Diese drei Seeadler konnten am 20.2. an der Hunteeinmündung in den Dümmer fotografiert werden. Teilweise wurde auch Balzverhalten festgestellt.


Fotos, Beobachtungen und Infos aus der Dümmerniederung
Hinweis: Es hat sich herausgestellt, dass viele Beobachter unterschiedliche Gebietsbezeichnungen verwenden. Um die räumliche Zuordnung der Beobachtungen zu vereinfachen, haben wir zwei Karten mit Gebietsnamen erstellt, die wir Ihnen gerne zur Nutzung an die Hand geben möchten. Sie finden die Karten hier: Detailkarte Dümmer und weitere Gebiete
Diese drei Seeadler konnten am 20.2. an der Hunteeinmündung in den Dümmer fotografiert werden. Teilweise wurde auch Balzverhalten festgestellt.


Wegen der warmen Witterung haben die Fledermäuse ihre Winterquartiere zum Teil bereits Ende Februar verlassen. Normalerweise erscheinen die nächtlichen, flinken Flieger frühstens Mitte März.
Der frühe Ausflug der Winterschläfer hat zum Nachteil, dass die Insektenfauna, als Nahrungsquelle, noch nicht soweit ist. Bleibt zu hoffen, dass die Frühaufsteher trotzdem genug Nahrung finden.

Wer Interesse an (Groß-)Möwen hat oder sich zukünftig näher damit beschäftigen möchte, kann derzeit abends im Vernässungspolder an der Kreisstraße im Ochsenmoor zahlreiche Exemplare am Schlafplatz beobachten.

Foto: M. Holy
Hier haben sich zwei Hausgänse offenbar aus ihrer Gefangenschaft befreit und selbständig gemacht. Hoffentlich werden sie bald wieder eingefangen, Kreuzungen zwischen Haus- und Wildtieren gilt es immer zu verhindern und wie wir bereits aus der Vergangenheit wissen, ist das bei den Gänsen ohne weiteres möglich. Hier ein Beispiel vom Dümmer.

Zur Zeit lassen sich sehr gut zwischen den Blässgänsen auch immer wieder kleine Trupps von Nonnengänse beobachten. Die Zählungen von Anfang Januar ergaben, dass sich etwa 172 Vertreter dieser Vögel im Dümmergebiet aufhalten.

Anmerkung: Die Zahlen stammen aus den offiziellen Zählungen des Naturschutzrings Dümmer e.V. und hängen an der Naturschutzstation in der Ausstellungsdiele aus.
Die Silhouettenfüchse scheinen stellenweise schon durchschaut worden zu sein. Zumindestens auf diesem Feld nähren sich die Gänse bereits der Attrappe.
Insgesamt stehen drei Attrappen auf dem Feld, die anderen scheinen Ihre Scheuchwirkung zur Zeit noch zu haben. Vielleicht würde ein regelmäßiges Umsetzen der „Füchse“ den Scheucheffekt verlängern.

Diese Fischotterlosung konnte an der Westseite des Dümmers an einem Graben gefunden werden.
In den letzten Jahren wurde hier regelmäßig Fischotterlosung entdeckt. Der Grätenanteil und der starke Fischgeruch lassen leicht auf Otter schließen.

Der Fasan gehört zu den Vogelarten, die in unserer Agrarlandschaft u.a. aufgrund des Insektenmangels massive Bestandsrückgänge erlitten haben. Ein erfreulicher Anblick bot sich nun mit einem „Gesperre“ von 15 bereits relativ großen Jungfasanen samt Henne (dritter Vogel von Links) am Rand des Ochsenmoores.
An zahlreichen Stellen in Seenähe sind jetzt die Nachtigallen zu hören.
Foto: Werner Brinkschröder
Der Schilfrohrsänger ist ein typischer Brutvogel in den Schilfbereichen, häufig bevorzugt er eingesprengte Büsche für seinen Nistplatz. Es ist nicht allzu schwer einen Schilfrohrsänger zu beobachten, da diese Vögel wenig scheu sind und oft frei sichtbar im Schilf sitzend beobachtet werden.
