Strauch. Meist liegen ihre fadendünnen Zweige auf Torfmoospolstern. Die säuerlichen Beeren der Pflanze enthalten viel Vitamin C und sollen sich, besonders nach dem ersten Frost, für Marmelade eignen.

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