Wer singt denn da?

Der schöne Gesang der Nachtigall ist nicht zu überhören. Der Sänger selbst ist allerdings meist gut versteckt und schwer zu entdecken. Im Garten der Naturschutzstation war die Singwarte in diesem Fall recht gut einzusehen.
Auch der Schilfrohrsänger ist kaum zu überhören. Der aufgeregte, eilig schwatzende Gesang ist laut, lang anhaltend, aber wenig variiert. Im Gegensatz zur Nachtigall ist der Schilfrohrsänger, wie hier im Ochsenmoor, oft frei sichtbar.
Die Schafstelze mag zwar keinen besonders auffälligen Gesang vortragen, dafür ist ihr leuchtend gelbes Gefieder ein echter Blickfang … wenn es den Vogel nicht gerade wunderbar mit seiner Umgebung verschmelzen lässt. (Ochsenmoor)

Fotos: Caroline Poitzsch

Bauen ohne Baugenehmigung

In Hüde wurden drei Storchenpaare fotografiert, die Nester ohne Nisthilfe errichtet haben.

Auf dem Dach …
… hat es funktioniert.
Ganz oben auf einem gekappten Baum …
… hat es auch geklappt.
Und bei genauem Hinsehen zeigt sich, …
… auch in diesem Baum …
… ist ein neues Storchennest.

Alle Fotos: Udo Effertz

Aurorafalter

Der Aurorafalter (benannt nach der Göttin der Morgenröte, aufgrund der orangefarbenen Flecken auf den Vorderflügeln des Männchens) gilt noch nicht als gefährdet, er ist weit verbreitet und häufig. Allerdings wird auch dieser Schmetterling immer seltener. Die Raupen können sich zunächst auf extensiv bewirtschafteten Feuchtwiesen gut entwickeln und verpuppen sich im Juni bis Juli an Pflanzenstängeln, um dort zu überwintern. Durch die später erfolgende Mahd werden die Puppen so fast vollständig vernichtet. An mit Knoblauchsrauke bestandenen Wegrändern im Wald haben die Raupen die besten Chancen auf eine erfolgreiche Entwicklung. Das hier gezeigte Weibchen wurde in einem Garten in Wallenhorst beobachtet.

Weiblicher Aurorafalter …
… ohne die namensgebenden orangefarbenen Flecken auf den Vorderflügeln.

Fotos: Caroline Poitzsch


Quelle: https://niedersachsen.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten/schmetterlinge/24161.html