Diese Maskenstelzen konnte Jürgen Heinrich in schönen Fotos im Ochsenmoor dokumentieren.


Und die Chilepfeifente mit einem qualitativ hochwertigen Foto vom 9. April gibt es auch noch einmal.

Fotos, Beobachtungen und Infos aus der Dümmerniederung
Diese Maskenstelzen konnte Jürgen Heinrich in schönen Fotos im Ochsenmoor dokumentieren.


Und die Chilepfeifente mit einem qualitativ hochwertigen Foto vom 9. April gibt es auch noch einmal.

Wer dieser Tage am Dümmer unterwegs ist, kann nicht nur die „alten Hasen“ unter den Vögeln entdecken sondern auch Küken, von ganz klein bis schon fast ganz groß. Letzteres trifft vor allem auf die Graugansküken zu, die mit ihren Eltern in großen Gruppen im Ochsenmoor unterwegs sind. Jürgen Anders hat aber zum Beispiel auch ein Kiebitzküken vor die Linse bekommen, das sich anschickt, flügge zu werden.




Fotos: Jürgen Anders
An den Aussichtstürmen am Dümmer kann man den Eindruck gewinnen, die Rauchschwalben haben den Besuchern eine Menge zu erzählen. Das funktioniert dort sogar auf Augenhöhe.

Zeugen dieses schönen Wetterphänomens wurden Ingrid und Walter Meyer aus Bad Oeynhausen gestern Nachmittag im Ochsenmoor. Sie finden ihren Ausflug zum Dümmer immer wieder beeindruckend.

Vielleicht klingt es ein bisschen unfair, zu sagen, die folgenden Vögel sind nach absteigender Gesangsvirtuosität sortiert. Es ist jedoch Fakt, dass die Variabilität des Gesanges der drei Arten von oben nach unten abnimmt. Dennoch kann es doch ebenso faszinierend sein, einem Chor aus Schilfrohrsängern und/oder Feldschwirlen zu lauschen wie das Konzert eines Gelbspötters zu verfolgen.



Fotos: Jürgen Anders
Hier zwei Fotos aus dem Dümmer-Gebiet, aufgenommen am vergangenen Freitag von Werner Brinkschröder.


Fotos: Werner Brinkschröder
Diese Uferschnepfe hat vor der Kamera eine 1A Flugshow abgeliefert. Für die passende akustische Untermalung sorgte sie offensichtlich selbst.




Fotos: K. Bextermoeller
Da die Bekassine so schön auf dem Zaunpfahl posiert, kommen ihre speziellen Proportionen besonders gut zur Geltung.


Am Samstagmorgen war der Sonnenaufgang beim Kartieren endlich wieder gut zu sehen. Der Tag begann klar und knackig kalt mit Temperaturen unter 0°C.



Fotos: Caroline Poitzsch
Zwischen dem Ausfluss aus dem Dümmer und der Stadt Diepholz sind entlang der Lohne durch Ausgleichsmaßnahmen, reduzierte Gewässerunterhaltung und aktive Schutzmaßnahmen wie z.B. die Anlage von Seitenarmen zahlreiche wertvolle Bereiche entstanden. Diese werden auch von bestandsgefährdeten Tierarten zur Brut, Nahrungssuche und als Versteck bzw. Ruheplatz genutzt. So werden hier regelmäßig Eisvögel, Nachtigallen sowie diverse Enten- und Watvogelarten nachgewiesen.
Da auf der Lohne im Sommerhalbjahr zahlreiche Kanutoren stattfinden, wollten der Anbieter der Kanutouren, die Firma Bright Side Tours, der Naturpark Dümmer sowie die NUVD durch Barrieren vor schützenswerten Biotopen und Neststandorten von Wasservögeln dafür sorgen, dass der Kanutourismus naturverträglich durchgeführt werden kann.
Dieses Vorhaben wurde bereits im April 2014 umgesetzt. Gemeinsam mit Jörg Böse von Bright Side Tours aus Lembruch wurden Barrieren aus Eichenpfosten und quer daran angebrachten Baumstämmen vor schützenswerten Bereichen an der Lohne zwischen dem Dümmer See und Diepholz installiert. Auch ungeübte Kanuten werden bei mangelnder Steuerfähigkeit durch die Barrieren im Fahrwasser gehalten.

Vor den beiden im Jahr 2012 durch die NUVD an der Lohne geschaffenen Seitenarmen wurden Barrieren eingespült bzw. lange Baumstämme von Ufer zu Ufer gelegt. Außerdem wurden Bereiche mit überhängenden Ästen (z. B. Ansitzwarte Eisvogel), Schwimmblattpflanzen und aquatischen Schilfbe-ständen geschützt.
Für die Instandhaltung sorgt Jörg Böse seit der Installation der Barrieren regelmäßig.
In der vergangen Woche hat die NUVD gemeinsam mit Jörg Böse Hinweisschilder an den Barrieren angebracht, um auf den Sinn und Zweck der Absperrungen hinzuweisen und so für noch mehr Verständnis unter den Kanuten zu sorgen.

Während der Tour auf der Lohne zur Anbringung der Schilder wurden außerdem eindeutige Biberspuren entdeckt. In der Nähe der Stelle, an der im Dezember 2020 ein Biber in eine Kamerafalle getappt ist, sind die Spuren laufender Baumfällarbeiten nicht zu übersehen.
