Pfeif- und Schnatterenten an der Hunte

Text und alle Fotos von Werner Brinkschröder:
Auch in diesem Winter rasten wieder bis zu 400 Pfeifenten entlang der Hunte unterhalb des Schäferhofes.
Ebenfalls nutzen augenblicklich Gänsesäger, Kormorane, Schnatterenten usw. diesen eisfreien Gewässerabschnitt.

 

Pfeifenten
DSC03780DSC03845DSC03941Schnatterenten
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Gänsesäger
Alle Fotos: Werner Brinkschröder
Alle Fotos: Werner Brinkschröder

Gänsesäger

Text und Fotos von Werner Brinkschröder:
Das bisher in diesem Winterhalbjahr beobachtete Gänsesägervorkommen war gegenüber den Vorjahren stark rückläufig.
Vielleicht ist dieser Rückgang auch auf den weitgehend fehlenden Kleinfischbestand zurückzuführen.
Nach dem Zufrieren des Dümmers sind augenblicklich die meisten noch verweilenden Gänsesäger auf der Hunte zu beobachten.

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Beide Fotos: Werner Brinkschröder
Beide Fotos: Werner Brinkschröder

Frostempfindlicher Neubürger

Meistens sieht man die Nutria derzeit bei sonnigem Wetter. Winter ist nicht ihr Ding, kommt sie doch eigentlich aus Südamerika.
Das hat sie aber nicht an einer massiven Ausbreitung auch in unserer Region gehindert, was wiederum zahlreiche negative Auswirkungen mit sich bringt. So schädigt die Nutria Röhrichte, Unterwasserpflanzen und Uferböschungen und verursacht somit nicht nur ökologische, sondern auch wirtschaftliche Schäden, die bis hin zur Gefährdung der Hochwassersicherheit von Deichen und Unfällen mit Todesfolge bei der Bewirtschaftung von Ackerflächen an Gewässern oder der Mahd von Uferböschungen reichen.
All dies hat dazu geführt, dass die Nutria in die EU-Liste der gebietsfremden, invasiven Arten von unionsweiter Bedeutung aufgenommen wurde und zukünftig eine weitere Ausbreitung intensiv unterbunden und existierende Vorkommen zurückgedrängt werden sollen. Ob und wie gut dies gelingt, wird die Zeit zeigen.

Die NUVD würde sich über Meldung von Nutriavorkommen am Dümmer und in seiner Umgebung freuen.

Foto von Udo Effertz, heute aufgenommen im Ochsenmoor:

Foto: Udo Effertz
Foto: Udo Effertz