Osterspaziergang

Zwei kleine Funde vom Osterspaziergang an einem sonst weniger interessanten Weg.

Eine Löwenzahn-Doppelblüte. Verwachsungen und andere Veränderungen kommen beim Löwenzahn häufiger vor.
Blick von unten.
Und ein Schwalbenschwanz. Nicht ganz scharf, da mit dem Handy im Flug fotografiert…

Fotos: M. Holy

Enten in der Südbucht

Vom Südufer und auch vom südlichen Aussichtsturm lassen sich viele verschiedene Enten beobachten. Neben den häufigen Stockenenten, sind dort auch Reiherenten, Löffelenten, Tafelenten, Schnatterenten und bestimmt auch noch die ein oder andere Art mehr zu beobachten.

Reiherenten im Vordergrund und weiter hinten hauptsächlich Löffelenten. Foto: Christian Vogel

Kampfläufer

Dieser wuselige, selten stillhaltende Schnepfenvogel ist immer eine Beobachtung wert. Vor allem in der Paarungszeit, wenn die Männchen ihre Balzarenen besetzen kommt es immer wieder zu imposanten Kämpfen zwischen den Männchen. Mit ein wenig Glück kann dieses Verhalten auch im Ochsenmoor beobachtet werden sobald die Männchen ihre Prachtkleid mit dem großen Federkragen angelegt haben.

Foto: Marcel Holy

Nilgansküken gesichtet

Bereits letztes Wochenende wurden die ersten Nilgansküken gesichtet. Diese Vögel stehen auf der Liste invasiver gebietsfremder Arten von unionsweiter Bedeutung. Arten auf dieser Liste haben erhebliche nachteilige Auswirkungen auf die vorherrschende Biodiveristät oder Öksystemleitungen. Damit ist die Nilgans einer von ingesamt 49 Vertretern auf dieser Liste.

Weitere Infos sind unter:
https://de.wikipedia.org/wiki/Verordnung_%28EU%29_Nr._1143/2014
https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2014/1143/o

Fotos: Udo Effertz

Brutsaison

Die Brutsaison ist schon im vollem Gange, manche Arten sind dabei sehr schwer bis gar nicht zu beobachten, andere Arten wie z.B. die Graugänse oder Schwäne lassen sich bei der Brut leicht beobachten.

Aber: Immer genug Abstand halten, auf den Wegen bleiben und den Hund an die Leine nehmen, damit der Bruterfolg der Tiere auch garantiert ist.

Foto: Christian Vogel

Graugansnester

Glutz von Blotzheim schrieb noch im Handbuch der Vögel Mitteleuropas zu den Neststandorten der Graugänse: „Neststand: An möglichst unzugänglichen Stellen, auf altem niederliegendem Rohr, auf Kaupen oder auch anderen etwas erhöhten Stellen inmitten von Schilf- und Rohrkolbendickicht.“

Glutz von Blotzheim, Urs N. (Hrsg.) und Bauer, K. M. (Bearb.) Handbuch der Vögel Mitteleuropas, Bd. 2. Anseriformes. – (Teil 1). – 2., durchges. Aufl. – 1990, Wiesbaden: Aula-Verl.

Inzwischen stellt sich die Situation etwas anders da:

Brütende Graugans mitten auf einer Wiese neben einem alten Holzpfahl.
Brütende Graugans am Graben neben der Einbahnstraße im Ochsenmoor.
Brütende Graugans auf einer kleinen Landzunge im Dümmer.
Und die gleiche Situation an einer anderen Stelle noch einmal.
Brütende Graugans im Weidendickicht (kleines Suchbild).
Brütende Graugans am Lohneabfluß auf eine Landzunge.

Fotos: Christian Vogel

In den letzten Jahren hat sich die Graugans bei der Neststandortwahl ein wenig weiterentwickelt und nimmt jetzt auch gerne Nistplätze außerhalb des Schilfes an freizugänglichen Orten an. Ein Grund könnte die geringe Prädatorendichte rund um den Dümmer sein.