Rauch- und Mehlschwalben

Der Rückgang der Schwalbenbestände ist zur Zeit selbst in der Presse zu lesen und immer mehr Menschen machen sich Gedanken, wie sie helfen können. Ursachen sind vor allem der Rückgang von geeigneten Nistplätzen durch Renovierungen und  die Veränderungen beim Bau von Viehställen. Zudem fehlt oft der Zugang zu geeignetem Material zum Nistbau. Udo Effertz aus Hüde hat mit einfachen Mittel eine Möglichkeit geschaffen, wo die Schwalben feuchtes, lehmiges Nitsbaumaterial finden:

Fotos: Udo Effertz

Auf seinem Grundstück hält er eine kleine Senke feucht, diese wird von den Schwalben, hier Mehlschwalben, sehr gut angenommen.

Der Haubentaucher

Einst Charakterart des Dümmers, heute nur noch vereinzelt zu beobachten. Diese Pärchen wurde von Werner Brinkschröder fotografiert

Fotos: Werner Brinkschröder

Und wie jedes Jahr stellt sich die Frage nach den Brutbeständen auf dem Dümmer. Neben den offiziellen Zählungen, sind auch Hinweise auf Bruten und Küken des Haubentauches auf Dümmer und Hunte gerne gesehen, einfach hier in die Kommentare schreiben!

Rostgans

Am Alfsee konnten diese Rostgansküken durch Werner Brinkschröder beobachtet werden.

Foto: Werner Brinkschröder

Da auch Rostgänse im Osterfeiner Moor beobachtet wurden, kam die Frage auf, ob es dort ebenfalls Nachwuchs gab. Hat jemand was beobachtet? Hat jemand weitere Vorkommen der Rostgans in der Dümmerregion gesehen?

Über Hinweise würden wir uns freuen!

Das Hermelin

Das Hermelin, oder auch Großes Wiesel, ist ein bis zu 30 cm kleiner marderartiger Raubsäuger. Das Hermelin ist ein tag- und dämmerungsaktiver Jäger. Er ernährt sich vorwiegend von Kleinsäugern,frisst aber auch Klein- und Jungvögel, vor allem wenn diese wie im Ochsenmoor reichlich vorhanden sind. Dort entstanden auch diese Aufnahmen entstanden.

Das Hermelin ist gut an seiner schwarzen Schwanzspitze erkennen und so leicht vom kleineren Mauswiesel zu unterscheiden. Im Gegensatz zu diesem färbt es sich im Winter meistens um und bekommt ein weißes Fell. Mit der fortschreitenden Klimaveränderung wurden allerdings bereits Individuen mit ganzjährig braunen Fell in Deutschland beobachtet. Dies war bisher nur aus weiter südlich gelegenden Ländern bekannt.

Fotos und Text: Christian Vogel

Nachwuchs in der Vogelwelt

Bei dieser Sonnenperiode gedeihen die Jungvögel prächtig.
Gestern war der am Dümmer fotografierte Gartenrotschwanz mit der
Fütterung seiner Jungen beschäftigt.Nicht immer scheint ein Nistkasten von den Gebirgsstelzen bevorzugt
zu werden.
Die vier jungen Gebirgsstelzen machten einen recht gesunden Eindruck. Bei 4 jungen Rauchschwalben, die auf dem Pflaster saßen, war es erforderlich, eine offensichtlich hungrige Rabenkrähe in ihre Schranken zu verweisen. Ich hoffe, dass die jungen Turmfalken in der nächsten Woche den
Nistkasten verlassen können.

Fotos und Text: Werner Brinkschröder

 

Gleitaar in Levern (Stemwede)

Anfang Juni besuchte ein Gleitaar unsere Gegend. Normalerweise leben diese Vögel in Südeuropa und sind in Deutschland seltene Irrgäste.

Der Fotograf kommentierte scherzhaft seine Suche nach dem Gleitaar mit den Worten „Gestern war ich beim Volkslauf: Gleitaar in Levern“. Das lässt auf ein hohes Interesse an dem Vogel schließen.

Foto: Werner Brinkschröder