Da staunt man doch nicht schlecht, wenn plötzlich eine Ringdrossel im Garten sitzt. Petra Hensel hat sich über diesen Überraschungsgast sehr gefreut. Die Ringdrossel brütet meist in Bergregionen an steilen, steinigen Hängen, in Mittel- und Südeuropa in lichten alpinen Nadelwäldern und in der Latschenzone.
Ringdrossel in einem Garten in Hüde (Foto: Petra Hensel)
Bei uns im Ochsenmoor sind rund um Ostern schon die ersten Graugansküken geschlüpft. Man kann sie schon auf den Flächen beobachten, wenn sie ihren Eltern hinterher watscheln.
Dieser schöne Grünschenkel war auf dem Durchzug im Ochsenmoor unterwegs. Während des Zugs rasten Grünschenkel im Flachwasser. Dort können in schnellem Lauf auch kleine Fische erbeutet werden. Gebrütet wird dann aber auf trockenem Untergrund in alten Nadelwäldern des Nordens in der Nähe von Mooren oder Wasser.
Am Dümmer gibt es nicht ausschließlich Wiesenvögel zu entdecken. Maria Elena Vergara hatte am vergangenen Sonntag auch ein Auge für Sperlinge und Meisen. Vielen Dank für die Zusendung der Bilder!
FeldsperlingKohlmeisenSumpfmeiseKuhreiher, seit einigen Tagen ist dieser seltene Gast am Dümmer unterwegsUferschnepfeUferschnepfe
Bereits vor einer Woche hat uns Jürgen Anders Fotos vom Ausflug an den Dümmer zugesendet. Vielen Dank dafür!
WiesenpieperUferschnepfe, beringt und besendert (Antenne ragt nach hinten aus dem Gefieder)UferschnepfenSchwanengans, Neozoon in Deutschland, beheimatet in Zentralasien
Im Vernässungspolder im Ochsenmoor sind neben den Limikolen und Möwen auch viele verschiedene Entenarten zu anzutreffen. Es lohnt sich, einmal genauer hinzuschauen. Zu entdecken gibt es zum Beispiel die Reiherente.
Reihererpel (Foto: Werner Brinkschröder)
Die Reiherente gehört zur Gruppe der Tauchenten und ist nach der Stockente eine der häufigsten Enten in Deutschland. Ihren Namen verdankt sie dem typischen langen Schopf am Hinterkopf. Beim schwarz gefärbten Erpel mit weißen Flanken ist der Schopf länger als beim Weibchen. Außerdem ist das Weibchen dunkelbraun mit helleren Flanken und hat wie der Erpel gelbe Augen. Bei einer Größe von 40-47 cm haben sie eine Flügelspannweite von 65-72 cm. Zu beobachten sind Reiherenten nahezu an fast allen Gewässern, wobei sie seltener an Flüssen anzutreffen sind. Als Tauchenten fressen sie überwiegen Muscheln, Schnecken, verschiedene Insekten und Krebstiere verschmähen aber auch keine Pflanzenteile und Sämereien. Sie können bis zu 20 Meter tief tauchen.
Inzwischen ist es nicht mehr schwierig, die Kampfläufer im Ochsenmoor zu entdecken, denn es sind genug von ihnen da. Die vielen verschiedenen Färbungen der Männchen sind immer wieder schön anzusehen, auch wenn die auffälligen Federkragen und -hauben noch nicht ausgeprägt sind.
Die Rotschenkel sind leicht an ihren namensgebenden langen roten Beinen zu erkennen.
KampfläuferDrei Kampfläufer mit einem Rotschenkel im Vordergrund
Diesen zwei kämpfenden Kohlmeisen in seinem Garten hat Michael Brockmeyer interessiert zugeschaut und auch ein paar Fotos von dem Spektakel geschossen. Danke für die Zusendung!