Schwarz-weiße Gänse im Ochsenmoor

Die Nonnen- oder auch Weißwangengans ist ein häufiger Überwinterungsgast an der deutschen Küsten. Immer häufiger trifft man sie auch im Binnenland an, wie hier im Ochsenmoor.

Eigentlich sollten die Tiere auf ihren Weg in die Brutgebiete sein, bzw. bereits angekommen sein. Diese sechs Vertreter der mittelgroßen Gänse haben sich das aber anscheinend anders überlegt.

Foto: Udo Effertz Text: Christian Vogel

Grünschenkel

Diesen Grünschenkel beobachtete Udo Effertz im Ochsenmoor. Als Durchzügler auf ihren Weg in den Norden, bzw. Süden kommen Grünschenkel in ganz Deutschland an verschiedenen Gewässern vor.

Er ist deutlich größer und kräftiger als sein Verwandter, der wesentlich häufigere Rotschenkel. Sehr schön auf diesem Fot zu sehen.Im Flachwasser jagt er gerne kleine Fische, charakteristisch ist auch sein leicht nach oben gebogener Schnabel.

Fotos: Udo Effertz Text: Christian Vogel

Ein wiederkehrender Dümmerbesucher

In den Mooren und am Dümmer sind wieder die Blaukehlchen
zu hören.
Am Dümmer stieß Werner Brinkschröder auch in diesem Jahr wieder auf den in den Rieselfeldern Münster beringten Vogel (weißer Ring B 81).
Leider sang das Blaukehlchen in einem Weidenbusch und war
fotografisch nur hinter den Zweigen zu erwischen.

Fotos und Text: Werner Brinkschröder

Rothalsgans

Diese Rothalsgans ist ein Gefangenschaftsflüchtling, wie man am Ring am linken Fuß/Ständer auf dem zweiten Bild erkennen kann und hält sich zur Zeit im Ochensmoor auf. Ihre eigentliche Heimat ist die russische Tundra, im Winter zieht sie überwiegend an das schwarze Meer, gelegentlich können einzelne Exemplare in Trupps mit anderen Gänsen auch in Mitteleuropa überwintern.

Fotos: Werner Brinkschröder
Text: Christian Vogel

 

Besuch aus Schweden

Foto und Text: Werner Brinkschröder

In der letzten Woche wurde der auf dem beigefügten Foto abgebildete und in Schweden beringte Kranich bei Vechta gesehen. Dieser Kranich wurde am 11.07.2013 bei Vasjö/Västmanland (Mittelschweden) beringt. Seit dieser Zeit wurde der Vogel alljährlich auf dem Zug in Deutschland beobachtet. Die meisten Ringablesungen erfolgten in Mecklenburg-Vorpommern.
Im Winterhalbjahr 2017/18 wurde der Kranich am 07.10.2017 wieder erstmalig in Meck.-Pom. gesehen und dort in der Folgezeit mehrfach abgelesen. Ende Oktober 2017 wurde er dann im Elbe-Weser-Dreieck entdeckt. Seit der ersten Januardekade 2018 hält sich der Vogel offensichtlich ständig in der Diepholzer Moorniederung (südlich Vechta) auf. Aus diesem Gebiet liegen verschiedene weitere Ringablesungen von Kranichen, die in Schweden beringt wurden, vor.
Hoffentlich verbringen die Kraniche eine erfolgreiche Brutperiode in Schweden und lassen sich im kommenden Herbst wieder bei uns sehen.