Bei der Durchsicht von Aufnahmen einer Wildkamera, die schon längere Zeit in der Verlandungszone des Dümmers im Einsatz war, tauchte eine kleine Überraschung auf. Die Kamera hat den Besuch eines Wolfs am Dümmer dokumentiert.
Die Aufnahme stammt vom 10. November 2017. Regelmäßige Hinweise auf Wölfe hat es seitdem nicht gegeben, jedoch sporadische Hinweise und auch einzelne Fotonachweise. Ein territoriales Wolfsvorkommen in der direkten Umgebung des Dümmers ist wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit, noch ist es aber nicht so weit. Aber es bleibt spannend…
Kategorie: Tiere
Vögel, Säugetiere, Insekten… Hier geht es tierisch zu.
Zwergstrandläufer
Am Alfsee konnten diese Fotos des Zwergstrandläufers gemacht werden. Auf dem Zug in die Überwinterungsgebiete kann der Zwergstrandläufer an der Küsten oder auf schlammigen Flächen im Binnenland zwischen August und Oktober mit ein wenig Glück in Deutschland beobachtet werden, wie z.B. jetzt am Alfsee.
Auf dem Heimzug im Frühjahr in die Tundra ist er in der Regel nicht zu sehen, da der Zwertgstrandläufer dann eine östlich gelegenere Route bevorzugt.


Verzerrte Wahrnehmung II
Hier ein kleiner Nachtrag zur seinerzeitigen Wildkamera-Serie und dem Teil „verzerrte Wahrnehmung„. Bei der Durchsicht von Wildkameraaufnahmen aus diesem Frühjahr tauchte dieser landende Stockerpel auf.

Die Geschichte der Lachmöwe S41M
Werden Ringablesungen von Vögeln bei den entsprechenden Vogelwarten und Institutionen gemeldet, bekommt man oft deren Lebenslauf als Dankeschön zugeschickt.
Die Lachmöwe S41M wurde von Herrn Lühr gemeldet, der uns dankenswerterweise darauf hin Fotos und Lebenslauf der Möwe schickte, so dass wir einen Einblick in das Leben dieser Lachmöwe geben können.

S41M wurde im Alter von drei Jahren bei Zagreb in Kroatien im Jahre 2012 beringt. Von dort wurde sie ebenfalls 2015 und 2016 gemeldet.
2017 hat sich S41M aus Kroatien verabschiedet und wurde aus dem polnischen Georgenberg (Miasteczko Śląskie) gemeldet.
Und nun ist S41M am Dümmer in Hüde gelandet und wurde dort am 28.08.2018 gemeldet und hat sich somit über 930 km von ihrem Beringungsort entfernt.
Mit Hilfe solcher Lebensläufe gelingt es Forschern Wander- und Ausbreitungsverhalten von Vögeln sowie Zugrouten bei Zugvögeln zu ermitteln. Dabei ist die Mithilfe aller Vogelbeobachter sehr wichtig, nur so können möglichst viele Ablesungen von Ringen und deren Meldungen stattfinden.
Wasserfrösche
Diese Foto entstand im Steinfelder Moor und zeigt einen Vertreter des Wasserfroschkomplexes. Aufgrund von Bastardisierung ist eine genaue Artbestimmung sehr schwierig. Zu dem Wasserfroschkomplex gehören die Arten Kleiner Wasserfrosch (Rana lessonae), Seefrosch (Rana ridibunda) und deren Bastardform, der Teichfrosch (Rana kl. esculenta). Da der Seefrosch in erster Linie große Flusstäler besiedelt, wird er es wohl nicht sein.

Schnatterenten legen das Prachtkleid an
Die Schnatterenten beginnen bereits wieder ihr Prachtkleid anzulegen, gut zu erkennen an den weißen Flügelspiegeln.
Die Art ist etwas kleiner als die Stockente und bevorzugt Flachwasserseen mit guter Unterwasservegetation. Sie brütet vornehmlich an nicht bewaldeten Ufern, gerne auch innerhalb von Möwenkolonien.

Rothalstaucher
Dieser Rothalstaucher hielt sich im Hauptbecken des Alfsees auf.

Blindschleiche im Stemweder Berg
Diese Blindschleiche wurde im Stemweder Berg auf der Höhe Wehdem fotografiert. Auch wenn sie wie eine Schlange aussieht, gehört sie doch zu den Echsen. In Gegensatz zu Schlangen haben Blindschleichen bewegliche Augenlider, äußere Gehöröffnungen und kann ihre Schwanzspitze „opfern“ um Fraßfeinden zu entkommen. Diese wächst anschließend wieder nach.

Beringte Lachmöwe
Am 15.08. diesen Jahres wurde diese beringte Lachmöwe in Lembruch fotografiert und wurde durch den Fotografen gemeldet. Daraufhin wurden die Beringungsdaten diese Vogels vom Ornithological Station Museum and Institute Polish Academy of Science an den Finder übermittelt.
Es stellte sich heraus, dass diese Lachmöwe einjährig, am 09.11.2011 bei Lyck in Polen beringt wurde. Die Sichtung am 15.08.2018 am Dümmer liegt in einer Entfernung von 941 km vom Beringungsort.

Hornissen freuen sich über Fallobst
Die Hornissen erfreuen sich augenblicklich an den überreifen und süßen Birnen.

