Unter den Blässgänsen sind auch Saatgänse anzutreffen. Eine Schwanengans ist nach wie vor immer wieder im Ochsenmoor unterwegs.


Fotos: Udo Effertz
Fotos, Beobachtungen und Infos aus der Dümmerniederung
Unter den Blässgänsen sind auch Saatgänse anzutreffen. Eine Schwanengans ist nach wie vor immer wieder im Ochsenmoor unterwegs.


Fotos: Udo Effertz
Seit Anfang Oktober treffen immer mehr Gänse im Ochsenmoor ein. Eine Rothalsgans hat sich auch schon zwischen den Graugänsen blicken lassen. Hier auf den Fotos ist sie aber nicht dabei. Es lohnt sich auf jeden Fall die Gänsetrupps genauer in Augenschein zu nehmen, um seltenere Arten wie Rothalsgans oder Zwerggans zu entdecken. 😉



Fotos: Udo Effertz
Vergangenen Freitag und Samstag fand in Göttingen die erste Tagung der AG Rebhuhnschutz statt. Die AG Rebhuhnschutz wurde im Rahmen des Projektes „Rebhuhn retten – Vielfalt fördern!“ ins Leben gerufen und richtet sich an alle, die sich für den Rebhuhnschutz interessieren, vor allem an lokale Akteure, die vor Ort etwas für den Schutz der Vögel umsetzen wollen.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden Vorträge zu verschiedenen Aspekten des Rebhuhnschutzes gehalten. Ein wichtiges Thema ist dabei auch immer die Prädation und deren effektive Verhinderung.

Am zweiten Tag begaben sich die Teilnehmer auf eine Exkursion ins Projektgebiet am Stadtrand von Göttingen. Dort gibt es einen Bereich, in dem das gesteckte Ziel von 7 % Rebhuhn-Bruthabitat in der Agrarlandschaft bereits erreicht wurde.

Fotos: Marcel Holy
Im Juni haben wir ein Video gepostet, auf dem mittels Wärmebildkamera nachts 28 Hasen auf einer Blühfläche zu sehen waren. Auf einem Großteil der Fläche haben die hungrigen Hasen so auch wirklich dafür gesorgt, dass sich die Aussaat nur sehr schlecht entwickelt hat und letztendlich stark verunkrautet dastand. Alles, was nicht so toll aussah, wurde nun gemulcht, gefräst und neu eingesät. Wollen wir hoffen, dass die Hasen diesmal nicht ganz so hungrig sind und aus der Blühfläche doch noch was wird!




Fotos: Marcel Holy
Werner Brinkschröder hat am Alfsee Schwarzhalstaucher fotografiert und schriebt uns zu den Bildern:
Neben Zwerg-, Rothals- und Haubentauchern sind – wie oftmals – auch wieder Schwarzhalstaucher auf dem Hauptbecken des Alfsees zu beobachten. Interessant sind insbesondere die sich ständig wiederholenden Tauchvorgänge der kleinen Taucher.





Fotos: Werner Brinkschröder
Letzte Woche Montag haben wir zum 12. Mal Viertklässler*innen aus der Region bei uns an der Naturschutzstation zu den Dümmer-Naturspielen empfangen. Insgesamt 182 Schüler*innen aus 9 Klassen von 4 Schulen begaben sich auf den Rundkurs. An den 8 Stationen haben sie zum Beispiel Aufnahmen von Fledermausrufen gelauscht mit Fernglas und Spektiv die Vögel auf dem See beobachtet und Tierschädel bestimmt. Außerdem war die AG Biotop- und Eulenschutz Stemweder Berg e.V. (AG Eule) wieder mit einer Station zum Thema Eulen dabei und die Niedersächsisch-Westfälische Anglervereinigung e.V. (NWA) hat die Kinder mit Wissen über die Fischer des Dümmers versorgt. Bei den Jägern wiederum konnten die jungen Entdecker*innen gleich zu Beginn der Rallye Fährten verschiedender Säugetiere des Gebietes lesen.
Wir danken Lisa Effertz für die alljährliche Organisation und den Spendern für die finanzielle Unterstützung! Auf ein Neues im nächsten Jahr!





Heute möchten wir uns bei Heiner Möller und Lukas Winkler vom Hof Möller bedanken! Sie unterstützen das Projekt „Rebhuhn retten – Vielfalt fördern!“ mit einer Blühfläche.
Im Niedersächsischen Teil unseres Projektgebietes „Dümmerregion“ beteiligen sich inzwischen 29 landwirtschaftliche Betriebe mit rebhuhnfreundlichen Maßnahmen am Projekt. Auf nordrhein-westfälischer Seite sind es 13 Betriebe.

Vielleicht ist das nasse Frühjahr aktuell nicht mehr ganz so präsent, aber gerade Wintergetreide und -raps waren auf vielen Flächen entweder zum Teil oder sogar komplett „abgesoffen“ und wurden durch Mais oder Sommergetreide ersetzt. Dort, wo die Fehlstellen befahrbar waren, haben wir mit mehreren Betrieben „Blühinseln“ eingesät, die auch nach der Ernte der umgebenden Hauptfrucht stehen bleiben und so nahrungsreiche Rückzugsräume für Rebhühner, andere Feldvögel, Säugetiere und Insekten schaffen. Diese große und sehr blühfreudige Fläche hat die Dannhus GbR in Lembruch auf einer ihrer Flächen angelegt. Vielen Dank dafür!

Auf einer bislang von Brennnesseln dominierten Stilllegungsfläche auf einem moorigen Standort in Quernheim, wurden vom Bewirtschafter bereits Frühjahrseinsaaten mit Blühmischungen versucht, die jedoch aufgrund des speziellen Bodens und des hohen Brennnesseldrucks wenig erfolgreich verliefen. Hier haben wir nun nach dem Mulchen und Fräsen der Fläche eine Herbsteinsaat einer Blühmischung mittels Kleintraktor mit Zwillingsbereifung vorgenommen. Wir werden beobachten, wie sich die Einsaat entwickelt und weiter darüber berichten, ob so schrittweise eine Strukturanreicherung auf der bislang sehr monotonen Fläche gelingt. Wir danken Dr. Alexander Ey und Clemens Kessmann für die Möglichkeit, die Fläche für diesen Versuch nutzen zu können.

Diesen ziemlich verwegen aussehenden Graureiher bei der Jagd nach einer Mahlzeit hat Werner Brinkschröder am Alfsee fotografiert. Danke für das Bild!

Zurzeit können an geeigneter Stelle rastende Limikolen beobachtet werden. Auf ihrem Weg in die Überwinterungsgebiete legen einige von ihnen auch einen Stopp am Dümmer ein. Im Feuchtbiotop in den Rüschendorfer Wiesen haben Bernhard Hülsmann und Werner Brinkschröder letzten Freitag geschaut, was sie entdecken können. Das Odinshühnchen, das in den Tagen zuvor mehrfach gemeldet worden war, konnten sie nicht mehr finden. Ein paar andere Limikolen ließen sich aber ablichten:




Fotos: Werner Brinkschröder