Libellen – Überarbeitet

Libellen unterscheidet man grundsätzlich in Groß- und Kleinlibellen. Ein Unterscheidungsmerkmal ist die Flügelstellung, wenn sie sich hingesetzt haben. Während Großlibellen die Flügel ausgebreitet haben, haben die meisten Kleinlibellen diese angelegt. Wie so oft bestätigen auch hier wieder die Ausnahmen die Regel.

Auf den ersten beiden Fotos sehen wir zwei Großlibellen Das erste Foto zeigt ein Weibchen der Großen Königslibelle bei der Eiablage.

Auf diesem Foto ist ein Männchen der Art Großer Blaupfeil zu sehen.

Die nächsten beiden Fotos zeigen eine Prachtlibelle. Neben den angelegt Flügeln, ist auch die Stellung der Facettenaugen ein Unterscheidungsmerkmal, so berühren sie sich bei Kleinlibellen nicht. Bei den Großlibellen sind die Facettenaugen deutlich größer und berühren sich oft in der Kopfmitte.

Da die Fotos in der Gegend um den Dümmer entstanden sind wird es sich bei der Art um die Weibchen der Gebänderten Prachtlibelle handeln.

Fotos: Werner Brinkschröder

Vielen Dank an Herrn Werner Clausen für die Anmerkungen und Korrekturen.

Kleine Kücken werden groß

Im Ochsenmoor werden die kleinen Kücken langsam groß und eigenständig. Besonders die jungen Rauchschwalben am Südturm leben zur Zeit gefährlich, da sie ihre Flugübungen gerne auf der Straße unterbrechen. Deswegen eine bitte an die Autofahrer im Ochsenmoor besonders vorsichtig zu fahren, denn auch andere Vögel queren die Straße zu Fuß.

Ansonsten kann man noch andere Kücken sehen, hier nur eine kleine Auswahl:

Blesshuhnkücken auf einem Polder:

Teichhuhnkücken gut „getarnt“ am Graben am Erlenbruchwald:

Text und Fotos: Christian Vogel

Einblick in die Kinderstube von Schleiereulen

Wie viele Schleiereulen in Mitteleuropa, wurde auch dieser Brutplatz in einem Gebäude angelegt. Ursprünglich brüteten diese Vögel in Felshöhlen.

Die Besonderheit: diese jungen Schleiereulen sind alle unterschiedlich alt. Im Gegensatz zu vielen anderen Vögel beginnen Eulen die Brut mit dem ersten gelegten Ei und warten nicht darauf, dass das Gelege vollständig ist, somit schlüpfen die Kücken auch alle nacheinander. Nach etwa zwei Monaten sind die jungen Eule flügge und verlassen den Brutplatz.

Foto: Werner Brinkschröder

Der Grauschnäpper

Dieses Gelege, des in Afrika überwinternden Vogels, wurde entdeckt und fotografiert von Werner Brinkschröder. Ihr Hauptnahrung sind Fluginsekten, die in der Luft gefangen werden.

Auch in diesem Jahr brütet der Grauschnäpper wieder im Osterfeiner Moor. Vor Jahren war diese Art noch häufiger am Dümmer anzutreffen. Aufgrund von Einzelbeobachtungen muss angenommen werden, dass auch diese Vogelart im Bestand merklich abgenommen hat.

Fotos: Werner Brinkschröder

Fotos aus der Dümmerniederung

Ein Grünspecht konnte in Sandbrink beobachtet werden:

Diese gemäldeartige Foto entstand im Campermoor:

Diese beiden Nonnengänse, auch weißwangengans genannt, haben sich anscheinend vertan, eigentlich sollten sich diese Küstengänse zur Zeit in der Tundra aufhalten.

Und hier konnte noch einmal unsere bunte Gänsefamilie abgelichtet werden, zwei Kücken haben offensichtlich ihre ersten Lebensmonate überlebt (siehe auch: http://duemmer-natur-blog.de/ein-ungleiches-paar-2).

Fotos: Udo Effertz